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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Taktische Topleistung lässt TVC-Fans jubeln

07.10.2019

Cloppenburg /Fredenbeck Es war laut Ansetzung das dritte Auswärtsspiel in Folge für Handball-Oberligist TV Cloppenburg und wurde mit 34:29 (15:14) beim VfL Fredenbeck zum dritten Auswärtssieg. Für TVC-Trainer Barna-Zsolt Akacsos und sein Team war es eigentlich ein gefühlter Heimtriumph vor den insgesamt 1000 Zuschauern.

„Was für ein tolles Gefühl für uns. Unsere Fans haben alles gegeben, wir haben alles gegeben. Man hat sich gefühlt wie in einer großen TVC-Familie“, zeigte sich der Coach begeistert. Getragen von dieser Unterstützung gewann der TVC beim heimstarken VfL eine Partie, die trotz 1:3-Rückstand nach fünf Minuten – nach 15 Minuten führte der Gast mit 8:5 – eigentlich nie ernsthaft in Gefahr geriet. Akacsos überraschte sein Team kurz vor dem Anpfiff, aber vor allem den Gegner mit einer 4:2-Abwehrvariante, die von den Spielern um Abwehrchef Janik Köhler alles abverlangt. „Gegen diesen starken VfL-Rückraum um Jan Torben Ehlers war dies für mich die einzig mögliche Formation“, sagt Akacsos und war glücklich, wie sein Team mit Herz und dank der großen physischen Stärke diese Taktik glänzend umsetzte.

In der vergangenen Saison hatte der Coach diese Variante schon probiert, dabei Misserfolge und Niederlagen durchaus einkalkuliert. Doch diesmal gelang der Clou, so dass die Gastgeber sogar nach gut 47 Minuten beim Stand von 25:22 für den TVC zum letzten Mittel greifen mussten, und im Angriff stets einen siebten Feldspieler für den Torhüter tauschten. Doch auch da hatte der sehr flexibel ausgestattete Gast die richtigen Gegenmaßnahmen parat. Köhler, der nur in der Abwehr in Halbzeit eins agierte und mit seiner Routine und Sicherheit seine Mitspieler beflügelte, pausierte nach der Pause und kam, als Fredenbeck mit sieben Angreifern operierte, wieder aufs Feld, stellte Cloppenburg auf eine 6:0-Abwehr um und brachte Hendrik Legler ins Tor.

„Nils Buschmann hat bis dahin glänzend agiert zusammen mit unserer 4:2-Formation, doch für diese Umstellung war Hendrik die bessere Torwartalternative“, wie Akacsos den Wechsel begründete. Und in der Tat kam der VfL nicht näher als auf zwei Tore Differenz heran, wenngleich Rückraumtorjäger Ehlers (11/3) in der Schlussphase fünf seiner acht Feldtore erzielte, dafür aber kam von anderen Akteuren, besonders dem Rückraum, zu wenig.

Alle taktischen Varianten beim TVC gingen auf, bot Mark Schulat auf der Mittelposition eine starke Vorstellung und setzte seine Mitspieler sehr gut ein. Linksaußen Vincent Saalmann glänzte mit zehn Treffern und einer exzellenten Abwehrleistung, zeigten Erik Gülzow und Bence Lugosi, dass mittlerweile wieder viel mehr Gefahr vom Rückraum ausgeht.

So wurde es ein hochverdienter Erfolg für den Spitzenreiter dank einer sehr guten Mannschaftsleistung. Trainer Akacsos wird die zwei Wochen Spielpause zunächst für konditionelle Arbeit nutzen, ehe er als Belohnung in der zweiten Woche dem Team einige Pausen gönnen wird.

TVC: Buschmann, Legler - Koellner, Harms (4), Borchert (1), Danielzik (2/2), Andreßen (1), Schulat (6), Köhler, Gülzow (3), Saalmann (10/2), de Raad (1), Lugosi (6), Hansen.

Spielverlauf: 3:1 (5.), 5:8 (15.), 8:11 (20.), 14:15 (30.), 15:18 (33.), 18:24 (44.), 25:27 (51.), 27:33 (58.), 29:34 (60.).

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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