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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Nächster Knalleffekt im BVC-Intrigantenstadl

16.11.2018

Cloppenburg In Sachen Besetzung des Notvorstandes beim Fußball-Oberligisten BV Cloppenburg machte am Donnerstagmorgen das Gerücht die Runde, dass um 11 Uhr eine Entscheidung des Amtsgerichtes Oldenburg fallen sollte. Doch es sollte keine Entscheidung fallen. Die Gründe dafür sind spekulativ. Doch es könnte damit zusammenhängen, dass sich neben dem von einigen Mitgliedern vorgeschlagenen Cloppenburger Rechtsanwalt Dr. Jürgen Vortmann eine zweite Option aufgetan hat. Ein Kandidat, den wohl keiner auf dem Zettel hatte.

So ist nach gesicherten NWZ-Informationen Herbert Schröder, der auf der Geschäftsstelle des BV Cloppenburg tätig ist, bereits am Mittwoch vom Verein als neuer Notvorstand bei der Justizbehörde vorgeschlagen worden. Unterstützend zur Seite soll ihm dabei Udo Anfang stehen. Rund 80 Unterschriften von Vereinsmitgliedern sowie zahlreiche Unterschriften von Sponsoren des Clubs, die den Vorschlag Schröder/Anfang unterstützen, sind nach NWZ-Informationen ebenfalls bei der Behörde eingereicht worden. Mit einer Entscheidung des Gerichtes dürfte in dieser Woche allerdings nicht mehr zu rechnen sein.

Dass der Verein jedoch weiterhin ohne Führungsriege ist, ist nur eine weitere Posse im BVC-Intrigantenstadl, der mit der Notvorstands-Geschichte einen erneuten Knalleffekt erlebt hat.

Traurig für diejenigen, die mit Herz und Leidenschaft für den Verein in vielen Funktionen tätig sind. Sie hatten sich endlich Klarheit gewünscht und tappen jetzt wohl bis Mitte nächster Woche weiter im Dunkeln. Im Tabellenkeller der Fußball-Oberliga ist es zwar auch zappenduster, doch davon lassen sich die BVC-Trainer Torsten Bünger und Olaf Blancke nicht vom Hocker hauen. Dies wäre auch das falsche Signal als Trainerduo eines Tabellenletzten. Zumal am Samstag im Stadion an der Friesoyther Straße ein schwerer Brocken aus dem Weg geräumt werden muss. Es geht von 16 Uhr an gegen den Tabellenführer Eintracht Northeim.

Mehr Außenseiter, als es die Cloppenburger vor dieser Partie sind, geht wohl kaum. Doch darin sieht Bünger auch eine echte Chance: „Es wäre nicht das erste Mal, dass ein vermeintlicher Außenseiter für eine Überraschung sorgt“, so Bünger. Um diese Überraschung zu packen, müsse allerdings eine vernünftige Abwehrarbeit gezeigt werden. Kompakt stehen, Räume eng machen, und vor allem die gefährlichen Pässe durch die Schnittstellen gelte es zu verhindern, sagt Bünger. Dass die Mannschaft das Zeug dazu hat, davon sind Bünger und Cheftrainer Olaf Blancke überzeugt. Zwar habe es zuletzt in Bersenbrück (2:5) eine hohe Niederlage gegeben, aber dort hätte der BVC punkten können, findet Bünger. „Klar sind fünf Gegentore zu viel. Aber wir hatten Möglichkeiten zum 3:3 und waren nicht chancenlos.“ Für die Partie gegen die Eintracht stehen ihm und Blancke nach dem Ausfall von Jan-Philip Plaggenborg (die NWZ berichtete) aus dem aktuellen Kader 13 Feldspieler und drei Torhüter zur Verfügung.

Um mehr Breite in den Kader zu bekommen, werden wohl Spieler aus der A-Jugend aushelfen. Derweil dreht sich bei einigen Clubs wie unter anderem Atlas Delmenhorst und dem SSV Jeddeloh das Trainerkarussell. Nun befürchten die BVC-Fans, dass ihr beliebtes Trainerduo ins Visier jener Vereine geraten ist. Ein Absprung des Duos wäre ein Nackenschlag für den gebeutelten Club. „Wenn es danach geht, was die Gerüchteküche hergibt, dann müsste das Telefon bei uns gar nicht mehr stillstehen“, sagt Bünger und lacht. Und betont zudem: „Wir konzentrieren uns auf unseren Job in Cloppenburg.“

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