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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Faustkampf: Lokalmatadore lassen sich in Stadthalle feiern

30.04.2018

Cloppenburg „Das ist Cloppenburg. Wir sind heute Champion geworden.“ Mit diesen Worten wandte sich der Linderner Erdogan Kadrija am späten Samstagabend an die über 500 Zuschauer in der sehr gut besuchten Cloppenburger Stadthalle. Kurz zuvor hatte Kadrija mit einem krachenden K.O. in der ersten Runde gegen Tibor Varga aus Ungarn den IBF-Cruiserweight-Titel gewonnen. Es war das Ende eines großen Boxabends, an dem neben Kadrija auch Kambis Rahmani seinen Anteil hatte. Der Cloppenburger feierte sein Profidebüt und brauchte für seinen kroatischen Gegner Mirko Crnovic nur eine Runde länger als Kadrija.

Gastgeber des Abends Enrico Schütze begrüßte die zahlreichen Zuschauer, unter denen auch Bürgermeister Wolfgang Wiese weilte, mit den Worten: „Heute lassen wir die Fäuste sprechen“ – und versprach damit nicht zu viel. Zehn Kampfpaare von Welter- bis Schwergewicht hatte er mit in die Kreisstadt gebracht. Und so unterschiedlich die Gewichtsklassen, so unterschiedlich waren auch die verschiedenen Kämpfe anzusehen. „Wir hatten alles dabei: Von taktischen Kämpfen bis Schlägereien. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein schöner Abend war“, sagte Schütze.

Ein schöner Abend, der für den ein oder anderen Boxer gar nicht so schön endete. Fünf der zehn Kämpfe endeten vorzeitig durch Knockout (K.O.) oder Technischen Knockout (T.K.O.). Und genau dafür waren die vielen Boxfans in die Cloppenburger Stadthalle gekommen. Um 19.54 Uhr schickte der gebürtige Osnabrücker Edison Demaj den Bosnier Aleksandr Kuvac als ersten auf die Bretter. Und auch der Bremer Thulassi Tharumalingam ließ die Zuschauer, zu denen auch sein persönlicher Fanclub gehörte, nicht lange warten. Er schlug Davor Matic (Kroatien) in der ersten Runde k.o.

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Für die vielen Cloppenburger Boxfans waren die ersten sieben Aufeinandertreffen aber nicht mehr als Vorkämpfe, denn dann kam einer der Stars des Abends in die Halle. Mit einer schwarzfunkelnden Kapuzenweste betrat Kambis Rahmani unter Sprechchören die Halle und legte, kaum im Ring, direkt los wie die Feuerwehr. Man sah „The Rocket“, so Rahmanis Kampfname, an, dass er seinem enthusiastischen Publikum einen K.O. liefern wollte. Und das gelang ihm auch. In der zweiten Runde schlug er einen Leberhaken, der Crnovic derart die Luft raubte, dass der Kampf beendet werden musste. Mindestens so professionell wie er sich in seinem ersten Profikampf präsentierte, posierte Rahmani nach dem Kampf für die Kameras und ließ sich von den Zuschauern feiern.

Nach dem Folgekampf, in dem der Internationale Deutsche Meister Ilja Mezencev den Georgier Ramazi Gogichashvili nach Punkten besiegte, folgte die Show des Abends. Erdogan Kadrija, oder einfach nur „Big Edi“, enterte mit dem „Men in Black“-Soundtrack die Halle – gefolgt von seiner schwarzgekleideten Entourage. Nach den offiziellen Nationalhymnen, die in der Cloppenburger Innenstadt Nationalmannschaftsstimmung aufkommen ließen, folgte der sportliche Teil.

Der fiel aber um einiges kürzer aus als das vorhergehende Prozedere. Zu stark war Kadrija für seinen Gegner. Um 22.41 Uhr war es so weit: Kadrija schickte Varga mit einem Schlag gegen die Schläfe ins Land der Träume – K.O. Die Halle bebte und skandierte „Edi“, der auf den Schultern von Kambis Rahmani durch den Ring getragen wurde.

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