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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Digitaler Spielerpass: Von Pässen, Duplikaten und alten Fußballerzeiten

21.03.2020

Cloppenburg Zur kommenden Fußballsaison gibt es eine wichtige Neuerung. Der digitale Spielerpass ersetzt den Pass in Papierform. Zu diesem Thema hat der Niedersächsische Fußballverband (NFV) einen Frage- und Antwortkatalog herausgegeben. Mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung des NFV stellt die NWZ den Katalog zum digitalen Spielerpass vor.

Im zweiten Teil geht es unter anderem um die Kontrollfunktion der Spielerlaubnis. Zudem werfen wir einen Blick zurück in die alten Zeiten, als Schiedsrichter vor Jugendspielen eine Passkontrolle durchführten.

Ist die Kontrollfunktion einer Spielerlaubnis durch die Einführung des digitalen Spielerpasses weiterhin gewährleistet?

Die Antwort des Niedersächsischen Fußballverbandes fällt wie folgt aus: „Durch die Einführung des digitalen Spielerpasses kann das Bestehen einer Spielerlaubnis jederzeit über das DFBnet nachgewiesen werden. Die Kontrollfunktion einer Spielerlaubnis wird durch den digitalen Spielerpass sogar erhöht, da der Upload-Verlauf eines Spielerfotos kontrolliert werden kann.“ Dementsprechend sei der Einsatz eines Spielers auf einer fremden Spielerlaubnis leichter zu entdecken, heißt es weiter. Zudem kann der Spielerpass in Papierform nicht mehr verloren gehen, wodurch eine Spielerlaubnis jederzeit nachgewiesen werden kann. Folglich fällt auch die Erstellung von Duplikaten weg.

Muss ich die Spielerpässe in Papierform weiterhin mitführen und vorlegen?

Das sagt der Niedersächsische Fußballverband: „Ab dem Stichtag 1. Juli 2020 müssen Spielerpässe in Papierform nicht mehr mitgeführt und vorgelegt werden. Sie können aber weiterhin als Ersatznachweis einer Spielerlaubnis dienen. Eine aktive Spielerlaubnis wird aber vorzugsweise über das Spielerportrait im DFBnet nachgewiesen.“

Was passiert, wenn das DFBnet ausfällt oder kein Zugang zum Internet besteht?

„Wenn das DFBnet ausfällt oder der Zugang zum Internet nicht gewährleistet ist, können die Spielberechtigungen der Mannschaft über den Ausdruck der digitalen Spielerpassmappe nachgewiesen werden. Die digitale Spielerpassmappe sollte im Vorfeld von einem Mannschaftsverantwortlichen im DFBnet über die Spielberechtigungsliste nach Auswahl der Mannschaft unter dem Punkt „Drucken mit Foto“ ausgedruckt werden. Wir empfehlen den Vereinen daher, einen Ausdruck der Spielerpassmappe stets mitzuführen, um die Spielerlaubnis jederzeit nachweisen zu können“, schreibt der Niedersächsische Fußballverband in seinem Frage- und Antwortkatalog zum Thema digitaler Spielerpass.

Was passiert mit den „alten“ Spielerpässen in Papierform?

„Die Spielerpässe in Papierform sollen von den Vereinen für zwei Jahre archiviert werden. Einer Zusendung an die Geschäftsstelle des NFV bedarf es daher nicht. Nach Ablauf der zwei Jahre können die Spielerpässe dann vernichtet werden.“  Vorschau auf den letzten Teil der Serie über den digitalen Spielerpass: Die Frage zu den Passgebühren wird beantwortet. Zudem gibt es ein Schiedsrichter-Spezial und O-Töne aus der hiesigen Region zur Einführung des digitalen Spielerpasses.

In früheren Zeitenmusste vor jedem Punktspiel vom Betreuer oder Trainer einer Jugendmannschaft ein ausgefüllter Spielberichtsbogen abgegeben werden. Auf dem Spielbericht trug dieser die Namen der Spieler ein, das Geburtsdatum und die jeweilige Passnummer.
Zur Passkontrollekam der Schiedsrichter in die Umkleidekabine der Mannschaften. Der Referee rief die Namen der Spieler der Reihe nach auf. Die aufgerufenen Spieler mussten ihm dann ihr Geburtsdatum nennen. Doch manch ein Club versuchte, den Schiedsrichter zu „betuppen“. So kam es vor, dass nichtspielberechtigte Akteure in einer Mannschaft „aushalfen“. Für die wurde dann ein Pass organisiert, bei dem das Foto zum Gesicht des „aushelfenden“ Spielers passte. Um bei der Passkontrolle dem Schiedsrichter nicht ins Netz zu gehen, schrieb sich der betreffende Spieler zur Sicherheit das Geburtsdatum aus dem geborgten Pass in die Innenfläche seiner Hand.STT

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