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Sarrazins Parteiausschluss ist rechtmäßig
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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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Sarrazins Parteiausschluss ist rechtmäßig

NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BVC verstärkt vor folgenreicher Rückrunde Verteidigung

29.01.2018

Cloppenburg /Bremen Er war schon zu Beginn der Saison nicht gerade üppig, wurde durch Verletzungen und überraschende Abgänge im Winter zu dünn, kommt aber jetzt wieder zu Kräften: Der Kader der Zweitliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg wird mit zwei Defensivspielerinnen verstärkt. Präsidiumsmitglied Peter Kenkel und die sportliche Leiterin Tanja Schulte haben am Sonntagmorgen im VIP-Raum des BVC zwei neue Spielerinnen des Tabellenfünften vorgestellt. Die Schweizerin Valérie Zürny (bisher FV Luzern) und Sarah Gerken (bisher SV Meppen) aus Lutten gaben schon am Sonntagnachmittag im Testspiel bei Erstligist Werder Bremen ihr Debüt im BVC-Trikot.

Zürny, die im März 30 Jahre alt wird, wollte „ihre letzte Chance nutzen, als Fußballerin im Ausland Erfahrung zu sammeln“. Der Kontakt zu ihr war über die verletzte BVC-Spielerin Saranda Hashani zustande gekommen, mit der sie für den FC Luzern zusammen in der Nationalliga A, der ersten Schweizer Liga, gespielt hat. Die 29-Jährige, die aus Zofingen kommt, war 20 Jahre in der Schweiz aktiv und ist vor allem als Innenverteidigerin und auf der Sechser-Position einsetzbar.

Im Zentrum der Abwehr fühlt sich auch die 18-jährige Sarah Gerken vom BVC-Ligakonkurrenten SV Meppen wohl. Sie kommt aus praktischen Gründen zum BVC. Lebt sie doch in Lutten und absolviert ein Praktikum in Vechta, so dass ihr die Fahrzeit nach Meppen zu lang wurde.

„Dass der SVM in den Wechsel eingewilligt hat, ist nicht selbstverständlich. Da geht ein Dank ins Emsland“, sagte Schulte, die sich zudem Hoffnung machen kann, dass Saranda Hashani in dieser Saison noch das eine oder andere Pflichtspiel bestreitet. „Sie ist auf einem guten Weg zurück“, gab Schulte bekannt.

Schon an diesem Montag dürfe Hashani, die im zweiten Punktspiel der laufenden Saison einen Kreuzbandriss erlitt, wieder am Mannschafts-Training teilnehmen, allerdings noch keine Zweikämpfe bestreiten. „Das soll sechs Wochen lang so laufen, und dann ist alles überstanden“, sagte Hashani selbst und gab als Ziel an, „noch drei, vier Spiele in dieser Saison“ bestreiten zu können.

Und das könnten ganz bedeutende Duelle werden, geht es doch um die Qualifikation für die eingleisige zweite Liga, die für das BVC-Frauenteam ungemein wichtig ist. Sollten die Cloppenburgerinnnen nicht unter die ersten Sechs kommen und auch die Qualifikation als Siebter über die Relegation verpassen, würde sich eine ganz andere, unerfreuliche Situation ergeben. „In der Regionalliga wäre es schwer darzustellen, noch mit Vertragsspielerinnen zu arbeiten“, sagt Schulte.

Aber so sehr die 42-Jährige es als Fehler ansieht, überhaupt noch vom Aufstieg in die erste Liga zu sprechen, so fest ist sie davon überzeugt, dass die Cloppenburgerinnen einen Platz in der neuen zweiten Liga ergattern. Die würde dann allerdings höhere Anforderungen an den BVC stellen. Weitere Fahrten, mehr Übernachtungen, dadurch höhere Kosten, vier weitere Partien, ein größerer Trainingsaufwand und zudem ein gesteigertes Niveau erwarten den Verein aus der Kreisstadt. Beim Deutschen Fußball-Bund sei man sich noch nicht einig, wie viel Geld die neuen Zweitligisten bekommen. Schulte hofft auf jeden Fall, dass sich der riesige finanzielle Unterschied zu den Erstligisten verringert.

Peter Kenkel, der in Aussicht stellte, dass bald eine „Vision 2022“ für den BVC vorgestellt wird, gab schon ein wichtiges Ziel aus: Es solle im Gegensatz zu den vorherigen Jahren frühzeitig und in einem großen Team in die Planung der nächsten Saison eingestiegen werden.

Und frühzeitig wird es für den BVC ja auch in der aktuellen Spielzeit wieder ernst: Das mit Spannung erwartete DFB-Pokal-Achtelfinalspiel der Kreisstädterinnen gegen Bundesliga-Spitzenreiter VfL Wolfsburg ist gar nicht mehr so weit weg: Soll die Partie doch auf Anweisung des DFB unbedingt am Sonntag, 11. Februar (14 Uhr), über die Bühne gehen. Momentan sieht es zwar so aus, als könne der BVC seinen Heimvorteil in Anspruch nehmen. Aber im Falle einer Platzsperre käme die Sportschule Lastrup nicht infrage, dann müsste wohl nach Bremen oder Osnabrück ausgewichen werden.

Apropos Bremen: Dort, genauer gesagt auf Platz elf, verloren die Cloppenburgerinnen mit 1:9 gegen Werder. Agnieszka Winczo hatte das einzige BVC-Tor erzielt. „Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen“, sagte Schulte. „Wir haben in einigen Phasen mitgehalten, und unsere Neuen haben sich gut eingefunden.“

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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