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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Der Sieger ist ein alter Bekannter

25.06.2018

Cloppenburg Guido Klatte Junior hat bei den Cloppenburger Reitertagen die Weser-Ems-Meisterschaften gewonnen. Am Sonntag fand auf der Reiteranlage des RuF Cloppenburg in den Bührener Tannen das große Finale statt. Trotz Dauerregen hatten sich viele Zuschauer auf den Tribünen eingefunden. Über eine große Leinwand am Rande der Fläche für die Springprüfungen waren auch Besucher stets über Reiter und Pferd informiert, die gerade versuchten die Richter von sich zu überzeugen.

„Dass Guido Klatte Junior den Preis gewonnen hat, ist für mich keine Überraschung. Er ist jemand, den man auf jeden Fall auf der Rechnung haben musste. Er ist ein super Reiter und hat ein schnelles Pferd“, sagt Dr. Matthias Wenck, Vorsitzender vom RuF Cloppenburg. Klatte ist schon seit Jahren auf Turnieren auch international erfolgreich. Unter anderem war er 2016 Einzel-Europameister der Jungen Reiter im irländischen Millstreet und sechster in der Gesamtwertung des Weltcup-Finales in Omaha in den USA. Coolio 23, der elf Jahre alte Oldenburger Wallach, ist seit vier Jahren an der Seite Reiters.

Auch wenn der Sieg von Klatte bei der Springprüfung Klasse S** von dem Vorsitzenden fast schon so erwartet worden, gab es für Wenck doch noch eine positive Überraschung. „Philip Bölle hat zum zweiten Mal den Alfred Borchers Gedächtnispreis gewonnen. Den hätte er gar nicht abgeben müssen. Das hat mich gefreut“, lobt der Vereinsvorsitzende den Reiter, der mit seiner Holsteiner Stute Canillar angetreten war. In der Springpferdeprüfung der Klasse S* im Finale der Youngster Tour ließ er damit Joachim Heyer vom Cappeln hinter sich. Bölle vom RuF Haselünne machte zuletzt auch beim Maiturnier des RuF Meppen eine gute Figur und entschied das S*-Springen für sich.

Wer nicht gerade auf der Bühne Platz genommen hatte, konnte sich bei den verschiedenen Imbissbuden den ein oder anderen Snack holen. Alles schien am Sonntag glatt zu laufen. Doch ein Reitturnier wäre ohne die vielen Helfer nicht zu stemmen, wie Wenck am letzten Turnierabend betont. „Ich bin hier eigentlich nur Makulatur“, scherzt er. „Unsere Helfer waren morgens um sieben auf den Beinen und teilweise bis 23 Uhr vor Ort. Denen gilt mein größter Respekt.“

Nach fünf Tagen geballtem Reitsport heißt es erst einmal für das gesamte Team durchatmen. Erst im Herbst geht es mit den ersten Vorbereitungen für die Cloppenburger Reitertage im nächstes Jahr weiter.

Tatiana Gropius
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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Cloppenburger Reitertage | Reitturnier

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