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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Heimische Trainer freuen sich auf die WM

08.01.2019

Cloppenburg /Friesoythe Sie freuen sich sehr auf die Handball-WM, die am Donnerstag, 10. Januar, mit dem Duell Deutschland gegen Süd/Nordkorea beginnt, auch wenn sie die Spiele selbst nur am Fernsehen verfolgen können. Denn für Barna-Zsolt Akacsos (Oberliga), Günter Witte (Landesliga) und Theo Niehaus (Frauen-Landesliga) steht die Vorbereitung auf die Rückrunde im Vordergrund, die beginnt, wenn das Finale der WM, das Deutschland und Dänemark gemeinsam ausrichten dann im dänischen Herning ansteht.

Akacsos erwartet eine sehr spielstarke WM mit fünf bis sechs Favoriten. „Tägliche Form und Glück mit Verletzungen könnten entscheidend sein, wer den Titel holt“, sagt er, traut Deutschland durchaus eine Wiederholung des Märchens aus dem Jahr 2007 zu. Vor allem die strake Abwehrleistung der Mannschaft von Trainer Christian Prokop lobt Akacsos. Die Besetzung des Kaders habe ihn nicht überrascht und betont, dass es angesichts vieler guter Spieler in Deutschland nicht einfach sei, die richtige Mischung zu finden. Und die sieht er im Angriffsspiel der DHB-Auswahl noch nicht als optimal an. „Ich habe in den beiden letzten Testspielen noch einige Unsicherheiten gesehen. Der Ball läuft nicht schnell genug, was bei den heute weit verbreiteten starken Deckungsreihen wichtig wäre. Wenn es dann stattdessen nicht gelänge, über schnellen Ballbesitz anschließen über erster oder zweiter Welle zu einfachen Kontertreffer zu kommen, fehlen die entscheidenden Tore.“

Günter Witte von der HSG Friesoythe hat die Festlegung des Kaders nicht überrascht. Allerdings sieht er den momentan Stand des Teams skeptisch. „Da war doch in den Spielen gegen Argentinien aber vor allem gegen Tschechien doch einiger Sand im Getriebe“, sagte Witte, der das Nachholspiel beim Wilhelmshavener SSV auf Freitag, 1. Februar, verschieben ließ, weil fünf, sechs seiner Spieler am 19. und 20. Januar in Köln einige WM-Spiele verfolgen werden. Witte sieht in der Abwehrarbeit die große Stärke der Auswahl, während im gebundenen Aufbauspiel die Abläufe noch nicht stimmen, Angriffe abgebrochen werden müssen und so dem Gegner die Aufgaben daher zu einfach gemacht werden. „Viel wird auch davon anhängen, ob der Start gelingt und so sich eine Euphorie wie 2007 entwickeln kann“, sagt Witte, der diesen Faktor übrigens wie Akacsos als wichtig erachtet.

Theo Niehaus, Trainer der TVC-Frauen, der wie seine Kollegen zumindest das Halbfinale für möglich hält, kritisierte die Nichtberücksichtigung von Rechtsaußen Tobias Reichmann, begrüßt hingegen den Einsatz von Rückraumspieler Steffen Fäth, auch wenn der zuletzt wenig Spielanteile bei den Rhein-Neckar Löwen bekommen habe. Er sieht Martin Strobel auf der Mittelposition als gute Lösung an, obwohl der „nur“ beim Erstliga-Aufstiegskandidaten Balingen-Weilstetten spielt. „Die sehr flexibel eingreifende Abwehr hat mir sehr gut gefallen. Auch haben wir zwei völlig unterschiedliche, aber sehr starke Torhüter, womit man einen Gegner durchaus irritierten kann“, sagt Niehaus, der auch die drei starken Kreisläufer (Jannik Kohlbacher, Hendrik Pekeler undPatrick Wiencek) als wertvollen Erfolgsfaktor nennt. „Wichtig wird es sein, wie die Mannschaft unter Druck und auf Rückstände reagiert“, sagt Niehaus, der beid er WM eine Weiterentwicklung des Tempohandballs und eine Verfeinerung des Spiel mit einem siebten Feldspieler erwartet. 

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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