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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Frauenfußball: Wo Ex-BVC-Spielerinnen die Zuschauer begeistern

01.04.2020

Cloppenburg Für den Klassenerhalt hat es in der Saison 2013/14 in der Bundesliga nicht ganz gereicht, für eine große Karriere später aber schon. Viele Fußballerinnen, die für den BV Cloppenburg in dessen einzigem Erstliga-Jahr gegen den Abstieg kämpften, haben anschließend große Erfolge gefeiert. Um einige von ihnen soll es in diesem Artikel gehen.

Besonders abgeräumt hat nach ihrer BVC-Zeit Mandy Islacker. Die Stürmerin aus einer Fußballer-Familie war zum 1. FFC Frankfurt gewechselt. Mit dem damaligen Spitzenclub der ersten Liga wurde sie 2015 Champions-League-Siegerin. Den entscheidenden Treffer zum 2:1 für die Frankfurterinnen im Finale gegen Paris St. Germain hatte Islacker höchstpersönlich erzielt.

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Während ihrer Zeit in Frankfurt (2014 bis 2017) wurde die Angreiferin nicht nur Nationalspielerin, sondern auch zweimal Bundesliga-Torschützenkönigin (16, 17). Zudem machte sie sich 2016 in Rio de Janeiro mit der deutschen Nationalmannschaft zur Olympiasiegerin.

2017 kehrte die gebürtige Essenerin zum FC Bayern München zurück, mit dem die inzwischen 31-Jährige zurzeit Rang zwei in der Bundesliga belegt. In den zwei vorherigen Spielzeiten waren die Münchnerinnen jeweils Vizemeister geworden.

Saison 2013/14

Die Fußballerinnen des BV Cloppenburg waren als Aufsteiger vielversprechend mit einem 3:3 bei der SGS Essen in die Erstliga-Saison gestartet. Es folgte ein weiteres Unentschieden im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (0:0).

Nach drei klaren Niederlagen wurde am sechsten Spieltag der langersehnte erste Bundesliga-Sieg beim VfL Sindelfingen (2:0) gefeiert. Nach einem 2:2 zu Hause gegen den MSV Duisburg und einem 4:2-Erfolg bei der TSG Hoffenheim waren die Cloppenburgerinnen scheinbar auf einem guten Weg.

Doch acht Niederlagen in Serie ließen die Hoffnungen auf den Klassenerhalt schrumpfen. Bis wieder ein Duell mit Sindelfingen für Aufschwung sorgte. Nach dem 7:1-Heimerfolg drehte der BVC richtig auf.

Die Cloppenburgerinnen siegten im Endspurt 3:1 in Duisburg, holten einen Punkt gegen Hoffenheim und bei Turbine in Potsdam, doch die 0:2-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg ließ nur noch eine Minichance für den BVC am letzten Spieltag übrig. Nach einer 2:7-Klatsche in Freiburg war der Abstieg besiegelt.

England, Russland, Deutschland, Frankreich, Spanien: Die Schwedin ist in ihrer Karriere besonders viel herumgekommen. Nach Stationen bei WFC Rossiyanka in der Nähe von Moskau und bei Chelsea London L. F. C. verschlug es sie zum BV Cloppenburg. Die schwedische Nationalspielerin kannte Deutschland bereits, weil sie bei der Weltmeisterschaft 2011 in der Bundesrepublik Platz drei belegt hatte. In Cloppenburg überzeugte sie mit Kampfgeist und Schnelligkeit in der Offensive.

Und auch nach ihrer Station im Oldenburger Münsterland zeigte Jakobsson immer wieder in Vereinen und dem Nationalteam, wie wichtig sie für ihre Mannschaften ist. So wurde sie bei ihrer nächsten Station HSC Montpellier gleich in der ersten Saison zur besten Spielerin der ersten französischen Liga gewählt. In Montpellier blieb sie bis 2019 und wurde in dieser Zeit mit Schweden Olympia-Zweite (2016) und WM-Dritte (2019). Inzwischen spielt die 29-Jährige für Club Deportivo Tacon (Madrid) in der ersten spanischen Liga. Ihr Verein wird am 1. Juli dieses Jahres als Frauenabteilung in den Club Real Madrid eingegliedert. Jakobsson hat schon mehr als 100 Länderspiele absolviert.

Die Schweizerin kam vom spanischen Verein Levante UD nach Cloppenburg und bestach im Mittelfeld mit ihrem ungemein dynamischen Spiel. Nach dem Abstieg mit dem BVC wechselte sie zum Spitzenclub VfL Wolfsburg, mit dem sie viermal DFB-Pokalsiegerin und zweimal deutsche Meisterin wurde. 2018 wechselte die Nationalspielerin der Schweiz zum AS Rom, mit dem die 30-Jährige in der ersten italienischen Liga aktiv ist.

Die Österreicherin kam noch zu Zweitliga-Zeiten zum BVC und beeindruckte mit Zweikampfstärke. Anschließend wechselte sie für zwei Jahre zum Erstligisten SC Freiburg, dann zum Ligakonkurrenten SC Sand und nach weiteren zwei Jahren schließlich zum 1. FFC Frankfurt. Für eine Euphorie-Welle in Österreich sorgten sie und ihre Nationalmannschafts-Kolleginnen 2017 während der Europameisterschaft in den Niederlanden mit dem Einzug ins Halbfinale. Im ungemein spannenden Vorschlussrundenspiel gegen Dänemark verschoss Aschauer dann im entscheidenden Elfmeterschießen. Da auch die anderen österreichischen Schützinnen scheiterten, siegten die Skandinavierinnen 3:0 n. E. Im Elfmeterschießen des Viertelfinals gegen Spanien hatte Aschauer getroffen.

Die ehemalige Kapitänin des BVC schlug dagegen einen ganz anderen Karriereweg ein: Schon während ihrer Zeit beim Topteam VfL Wolfsburg, mit dem sie 2013 das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League holte, studierte sie Medizin. Sie kam schließlich nach Cloppenburg, weil sie hier die Chance hatte, neben ihrer Aufgabe beim BVC ihr praktisches Jahr am St.-Josefs-Hospital zu absolvieren. Im November 2014 wurde sie Ärztin, 2016 promovierte sie. Die 30-Jährige ist inzwischen als Chirurgin tätig.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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