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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Es rumort in den Tiefen des Kellers

08.03.2019

Cloppenburg Es rumort in den Tiefen des Tabellenkellers der Fußball-Bezirksliga. An diesem Wochenende sorgen die direkten Duelle der Kellerkinder für Spannung. An diesem Freitag knistert es bereist. Der Vorletzte SV Höltinghausen empfängt den auf Platz 13 liegenden FC Lastrup. Anpfiff: 19.30 Uhr. Die Trainer beider Teams werden auch bange Blicke in den Landkreis Vechta werfen. Dort erwartet das Schlusslicht SFN Vechta den Drittletzten GW Brockdorf. Am Sonntag greift der TuS Emstekerfeld ins Ligageschehen ein. Die Emstekerfelder spielen auf eigenem Platz gegen den BV Garrel. Die Partie beginnt um 15 Uhr.

SV Höltinghausen - FC Lastrup. Die Lastruper absolvierten eine ordentliche Wintervorbereitung, aber in ihrem ersten Pflichtspiel nach der Pause kassierten sie gegen Frisia Goldenstedt eine 0:3-Heimniederlage. Die ersten 20 Minuten seien „ganz okay gewesen“, sagt Lastrups Trainer Martin Sommer. Aber mit zunehmender Spieldauer wurden die Goldenstedter immer besser. „Das war eine verdiente Niederlage. Wir waren nicht gut, und Frisia war einfach besser“, sagt Sommer. Bei seinem Team habe die nötige Konsequenz vor dem gegnerischen Tor gefehlt, meint Sommer.

Der FCL und der SVH stehen nach ihren Niederlagen unter Zugzwang. Zumal Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz im wahrsten Sinne des Wortes doppelt Schmerzen. „Die letzten vier Teams spielen gegeneinander. Das ist ein megawichtiger Spieltag“, weiß Sommer um die Bedeutung der Partie. Er rechnet mit einem SVH, der Vollgas geben wird.

Mit dieser Vorahnung hat er auch ins Schwarze getroffen. Denn die Zielvorgabe des SV Höltinghausen ist klar. Die Hausherren gehen auf drei Punkte. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Höltinghauser aber mehr Pep und Präzision in ihr Offensivspiel bekommen. „Das hat uns zuletzt in Altenoythe gefehlt. Die Zielstrebigkeit im Spiel nach vorne“, sagt Höltinghausens Trainer Mathias Wendeln.

Auch gegen den FC Lastrup muss Wendeln auf einige Spieler verzichten. So fallen Linus Backhaus, Felix Wilken, Philipp Osterburg, Bastian Wessels, Marcel Scheper und Julian Mattke aus. Auch Patrick Peci kann an der Punktejagd nicht teilnehmen. Er sah gegen Altenoythe seine fünfte gelbe Karte und ist somit für ein Spiel gesperrt. Zurück im Kader ist dagegen Schlussmann Christopher Thole, der seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat. Ob Thole oder Michael Laing im Tor stehen wird, ließ Wendeln offen.

TuS Emstekerfeld - BV Garrel. Beim TuS Emstekerfeld ist der Ärger über die 1:3-Niederlage am vergangenen Wochenende in Thüle keineswegs verraucht. „Die Niederlage ärgert uns, weil wir uns selbst ein Bein gestellt haben“, sagt Emstekerfelds Volker Kliefoth, der zusammen mit Salih Darilmaz den TuS trainiert.

Zumal die Emstekerfelder einen glänzenden Start in die besagte Begegnung erwischt hatten. „Wir sind in Führung gegangen und hatten im Anschluss die Möglichkeit gehabt, auf 2:0 zu erhöhen“, erzählt Kliefoth. Doch mit zunehmender Spieldauer nahm das Unheil aus Emstekerfelder Sicht seinen Lauf. Der TuS kassierte den Ausgleich, dann flog Stürmer Henrik Engelbart vom Platz, und Kliefoth musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

„Im weiteren Spielverlauf haben wir die Partie so bis gut zehn Minuten vor Schluss offen gestaltet. Aber dann ging uns der Dampf aus. Schließlich haben wir über 50 Minuten in Unterzahl gespielt“, so Kliefoth. Gegen die Garreler werden die Emstekerfelder wieder auf den Vollgas-Modus setzen. Allerdings in einer veränderten personellen Besetzung. Kliefoth muss passen. Die Schwere seiner Knieverletzung lässt einen Einsatz nicht zu. Engelbart ist gesperrt. Wieder an Bord sind Jacob Thien, Felix Tönnies, Stefan Backhaus sowie Marco Claus und Jens Nöh. „Wir werden versuchen, den Dreier zu holen“, sagt Kliefoth. Leicht werde die Aufgabe allerdings nicht. Der BV Garrel verfüge über eine gute Mannschaft. Große Stücke hält Kliefoth auf Garrels Nermin Becovic. „Nermin müssen wir versuchen, aus dem Spiel zu nehmen“, sagt Kliefoth.

Garrels Trainer Alket Zeqo und seine Spieler haben Gefallen an den oberen Tabellenregionen gefunden. Deshalb wollen sie sich dort auch festbeißen. Zeqo ist überzeugt davon, dass sein Team die Qualitäten dazu hat. „Wir stehen nicht durch Zufall im ersten Tabellendrittel, sondern weil wir uns Schritt für Schritt nach oben gekämpft haben“, sagt Zeqo, der, sollte sich im Abschlusstraining niemand seiner Spieler mehr verletzen, alle Mann an Bord hat. Prognosen, was möglich wäre, wenn sein Team weiter eifrig Punkte sammelt, macht Zeqo aber nicht: „Wir bleiben lieber mit beiden Beinen auf dem Boden.“ Das jüngste 1:1 gegen den BW Ramsloh bewertete er sachlich. Vom Spielverlauf her, sei es eine gerechte Punkteteilung gewesen, sagte er.

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