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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Kollektiver Blackout kostet Tabellenspitze

19.03.2019

Cloppenburg „Wat den eenen sin Uhl, is den annern sin Nachtigall“, sagt eine plattdeutsche Weisheit. Auf die Landkreis-Rivalen in der Handball-Landesliga der Frauen traf das am Wochenende durchaus zu.

Handball, Landesliga, Frauen: Vorwärts Nordhorn - TV Cloppenburg 32:22 (15:10). “Pro Halbserie darf man ein Sch...spiel haben“, sagte TVC-Trainer Theo Niehaus nach der Klatsche, die seine Mannschaft die Tabellenführung kostete. „In der Hinrunde war es gegen Höltinghausen, in der Rückrunde hoffentlich nur dieses Spiel.“ Wie es zu dem kollektiven Blackout kommen konnte, dafür hat Niehaus viele Erklärungen und zugleich keine. „Wir haben von Anfang an keinen Zugriff zum Spiel gefunden“, sagt er. „Uns hat die Galligkeit gefehlt, die Körperspannung war nicht da.“

Dass das Spiel von Nordhorn nach Bad Bentheim in eine für die Cloppenburgerinnen völlig unbekannte Halle verlegt wurde, habe damit wenig zu tun gehabt, ebenso wie die Entscheidungen des Schiedsrichter-Duos aus dem nur wenige Kilometer von dort entfernten Schüttorf, das bei der Zuteilung von Zeitstrafen dem Motto „Viel hilft viel“ zu folgen schien. „Die machen bei zehn Toren natürlich nicht viel aus, aber ihr kleinliches Gepfeife auf beiden Seiten hat zu dem gebrauchten Tag einfach gepasst“, sagt Niehaus. Der Sieg für die Gastgeber sei absolut verdient gewesen. „Die haben kämpferisch einfach alles reingelegt, was sie hatten, und wir nicht. Lena Backhaus und Leonie Remme konnten einem im Tor richtig leid tun bei allem, was ihnen da um die Ohren geflogen ist.“ Für Niehaus geht der Blick jetzt schnell wieder nach vorn. „Wir werden im nächsten Training nochmal darüber reden und es dann abhaken“, sagt er. „Um aufzusteigen, müssen wir so oder so in Osnabrück gewinnen.“

TV Cloppenburg: Backhaus, Remme - Deeben (1), Büssing (5), Kohlsdorf (3), Bosmann (3), Maier (3), Hilmer (5), Klostermann, Kalvelage, Hofmann, Maus (1), Germann (1).

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - SV Höltinghausen 23:31 (11:13). Beim SV Höltinghausen wiederum vermochte Trainerin Kerstin Wichmann zwei Tage nach dem Sieg noch durch ein Telefon zu strahlen. „Hart, aber schön“, sei das Spiel gewesen, das sie wegen einer grassierenden Grippe im Team eigentlich gern noch kurzfristig verlegt hätte. „Aber weil das nicht ging, haben sie alle was eingeworfen und gekämpft“, sagt Wichmann. „Lena Walter zum Beispiel war unglaublich. Die ist einfach nicht kaputtzukriegen. Ihre Schwester Sarah ist trotz Problemen am Oberschenkel aufgelaufen. Und Steffi Wienken, die zuletzt nur wenig gespielt hat, musste wegen unserer Ausfälle jetzt ran. Und sie hat geliefert. Und wie!“

Mit viel Tempo war Höltinghausen in die erste Hälfte gegangen. „Grüppenbühren konnte da noch am Ball bleiben“, sagt Wichmann. „Aber in der zweiten Halbzeit haben wir sie dann einfach überlaufen und konnten uns deutlich absetzen. Wir haben uns als Mannschaft richtig geil präsentiert.“

SVH: Schreider, Reinke - Brinkmann, Meyer (2), L. Walter (9), Mattke (5), Brockhaus (2), Felstermann (2), Fangmann (3), Wienken (5), Grabowicz, S. Walter (3).

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