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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Außenseiter will sich von bester Seite zeigen

01.12.2017

Cloppenburg Ein Topteam kommt zu Besuch, und selten war die Bezeichnung für einen BVC-Gegner so angebracht wie in diesem Fall: Schließlich ist der VfL Wolfsburg absolute Spitze. Höher hinaus geht’s im deutschen Vereins-Frauenfußball nicht. Der Tabellenerste der 1. Bundesliga hat sich zum DFB-Pokal-Achtelfinalspiel beim BV Cloppenburg angesagt. An diesem Sonntag ab 14 Uhr will er dem gastgebenden Zweitligisten die Grenzen aufzeigen. In Cloppenburg wird allerdings bezweifelt, dass er die Chance dazu haben wird. Nicht etwa, weil beim BVC der Größenwahn ausgebrochen wäre oder jemand die überragenden spielerischen Möglichkeiten des VfL anzweifeln würde, sondern weil eine Absage droht. „Es sieht nicht gut aus“, sagt Tanja Schulte, die den BVC zusammen mit Imke Wübbenhorst trainiert. „Eine Entscheidung fällt am Freitag nach einer Platzbegehung. Der Kunstrasenplatz in Lastrup steht nicht zur Verfügung.“

Das Fußballfeld im Stadion an der Friesoyther Straße ist von den Regenfällen der zurückliegenden Wochen stark in Mitleidenschaft gezogen worden, umso schöner wäre es für die Cloppenburgerinnen, wenn sie spielen könnten. Die Hoffnung ist groß, dass die spielerische Stärke des zweimaligen Champions-League-Siegers auf einem tiefen Platz nicht so zum Tragen käme.

„Vielleicht könnten wir dem VfL dann einen echten Pokalfight aufzwingen und uns achtbar aus der Affäre ziehen“, sagt Schulte. Ein achtbares Ergebnis statt acht Gegentore muss das Ziel des BVC sein. Erinnert sich Schulte doch noch gut an das DFB-Pokal-Achtelfinal-Duell mit den Wölfinnen vor drei Jahren, das auswärts 0:8 verloren wurde.

Und wer die Namen im VfL-Kader liest, kann sich schwer vorstellen, dass die Wolfsburgerinnen seitdem schwächer geworden sind. „Das sind ausschließlich Nationalspielerinnen, die Creme de la Creme“, sagt Schulte. „Die Dänin Pernille Harder ist spätestens seit der EM in aller Munde, und Spielerinnen wie Alexandra Popp, Babett Peter oder Torhüterin Almuth Schult stehen für Extraklasse.“ Und mit Vanessa Bernauer steht zudem eine ehemalige BVC-Leistungsträgerin im Kader des Gegners.

„Da kommt viel Laufarbeit auf uns zu“, sagt Schulte, der von der erkrankten Linda Bresonik (Lungenentzündung) und den Langzeitverletzten abgesehen der gesamte Kader zur Verfügung steht. Und die Anfang Oktober als Zuschauerin der Partie MSV Duisburg - VfL Wolfsburg (0:1) gesehen hat, wie man die Wölfinnen ärgern kann. „Das geht nur als Kollektiv. Wir müssen die Räume eng machen und sie immer wieder anlaufen. Kurz gesagt, wir müssen ihnen den Spaß am Fußball nehmen“, sagt Schulte.

Zumal aus Wolfsburg zu hören ist, dass die erste Elf des VfL auflaufen dürfte. Sie soll sich für das Bundesliga-Topspiel zu Hause gegen Bayern München einspielen (Montag, 11. Dezember, 18 Uhr).

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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