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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

TVC liefert starke Mannschaftsleistung ab

25.09.2017

Cloppenburg /Edewecht Eindrucksvoll mit einem 33:26 (15:10)-Erfolg konnte Handball-Oberligist TV Cloppenburg den „Edewecht-Fluch“ endlich besiegen, denn seit der Nachbar und Erzrivale wieder in der Oberliga spielt, gelang dem TVC nur ein Remis bei drei Niederlagen.

Dennoch gab sich TVC-Trainer Barna-Zsolt Akacsos nach der öffentlichen Pressekonferenz bescheiden. „Wir waren heute zwar besser, haben aber auch in einem durchaus fairen Spiel eben auch das Glück des Tüchtigen gehabt. Das Spiel hatte Niveau, die Leistung der Schiedsrichter nicht“, kritisierte der Trainer zurecht und war sich mit seinem Kollegen Tobias Weihrauch einig. Der VfL-Trainer fügte hinzu: „Wir wollten in diesem Derby ordentlich Dampf machen, das ist uns nicht gelungen. Unsere Chancenverwertung war sehr schlecht, und wenn man vorne nicht trifft, gibt es meist auch in der Abwehr Mängel.“

Und genau diese angesprochenen Mängel nutzte Cloppenburg, häufig umjubelt von reichlich Fans unter den gut 500 Zuschauern, auch aus. „Eine tolle Leistung meiner Mannschaftskollegen“, lobt Jannis Koellner nach dem Spiel. Er wird nach seiner schweren Verletzung seinem Team erst wieder in der kommenden Saison zur Verfügung stehen. „Ich muss und will mich in Ruhe wieder aufbauen.“ Er erlebte mit, wie seine Kollegen nach dem 1:2-Rückstand durch Louis Kamp (5 Tore) die Partie schnell in den Griff bekamen.

Eine enorm bewegliche und sehr konzertierte Abwehrarbeit mit einem Torwart David Albrecht, der in der ersten Viertelstunde schon drei Super-Aktionen zeigte und vielleicht seine beste Leistung im TVC-Trikot ablieferte, zog den hochmotivierten Gastgebern schnell den Zahn. Und da das Tempohandballspiel „Marke Akacsos“, endlich, wie der Trainer sich freute, im Angriff richtig lief, setzte sich der TVC schnell auf 5:2 (9.) ab, hielt den Vorsprung immer bei zwei bis vier Toren.

Kurz stockte den TVC-Anhängern der Atem, als Thore Linda mit seiner Aktion von Linksaußen Albrecht am Kopf traf (26.), der Torwart lange behandelt werden musste, aber weiterspielen und seine exzellente Vorstellung krönen konnte. An diesem Tag waren Albrecht und sein Team einfach nicht zu stoppen. Sehr erfreulich, wie Neuzugang Bence Lugosi die Lücken, die der VfL wegen der enormen Arbeit gegen Kreisläufer Ole Harms zwangsläufig bieten musste, auf der halblinken Position eiskalt nutzte und sechs seiner sieben Tore vor der Pause markierte.

Zwar kam nach der Pause Edewecht hochmotiviert aus der Kabine, wollte den 10:15-Rückstand schnell wettmachen. Aber die auf allen Positionen gleichmäßig stark und diesmal besser besetzten Gäste ließen den VfL lediglich auf 14:18 (36.) und 15:19 (39.) herankommen – kurioserweise in Phasen, als Edewecht in Unterzahl agierte. Aber diese kleinen Schnitzer waren zu vernachlässigen, zu sehr dominierte der Gast weiter, der gegen die immer offensiver werdenden Hausherren die Räume clever nutzte. Speziell Linksaußen Eddy de Raad, der alle seine fünf Treffer nach der Pause markierte.

Angesichts des klaren Spielverlaufs kam es in diesem sonst so hitzigen Derby nicht zu Eskalationen, was lobenswert war angesichts der ganz schwachen Leistungen der Unparteiischen Hans-Christian van Hoorn/Günther Smolka-Tongers (FC Oldersum/TuS Holthusen). Wie sagte ein ehemaliger Schiedsrichterbeobachter kurz und knapp: „Vor gut einem Jahr habe ich einen dicken Negativbericht scheiben müssen – passiert ist aber nichts.“

TVC: Albrecht, Planck, Buschmann (n.e.) - Harms (9/4), Lugosi (7), Koopmeiners, Danielzik (2), Freese (4), Schmidt (1), Schulat (2), Siemer (n.e.), Gülzow (1), de Raad (5), Gerasimow (2).

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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