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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Handball: TV Cloppenburg behält die Nerven

03.02.2020

Cloppenburg /Diepholz Eine große Last sei ihm von den Schultern gefallen, sagte TVC-Trainer Barna-Zsost Akacsos nach dem hochverdienten 33:28 (16:12)-Erfolg in diesem Nachholspiel der Handball-Oberliga bei der HSG Barnstorf/Diepholz. Dass es ein hartes Stück Arbeit bei ebenfalls im Jahr 2020 zweimal siegreichen Gastgeber werden würde, damit war im Vorfeld schon gerechnet worden.

Allerdings musste der TVC auch mit der manchmal durchaus zweifelhaften Regelauslegung der Unparteiischen Carsten Bohmbach/Marco Meyer (Rastede/Oldenburg) klar kommen, die die phasenweise brutale Spielweise der HSG-Abwehr vornehmlich gegen Kreisläufer Ole Harms und später Chris Danielzik viel zu gering sanktionierte.

Trainer Akacsos nach dem Spiel: „Ole und Chris sind, seit ich Trainer beim TVC bin, noch nie so verprügelt worden.“ Mit sieben Zeitstrafen kamen die Gastgeber zu gut weg. Was die Siebenmeter-Quote anbetraf, blieb nur ein Kopfschütteln übrig. Denn trotz dieser Spielweise wurde dem TVC nach 54 (!) Minuten der erste und einzige Strafwurf zugesprochen, die HSG kam am Ende auf acht – ein Missverhältnis, das dem Spielverlauf nicht entsprach.

Dennoch ließ sich der Spitzenreiter davon ebenso wenig von seinem Konzept abbringen lassen, wie durch die konsequente 5:1-Deckung der Hausherren, die Kevin Heemann als ständigen Begleiter für TVC-Spielmacher Mark Schulat abstellten.. „Ich habe mit dieser Deckungsvariante gerechnet und fand sie gut, weil meine Spieler gut darauf eingestellt waren“, sagte Akacsos. Er verzichte völlig auf Rechtsaußen Eddy de Raad, der schwer erkältet nur für den Notfall auf der Bank saß und geschont wurde. Max Borchert vertrat ihn exzellent und stellte mit sechs Treffern einen persönlichen Rekord im TVC-Trikot auf.

Da Matthias Andreßen (Probleme mit der Patellasehne) vor dem Spiel grünes Licht gegeben hatte, begann der zuletzt geschonte Rückraumschütze, der gegen seinen Ex-Club prompt das 1:0 erzielte. Die Gäste nutzten den durch die kurze Deckung gegen Schulat frei gewordenen Raum, vor allem Janik Köhler im Rückraum und über beide Außenposition Vincent Saalmann und Max Borchert sorgten dafür, dass der TVC sich schnell über 7:3 (11.) und 11:7 (21.) absetzte und zur Pause mit 16:12 führte.

Zwar kam Erik Gülzow wegen seiner Schulterprobleme nur kurz in der Abwehr zum Einsatz, doch der TVC kann dank seines ausgeglichenen Kaders derartige Ausfälle gut kompensieren. Bestes Beispiel bietet im Rückraum Neils Uwe Hansen, der immer wieder die Lücken fand vor allem nach der Pause und per Doppelpack zum 22:17 (39.) die Hoffnungen der Gastgeber auf eine Aufholjagd früh im Keim erstickte. Hansen übernahm immer wieder Verantwortung, setzte sie Mitspieler gut ein, bot wohl seine beste Leistung im TVC-Trikot und wurde mit acht Treffern bester Schütze.

So kam die HSG in den letzten 15 Minuten nie mehr auf weniger als vier Treffer Differenz heran, schaukelte der TVC die Partie, unterstützt von vielen Fans, die fast die Hälfte der Halle belegt hatten, zu Ende.

„Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung. Mein Team hat sehr diszipliniert gespielt“, lobte Akacscos nach der Partie.

TVC: Legler, Buschmann (bei einem Siebenmeter eingesetzt) - Koellner (1), Harms (4/1), Borchert (6), Danielzik, Andreßen (1), Schulat (1), Köhler (4), Hansen (8), Gülzow, Saalmann (7), Lugosi (1), de Raad (n.e.).

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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