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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Handball-Oberliga: TVC sorgt in Endphase für unnötige Spannung

20.01.2020

Cloppenburg /Bremen Pflicht erfüllt – aber sich die Aufgabe selbst unnötig schwergemacht. So könnte das Fazit nach dem 27:25 (16:10)-Auswärtserfolg des TV Cloppenburg beim HC Bremen lauten, der damit seine Spitzenstellung in der Handball-Oberliga verteidigte. Entsprechend zweigeteilt fiel auch das Urteil von Trainer Barna-Zsolt Akacsos aus.

„Mit der ersten Halbzeit bin ich zufrieden, denn unsere personellen Probleme haben wir gut kompensiert und vor allem in der Abwehr mit einem exzellenten Hendrik Legler gut gespielt. Mich ärgert die zweite Halbzeit, als wir nicht mehr den Ball haben laufen lassen, die Einzelaktionen übertrieben wurden, und wir so einen deutlichen Vorsprung quasi verschenkt haben“, so der Coach das TVC.

Die Gäste, unterstützt von einer großen und lautstarken Fangemeinde, mussten vor dem Spiel schon den Ausfall von Matthias Andreßen verkraften, der nach dem Aufwärmen wegen erneuter Schmerzen an der Patellasehne passen musste. Erik Gülzow, der dringend auf einen MRT-Termin wartet, wurde wegen Schulterproblemen ebenso geschont wie Torwart Nils Buschmann, der nach einem Sehnenriss im Fußgelenk wohl auch im ersten Heimspiel 2020 an diesem Samstag gegen die TSG Hatten/Sandkrug pausieren wird.

Dafür bot Hendrik Legler im TVC-Tor eine exzellente Vorstellung, ließen er und seine Vorderleute wenig zu. So führte nach 13 Minuten der TVC nur mit 3:2, weil er im Angriff einiges liegen ließ und zunächst einige technische Fehler produzierte. Aber allmählich lief es vor allem bei Ole Harms, der sieben seiner elf Treffer bis zur Pause markierte. Mark Schulat führte Regie, machte Tempo und Druck, wurde dabei so rüde von Ole Fietze gefällt, dass der HC-Akteur die rote Karte sah (20.). So setzte sich der Gast vom 8:6 (20.) auf 16:10 bis zur Pause ab.

„Hätten wir in der ersten Viertelstunde im Angriff unsere Chancen besser genutzt und wären da mit 6:3, 7:3 in Führung gegangen, wäre mehr für uns drin gewesen“, sagte HC-Spielertrainer Marten Franke, der dennoch seine Mannschaft für ihre Moral lobte. „Den TVC unter 30 Tore zu halten, gelingt sonst kaum einem Gegner“, betonte er.

Dies lag im zweiten Abschnitt aber auch an den Gästen, die zwar immer wieder mit genialen Treffern und Angriffen punktuell glänzten wie bei Leglers Rettungstat und anschließendem Zauberpass auf Harms zum 18:11 (34.). Aber nun lief der Ball zu häufig nicht schnell genug im Angriff durch die Reihen, folgten dann dumme Einzelaktionen und Schussversuche, mit denen sich der Gast selbst aus dem Rhythmus brachte.

So verkürzte Bremen, nachdem zuvor der TVC mit glänzendem Doppelpass zwischen Jannis Koellner und Torschütze Schulat auf 24:17 erhöht hatte (50.), innerhalb von nur vier Minuten und teilweise sogar in Unterzahl auf 21:24 (54.). Nur gut, dass Torwart Legler danach toll reagierte, den Tempogegenstoß zum 25:21 durch Rechtsaußen Max Borchert selbst einleitete (56.). Sonst hätte die abschließende Aufholjagd des HC von 22:27 (57.) auf 25:27 doch noch ein böses Ende für den Tabellenführer gefunden.

TVC: Legler - Koellner (2), Harms (11/3), Borchert (1), Danielzik, Schulat (2), Köhler (4), Hansen (2), Saalmann (1), de Raad (3), Lugosi (1); nicht eingesetzt: Buschmann, Andreßen, Gülzow, Imhorst

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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