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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Frauenfußball: Zum Abstiegskrimi auf den Kunstrasen

26.02.2020

Cloppenburg Es ist eines der wichtigsten Spiele der Saison für die Zweitliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg: Das Heimspiel an diesem Sonntag gegen den 1. FC Saarbrücken. Und ausgerechnet die Partie des Drittletzten gegen den Vorletzten kann wahrscheinlich nicht im heimischen Stadion stattfinden. Zwar wird sich erst am Donnerstagnachmittag nach der Platzbegehung durch eine Kommission entscheiden, ob der Hauptplatz im BVC-Sportpark gesperrt wird, aber schon jetzt spricht fast alles für ein Auswärts-Heimspiel der Cloppenburgerinnen auf dem Kunstrasenplatz der Sportschule Lastrup. „Da muss schon ein kleines Wunder her, damit wir im Stadion spielen können“, sagt Tanja Schulte, zusammen mit Thorben Geerken Trainerin des BVC und zudem sportliche Leiterin der Frauenfußball-Abteilung.

Was für Probleme bringt „der Umzug“ mit sich?

Die größte Schwierigkeit haben die Cloppenburgerinnen schon beseitigt. „Der Kunstrasenplatz, bekanntlich der einzige in der Umgebung, ist zurzeit fast rund um die Uhr durch Mannschaften im Trainingslager belegt“, sagt Schulte. „Es ist toll, dass für uns am Sonntag die Zeit zwischen 12 und 15 Uhr überhaupt geblockt werden konnte.“ So wird die Partie statt um 11 Uhr in Cloppenburg wohl um 13 Uhr in der Sportschule Lastrup beginnen. Damit ist die Arbeit der sportlichen Leiterin aber noch lange nicht getan. „Das ist schon ein riesiger Aufwand“, sagt Schulte. „Diverses muss vom Stadion nach Lastrup gebracht werden, wir wollen einen Bratwurst- und Getränke-Verkauf organisieren, wir müssen aufgrund fehlender Trainerbänke für Sitzmöglichkeiten sorgen und für noch vieles mehr.“

Bringt die Verlegung einen Vorteil für den BVC?

Begeistert sind die Saarländerinnen von den möglichen Veränderungen nicht gerade. Das liegt aber vor allem daran, dass sie die lange Rückfahrt erst zwei Stunden später antreten könnten. Das wäre ihnen aber immer noch lieber, als unter der Woche zum Nachholspiel anreisen zu müssen. „Einen Vorteil für uns sehe ich trotzdem nicht“, sagt Schulte. „Im Gegensatz zu uns haben die Saarbrückerinnen einen Kunstrasenplatz auf ihrem Sportgelände. Sie werden wahrscheinlich häufiger als wir auf Kunstrasen trainiert haben.“ Zudem hat der BVC auf dem Lastruper Platz schon Sieg und Niederlage erlebt. Gegen BW Hohen Neuendorf und den TV Jahn Delmenhorst gab es jeweils drei Punkte, gegen Turbine Potsdam II keinen einzigen Zähler.

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Warum steht eine Veränderung der Startelf an?

Kapitänin Anna Johanning, die vor Weihnachten am Fuß operiert worden war, kehrt zurück. Auf die Kämpfernatur wird der BVC in dem Abstiegskrimi keinesfalls verzichten. „Sie ist gesetzt“, macht Schulte klar. Zudem wolle man sich auf die Saarländerinnen einstellen. „Zum Ende der Rückrunde hat sich unsere Startelf ja von alleine aufgestellt, jetzt können wir dank der Neuzugänge auch mal auf Stärken und Schwächen der Gegner reagieren.“ Gegen Saarbrücken gab es im Hinspiel eine 0:3-Niederlage. Besonders Chiara Loos hatte den Cloppenburgerinnen zu schaffen gemacht.

Wie machen sich die neuen BVC-Spielerinnen ?

Sehr gut. So hatten die vier der sieben Zugänge, die am Sonntag in Gütersloh in der ersten Elf standen, großen Anteil am wichtigen 2:0-Auswärtserfolg. Patricia George erzielte gleich beide Tore. „Sie bringt die typisch amerikanische Mentalität mit. Statt den Kopf hängen zu lassen, wenn etwas schiefläuft, schaut sie optimistisch nach vorne. Dank ihr und Gloria Douglas haben wir eine Offensiv-Wucht auf den Platz gebracht, die die Gütersloherinnen sichtlich überrascht hat“, sagt Schulte.

Die dritte US-Amerikanerin in der Startformation, Madeline McCracken, machte neben der überragenden Jana Radosavljevic als zweite Sechs eine gute Figur. Die nur 1.65 m große Spielerin hatte vor allem viel gegen den Ball gearbeitet. Jamie Altelaar, die neue Niederländerin im Team, hatte in Gütersloh auf der linken Abwehrseite ein solides Debüt abgeliefert. „Sie spielt unaufgeregt, hat eine starke Technik und ein gutes Spielverständnis“, freut sich Schulte.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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