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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BVC-Spielerinnen statten Ingolstadt Besuch ab

27.09.2019

Cloppenburg Mit Bayern haben sie ja gerade erst gute Erfahrungen gemacht. Allerdings zu Hause. Vor und nach dem 2:0-Erfolg der Zweitliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg musste Bayern München II jeweils eine etwa neunstündige Bus-Fahrt auf sich nehmen. Diesmal sind es die Cloppenburgerinnen, die stundenlang auf der Autobahn unterwegs sein werden. Es geht zwar nicht nach München, aber Ingolstadt ist nun nicht gerade viel näher gelegen. Auf keinen Fall wollen sie die Rückfahrt wie Bayern II am Sonntag mit leeren Händen antreten. Schließlich ist eine neunstündige Fahrt mit drei Punkten im Gepäck wesentlich schneller vorbei als die gleiche Reise nach einer Niederlage. Na ja, zumindest gefühlt. Schon deshalb werden die Cloppenburgerinnen am Sonntag ab 11 Uhr beim FC Ingolstadt Vollgas geben.

Das Team aus Oberbayern ist zwar ein Aufsteiger aus der Regionalliga Süd, allerdings scheint sich die Mannschaft schon gut in der zweiten Bundesliga zurechtzufinden. Der mit acht Punkten sechstplatzierte FCI hat alle seine bisherigen Heimspiele gewonnen.

Es waren zwar erst zwei, aber mit Turbine Potsdam II (2:0) und Arminia Bielefeld (2:1) hatten sich nicht gerade fußballerische Leichtgewichte an der Donau vorgestellt. „Vor allem Turbine schlägt man ja nicht so eben im Vorbeigehen“, sagt BVC-Trainer Sven Thoß, der unter der Woche im Training gut gelaunte, aber auch hochkonzentrierte BVC-Fußballerinnen erlebt hat.

Die Cloppenburgerinnen haben durch ihren ersten Saisonsieg gegen die Bayern-Reserve zwar zusätzlichen Schwung erhalten, aber sie stehen immer noch auf einem Abstiegsplatz. Dass dies kein Grund zur Panik ist, zeigt allein die Tatsache, dass den zwölftplatzierten BVC nur vier Punkte von der drittplatzierten Turbine-Reserve trennen.

Dennoch will Thoß auf keinen Fall länger in der Abstiegszone bleiben. „Nicht nur, dass die lange Rückfahrt nach einer Niederlage eine Tortur ist, außerdem ist nach diesem Spieltag ja wieder ein Wochenende spielfrei.“ Zwei weitere Wochen in der Tabelle unterm Strich würden Thoß gewaltig gegen den Strich gehen. Schon deshalb hat er das Ingolstädter Spiel im Video analysiert und ein körperbetont spielendes, schnell umschaltendes Team gesehen.

Seine Mannschaft solle ähnlich wie gegen Bayern mit gekonntem Abwehrpressing zum Erfolg kommen. Zumal es durchaus Sinn mache, die Gastgeberinnen etwas kommen zu lassen, da sie sich scheinbar schwer tun, das Spiel zu machen.

Personell sieht es beim BVC gut aus. Die Spielerinnen, die am Sonntag gegen Bayern II stark aufgetrumpft haben, sind alle einsatzbereit. Zwar hat sich Sarah Geerken in der Partie gegen die Münchnerinnen eine Fingerverletzung zugezogen, sie wird aber mit einer Bandage aller Voraussicht nach spielen können. Da könnte es höchstens beim Kartenspielen im Bus Probleme geben.

Aber mit den so verdammt weiten Reisen durch die Republik ist nach dem Ingolstadtspiel ja sowieso erst einmal Schluss. Geht es doch demnächst nach Meppen und Bielefeld. Da lohnt es ja kaum, bei Fahrtantritt ein neues Buch anzufangen . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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