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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball: Beim Neuling Werder gleich Fuß gefasst

19.11.2020

Cloppenburg /Bremen Sie ist neuseeländische Fußball-Nationalspielerin, schnürte ihre Schuhe jahrelang für den BV Cloppenburg und geht nun bei Werder Bremen auf Torejagd: Jana Radosavljevic hat schon viel gesehen und erlebt. Für die 24-jährige, geborene Serbin, ist der Weg aber noch am Anfang.

Radosavljevic ist Tochter serbischer Eltern, verließ das Land aber zu Kriegszeiten und zog zu ihrer Tante nach Neuseeland. 2006 zog es Jana Radosavljevic zurück nach Serbien. Bei den „Petone Pioneers“ machte sie ihre ersten Spiele. In Serbien spielte sie für „Roter Stern Belgrad“ und kam 2013 auch zu drei Einsätzen in der serbischen U-19-Nationalmannschaft.

Erste sTation BVC

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Im Jahr 2017 wechselte Radosavljevic zum BV Cloppenburg, machte 45 Spiele für die Soestestädter und erzielte dabei 15 Tore. Mit ein bisschen Wehmut schaut sie auf die Zeit beim BVC zurück: „Ich selbst habe drei Jahre in Cloppenburg gespielt. Der BVC war meine erste Station in Deutschland. Wir hatten eine gute Mannschaft, einen guten Teamgeist, und wir waren eine Familie. Die letzten Monate der vergangenen Saison waren für uns alle sehr schwierig. Zu den Umständen kann ich wenig sagen. Wir waren alle aber richtig traurig, als es beim BVC zu Ende ging. Schade, dass es keinen höherklassigen Frauenfußball mehr in Cloppenburg gibt.“

Auch ihre Mitspielerinnen beim BVC erinnern sich gerne an die gemeinsame Zeit mit. „Jana war extrem ehrgeizig und immer voll bei der Sache, sowohl im Training als auch im Spiel. Gerade für die jüngeren Spielerinnen war Jana immer ansprechbar und stand uns zur Seite. Für mich war sie eine starke Spielerin, und ich konnte mir einiges von ihr abgucken. Vor allem, dass man immer zielstrebig sein und niemals aufhören sollte“, sagt Eileen Reens, ehemalige Mitspielerin beim BVC.

Als Spielerin des BV Cloppenburg feierte Radosavljevic auch ihr Debüt für die neuseeländische Nationalmannschaft. Beim „2019 Youngchuan Turnier“ traf die Mittelfeldspielerin mit Neuseeland auf den späteren Turniersieger China und das Team aus Kanada. „Ich gab mein Debüt letztes Jahr in China, habe aber auch im März diesen Jahres beim Algarve-Cup gespielt. Für mich ist es eine Ehre, für die neuseeländische Nationalmannschaft zu spielen. Der Trainer sagte, dass er auf mich zählt. Für mich war das gut“, blickt Radosavljevic mit Stolz auf die Spiele zurück.

Neue Perspektive

Beim diesjährigen Algarve-Cup kam Neuseeland auf den vierten Platz. Nach ihrer Rückkehr vom Turnier ging es für Radosavljevic um die sportliche Perspektive. Als sich abzeichnete, dass es beim BV Cloppenburg nicht weitergehen würde, wagte sie den Schritt zu Werder Bremen. „Über meinen Berater kam der Kontakt nach Bremen zustande. Nach den Gespräch mit dem Trainerteam hatte ich ein gutes Gefühl und habe mich für einen Wechsel entschieden. Werder Bremen ist auch ein großer Name in Deutschland“, sagt sie über ihren Wechsel.

Radosavljevic scheint in Bremen angekommen zu sein. Zehn Mal spielte sie in der laufenden Saison schon für den Traditionsverein an der Weser und erzielte dabei zwei Tore. Und auch mit dem bisherigen Saisonverlauf ist Jana Radosavljevic zufrieden: „Die Saison lief bisher ganz gut. Wir werden jedes Spiel besser und haben schon neun Punkte auf dem Konto. Dennoch ruhen wir uns nicht aus, arbeiten immer weiter und wollen noch viele Punkte holen.“

Angesprochen auf ihre Ziele sagt Radosavljevic: „Primär wollen wir alle den Klassenerhalt, das ist auch mein erstes Ziel. Zudem möchte ich der Mannschaft mit hoffentlich vielen Toren oder Vorlagen helfen, um auch in der nächsten Saison mit Werder in der Bundesliga zu spielen.“ Neben den Spielen in der Bundesliga dürfte zudem noch das ein oder andere Spiel für Neuseeland dazu kommen.

Beim 5:3 (3:2)-Erfolg der Werder-Frauen am vergangenen Wochenende wurde Radosavljevic in der 59. Minute für Nina Lührßen eingewechselt. Sie sorgte auf der linken Außenbahn für Bewegung und setzte auch offensiv einige Akzente. Ein Tor oder eine Vorlage blieben der ehrgeizigen Spielerin jedoch verwehrt.

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