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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BVG-Coach Wolff: „Thüle wird heiß sein“

17.08.2018

Cloppenburg Nach dem Pokal-Aus unter der Woche gegen den SV Bevern (0:6) steht für den Bezirksligisten BV Garrel der harte Liga-Alltag an. Doch dieser beschert den Garrelern gleich einen Farbtupfer, denn es geht zum brisanten Derby nach Thüle.

SV Thüle - BV Garrel. Der Auftritt des SV Bevern hat Garrels Trainer Marcel Wolff mächtig imponiert. Er macht den Beverner für ihre Leistung ein Kompliment. Es sei beeindruckend gewesen, was der Gegner abgeliefert habe. „Es kann nicht immer an einer schlechten Leistung der eigenen Mannschaft liegen, dass Gegner dominant sind“, meint Wolff. Bevern sei besser gewesen. Dies müsse man anerkennen. „Diese Erfahrung war trotzdem wichtig für uns, da man erst am Schmerz einer Niederlage merkt, was es benötigt, um zu siegen“, sagt Wolff. Seine Mannschaft werde am Ergebnis des Pokalspiels nicht zerbrechen oder sich in Frage stellen. Ganz im Gegenteil. „Wir haben die nötige Selbsteinschätzung und Klarheit, dies es braucht, das Positive aus dem Pokalspiel zu ziehen und gleichzeitig selbstkritisch zu sein, ohne unsere Linie zu verlieren“, sagt der BVG-Coach.

Er sei sich sicher, dass seine Spieler beim Abschlusstraining wieder konzentriert arbeiten werden und für Sonntag wieder hellwach sind. Thüle werde heiß sein, sagt Wolff. „Wir werden unser Spiel aufziehen und dann sehen wir, wer am Ende die Nase vorn hat“, so Wolff weiter. Auf Garreler Seite fehlen Halil Sat (Reha), Bünyamin Yasin (Oberschenkelzerrung) und Philipp Hermes (Knie-OP).

Beim SV Thüle ist die personelle Lage stark angespannt. Auch gegen den BV Garrel muss Thüles Trainer Henrik Hoten fast auf eine komplette Mannschaft verzichten. Unter anderem fehlen Leo Baal und Alexander von Lewen sowie Rene Ostendorf. Robert Göken ist dagegen wieder ins Training eingestiegen.

Der verbliebene Kader werde jedoch alles in die Waagschale werfen, um zu punkten. „Wir müssen uns für unseren hohen Aufwand belohnen. Etwas Zählbares muss in Thüle bleiben“, sagt Hoten. Gegen die starken Garreler gelte es, vernünftig dagegenzuhalten und die Chancen zu nutzen. Beim Spiel in Ramsloh habe man die Chancen leider nicht genutzt (Sonntag, 15 Uhr)

FC Lastrup - TuS Emstekerfeld. Niederlage im Pokal und Niederlage zum Punktspielauftakt. Aber Lastrups Trainer Martin Sommer lässt sich deswegen nicht aus der Ruhe bringen. „Uns war von Beginn an klar, dass es eine harte Saison wird“, sagt der erfahrene Übungsleiter. Zumal unlängst gegen den BV Garrel (0:2) durchaus etwas Zählbares drin gewesen wäre.

Zwar habe sein Team nach dem ersten Gegentor wackelige fünf Minuten gehabt, aber anschließend entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, sagt Sommer. Ärgerlich sei gewesen, dass seine Mannen in der zweiten Halbzeit drei dicke Chancen verballert haben. „Da wäre der Ausgleich möglich gewesen“, so Sommer. Erfreut zeigte er sich indes darüber, dass sein Team kräftemäßig einen guten Eindruck hinterließ. „In Garrel werden auch noch andere Teams Federn lassen“, so Sommer. Er muss gegen den TuS auf Andreas Haker, Sebastian Diedrich, Christoph Fröhle und Julian Rüter verzichten.

Auch der TuS Emstekerfeld reist nicht mit der vollen Kapelle an. Neben den am Oberschenkel verletzten Christian Alfers (Zerrung) müssen die Abwehrspieler Christian Kellermann (Gelb-Rot-Sperre) und Felix Tönnies fehlen. Somit werden auch die Trainer Volker Kliefoth und Salih Darilmaz sich im Spielerdress auf die Bank setzen, um für den Ernstfall gewappnet zu sein.

In Sachen Abwehrformation tendieren Kliefoth und Darilmaz zu einer Dreierkette. „Doch entschieden ist noch nichts“, so Kliefoth. Der Sieg gegen den SV Altenoythe stärkte das Selbstvertrauen des TuS. „Wir haben kompakt gestanden“, freute sich Kliefoth über die starke Mannschaftsleistung. Jedoch fand er ein Haar in der Emstekerfelder Suppe: „Wir haben es versäumt, den Sack eher zuzumachen“, fordert Kliefoth mehr Effektivität (Freitag, 19.30 Uhr).

SV Altenoythe - Frisia Goldenstedt. Angesprochen auf die 0:1-Niederlage am vergangenen Spieltag in Emstekerfeld bekommt Altenoythes Spielertrainer Christian Hillje schnell einen dicken Hals. Es sei eine verdiente Niederlage gewesen. „Wir haben leider null PS auf die Straße bekommen“, ärgert sich Hillje.

Hillje ließ bereits durchblicken, dass er die Mannschaft gegenüber dem TuS-Spiel auf mehreren Positionen verändern will. Namen nannte er nicht: „Nur so viel, es wird Leute treffen, die damit jetzt noch nicht rechnen.“

Durch die Auftaktniederlage sei nun schon ein wenig Druck unterm Kessel, gibt Hillje ehrlicherweise zu. Doch bereits gegen Frisia hat der SVA die Chance, mit einer starken Leistung ordentlich Dampf abzulassen. Personell sei soweit alles im grünen Bereich, so Hille, der einen tief stehenden Gegner erwartet (Sonntag, 15 Uhr).

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