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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Frauenfußball: Kira Witte feiert tollen Einstand

17.11.2020

Cloppenburg /Bremen Sie ist erst 18 Jahre alt, kann aber schon auf eine beachtliche Karriere im Fußball schauen: Die aus Bühren stammende Kira Witte schaffte den Sprung in den Leistungssport und misst sich nun in der höchsten Spielklasse Deutschlands.

Fußballerisch erlebte Witte das, was man wohl einen steilen Aufstieg nennt: Sie spielt mittlerweile im Bundesligateam von Werder Bremen, ist dort ein wichtiger Bestandteil und hat für sich und mit dem SV Werder klare Ziele gesetzt.

„Ich habe in Bühren gemeinsam mit meinem Zwillingsbruder angefangen, bei den Jungs zu spielen. Obwohl es noch niederklassig war, hatten wir viel Spaß, und ich wurde gut aufgenommen“, beschreibt Kira Witte ihre ersten Schritte im Fußball.

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Schnelle Entwicklung

Beim BV Bühren begann die Laufbahn, nur wenige Jahre später sollte es die Torhüterin in die Kreisstadt Cloppenburg ziehen. „Zur C-Jugend hin wuchs der Kontakt nach Cloppenburg, wenig später habe ich bereits beim BVC bei den Jungs mittrainiert. Das lief gut, und ich konnte mich gut entwickeln“, so Witte. In Cloppenburg war Kira Witte Teil des Bezirksligateams der C-Junioren. Ihre Mitspieler nahmen sie offen auf und sahen in ihr immer eine wertvolle Mitspielerin. Zu ihrer Zeit in Cloppenburg wurde auch Werder Bremen auf die sympathische Torhüterin aufmerksam. Sie bekam ein Angebot aus Bremen, zögerte aber zunächst noch kurz: „Als das Angebot von Werder kam, wog ich ab, was für mich das Beste wäre. Mit einem Zweitspielrecht habe ich für den BV Cloppenburg und für Werder Bremen gespielt. Schnell war klar, dass der Weg irgendwann ganz zu Werder Bremen gehen würde.“ Bei Werder hat sich die 18-jährige Torhüterin mittlerweile voll eingelebt. Im Jahr 2018 lief Witte zunächst für die U-17-Juniorinnen des SV Werder in der Bundesliga auf.

Den Schritt aus der Jungen-Bezirksliga in die Juniorinnen-Bundesliga empfand Kira Witte als gar nicht so groß: „Den Unterschied von den Jungs zur U-17-Bundesliga fand ich gar nicht so stark. Ich habe bei den Jungs auch in der Bezirksliga gespielt, das war körperlich ein stärkerer Fußball.“ Wesentlich größer empfand sie den Wechsel aus dem Juniorinnen- in den Frauenbereich. Auch den meisterte Witte und empfahl sich mit ihrer Leistung für erste Einsätze in den Frauenmannschaften.

Zunächst lief Witte für die Regionalliga-Mannschaft des SV Werder auf, vor wenigen Wochen durfte sie auch in den Bundesliga-Frauen erstmals auflaufen. „Ich habe mich sehr gefreut, auch dort einmal spielen zu dürfen. Für mich ging ein Traum in Erfüllung. Dass ich in dem Spiel dann auch noch ohne Gegentor geblieben bin, ist natürlich top“, beschreibt Kira Witte ihr Debüt im Pokalspiel bei Fortuna Köln am letzten Oktober-Wochenende.

KLare Zielvorstellung

Auch ihr Torwart-Trainer Dominic Demenat zeigte sich mit dem ersten Spiel zufrieden: „Kira hat sich in den letzten Monaten sehr gut entwickelt. In ihrem ersten Pflichtspiel in Köln hat sie eine solide Leistung gezeigt und war ein guter Rückhalt für das Team.“ Demenat bescheinigt Witte trotz ihres jungen Alters zudem ein gutes Standing in der Mannschaft und sieht sie „als wichtigen Bestandteil unseres Torwart-Trios.“ Und auch Kira Witte möchte sich in Bremen noch steigern: „Ich möchte mich persönlich stetig weiterentwickeln und möchte eine feste Größe werden“, sagt sie selbstbewusst. Langfristig und auf die Ziele mit dem SV Werder angesprochen, sagt Witte: „Mit dem SV Werder wollen wir uns in der Frauen-Bundesliga etablieren und nichts mit dem Abstieg zu tun haben.“

Das Heimspiel gegen den MSV Duisburg am vergangenen Samstag gewannen die Frauen des SV Werder verdient mit 5:3 (3:2). Und fast hätte Witte nach dem Debüt im Pokalspiel auch ihr Debüt in der Bundesliga feiern können, als Werder-Torfrau Anneke Borbe in der 40. Minute mit Duisburgs Yvonne Zielke zusammenstieß und lang behandelt werden musste, schien ein Torwartwechsel anzustehen. Borbe verletzte sich jedoch nicht so schwer und konnte weiterspielen.

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