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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fanlager freuen sich auf „heiße“ Kiste

21.09.2018

Cloppenburg Das Derby in der Fußball-Bezirksliga zwischen dem SV Höltinghausen und dem TuS Emstekerfeld ist ein echter Kracher. Die Fans beider Lager hoffen darauf, dass ihr Team dem jeweiligen Rivalen ein Bein stellen wird. Dies sorgt bereits vor dem Anpfiff, am Sonntag, um 15 Uhr, für eine knisternde Atmosphäre. Zeitgleich erwartet BW Ramsloh den Tabellenelften Frisia Goldenstedt. Der SV Thüle muss derweil schon an diesem Freitag ran. Ab 20 Uhr geht es gegen den Gastgeber SV Holdorf.

SV Höltinghausen - TuS Emstekerfeld. Durch den Abstieg des SV Emstek in der Saison 2016/2017 sind diese Duelle für die Fanlager des SVH und des TuS nun das Nonplusultra in der Liga. „Das wird eine ganz heiße Kiste“, sagt Emstekerfelds Trainer Volker Kliefoth. Eine „heiße Kiste“, in der es in den letzten Aufeinandertreffen ziemlich rappelte. Trafen diese Teams aufeinander, kamen häufig denkwürdige Partien dabei heraus.

Die Gäste reisen mit breiter Brust an. Sie sind Tabellenführer, doch Kliefoth und sein Trainerkollege Salih Darilmaz denken nicht mal im Traum daran, sich nun zurückzulehnen. „Wir wollen den Schwung mitnehmen“, sagt Kliefoth. Er und Darilmaz überlegen, eine offensive Formation ins Rennen zu schicken. „Wir spielen mit dem Gedanken, mindestens zwei Stürmer aufzubieten“, ließ Kliefoth durchblicken. In Sachen Defensivarbeit wollen die Emstekerfelder versuchen, die Offensivkraft des SVH einzudämmen. Jens Nöh, Tim Jost und Jens Niemann sind zurück im Kader. Fraglich ist der Einsatz von Christian Alfers. Der Dauerrenner mit Torriecher hatte zuletzt mit Rückenproblemen zu kämpfen. Mit Raphael Wedemeyer fehlt den Emstekerfeldern allerdings ein Dampfmacher.

Beim SV Höltinghausen bangen die Verantwortlichen um ein Mitwirken von Stephan „Eisvogel“ Krause. Der kampfstarke Spieler hat muskuläre Probleme. Sein Mitwirken wäre für den SVH auch von psychologischer Bedeutung. Zumal Krause auf Bezirksebene gegen den TuS schon einige Male „genetzt“ hat.

Auf die Offensivstärke eines Julian Mattke müssen die SVH-Fans lange Zeit verzichten. „Die Diagnose bei ihm steht fest. Er hat einen Muskelabriss im Oberschenkelbereich. Er wird wohl ein halbes Jahr ausfallen“, sagt Höltinghausens Trainer Mathias Wendeln. Nicht im Aufgebot steht am Sonntag auch der Abwehrspieler Justus Kalvelage (Urlaub).

Das jüngste 3:3 gegen den BV Garrel spukt indes noch ein wenig in den Köpfen der Höltinghauser herum. „70 Minuten war es bisher mit unser bestes Saisonspiel, danach waren wir 20 Minuten viel zu passiv“, berichtet Wendeln. In jenen 20 Minuten kassierten die Höltinghauser drei Gegentore. Insgesamt seien es zwei verschenkte Punkte gewesen, sagt Wendeln. Über acht Punkte aus sechs Partien könne man sich allerdings nicht beklagen, sagt er. Den TuS bezeichnet Wendeln als eine erfahrene Truppe, die hinten gut stehe und effizient agiere. „Trotzdem werden wir uns nicht verstecken“, so Wendeln.

BW Ramsloh - Frisia Goldenstedt. Die gute Platzierung, der Aufsteiger BW Ramsloh ist Sechster, mache sein Team nun jedoch nicht zum Favoriten gegen Goldenstedt, meint BWR-Coach Christian van Hoorn. „Wir tun gut daran, gescheit weiterzuarbeiten. Auch am Sonntag werden wir am Limit spielen müssen, wenn wir punkten wollen“, sagt van Hoorn.

Am Limit und wohl ohne Offensivspezialist Tobias Böhmann: Dem Wirbelwind plagen erneut hartnäckige Knieprobleme. So hartnäckig, dass van Hoorn einen Startelfeinsatz seines wichtigen Spielers am Donnerstag ausschloss. „Wenn er im Kader steht, dann höchstens als Einwechselspieler“, sagt van Hoorn. Er hofft zugleich, dass ein MRT-Termin Klarheit bezüglich der immer wiederkehrenden Knieprobleme Böhmanns bringen wird.

Verzichten muss van Hoorn auf Lars Diemel. Der Sechser fehlt rotgesperrt. „Lars ist für zwei Spiele gesperrt worden“, sagt van Hoorn. Wer seine Rolle im defensiven Mittelfeld ausfüllen wird, ließ van Hoorn offen. Eine Variante ist, Enock Maguru aus der Spitze ins Mittelfeld zu ziehen. „Wir haben Pläne parat, mal schauen, wie wir es schlussendlich handhaben werden“, sagt van Hoorn, der die Goldenstedter am vergangenen Sonntag von seinem Co-Trainer Hendrik Plaggenborg beobachten ließ.

SV Holdorf - SV Thüle. „Wir werden in Holdorf mit einer hochmotivierten Mannschaft auflaufen“, verspricht Thüles Trainer Henrik Hoten. Ein großes Taktieren wird es nicht geben. Holdorf sei eine Mannschaft, die druckvoll agiert. Sein Team werde ebenfalls versuchen, Druck aufzubauen.

Im Gegensatz zum jüngsten Remis gegen BW Lohne II (1:1), müsse seine Mannschaft aber geschlossener agieren, um erfolgreich zu sein. Zug nach vorne dürften die Thüler durch die Rückkehr von Hani Hassan, der aus dem Urlaub zurück ist, erhalten. Auch Nihat Tekce ist am Start. Seine Gelb-Rot-Sperre ist abgelaufen. Zudem gehört der ehemalige Zweitligaprofi Horst Elberfeld dem Aufgebot an, teilte Hoten mit. Die Holdorfer nahm Thüles Trainer unter die Lupe. Treibende Kräfte im dortigen Team seien der Mittelfeld-Lenker Christian Niehaus und der pfeilschnelle Außenbahnspieler Lukas Liedmann, so Hoten.

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