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Fußball-Bezirkspokal: Rivalen kämpfen um Zweitrunden-Einzug

27.07.2018

Cloppenburg Im wahrsten Sinne des Wortes ein heißes Derby: Wenn am Samstag, 28. Juli, die Rivalen SV Altenoythe und Hansa Friesoythe in der ersten Runde des Fußball-Bezirkspokals in Hohefeld aufeinandertreffen, werden Temperaturen um die 30 Grad erwartet. Die Begegnung wird um 17 Uhr angepfiffen. Eine Stunde später „brennt“ im Stadion von Garrel der Rasen. Der SV Thüle gastiert beim BVG.

SV Altenoythe - Hansa Friesoythe. Friesoythes Trainer Hammad El-Arab muss auf zahlreiche Spieler verzichten. Magnus Schlangen, Robert Plichta, Denis Bröring, Sven Laaken sowie Murat Moussa und Thomas Mennicke stehen ihm nicht zur Verfügung. Nach den bisherigen Eindrücken, die er von seiner Mannschaft in der Vorbereitung gewonnen hat, erkannte er noch viel Verbesserungspotenzial.

El-Arab sieht in dem Spiel einen Test unter Wettkampfbedingungen. Dennoch gibt es nichts zu verschenken, betont er. „Die Jungs haben Bock auf das Derby, und wir wollen die nächste Runde erreichen“, sagt El-Arab. Die Trainingsintensität in den Tagen vor dem Spiel bleibt jedoch hoch. El-Arab: „Schließlich stecken wir noch in der Vorbereitung.“

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Friesoythes Trainer erwartet eine Altenoyther Mannschaft, die sich zurückziehen wird, um auf Fehler des Gegners zu lauern. „Wir müssen eine gute Passquote haben und Fehler vermeiden“, sagt El-Arab.

Beim SV Altenoythe leitete Co-Trainer Sebastian Wöste das Training in der Woche. Spielertrainer Christian Hillje war verhindert. Er weilte bei einem B-Lizenz-Lehrgang in Barsinghausen. Die Freude bei Hillje und seinen Mitstreitern auf den Anpfiff ist riesengroß. „Die Jungs sind extrem heiß und extrem motiviert“, sagte Hillje.

Am Samstag gilt es jedoch, den starken Stürmer Maik Nirwing zu ersetzen. Der Königstransfer der Hohefelder befindet sich im Urlaub, genau wie der polnische Abwehrspieler Damian Cuper. Die Marschroute der Altenoyther ist auch ohne das Duo bereits abgesteckt. Hillje: „Wir werden aus einer sicheren Grundordnung heraus agieren, um nicht ins offene Messer zu laufen.“

Arthur Lazowski soll derweil mit seiner Schnelligkeit die Friesoyther Abwehr auf Trab halten. Von der Kraft her habe seine Elf für das prestigeträchtige Duell genügend Treibstoff im Tank, sagte Hillje (Samstag, 17 Uhr).

BV Garrel - SV Thüle. Garrels Trainer Marcel Wolff hat das Pokalspiel nach eigenen Worten als Test in die kurze und knackige Vorbereitung eingeplant. Vom Termin her, sei sein Team allerdings noch nicht ganz so weit. „Wir haben vor dem Anpfiff erst 13 Einheiten hinter uns und befinden uns noch mitten in der Vorbereitung“, sagt Wolff. Trotzdem erwartet er, dass seine Jungs die Bedeutung dieses Pokalderbys annehmen und hellwach und konzentriert vorgehen. Eine konzentrierte Leistung wird auch nötig sein. „Thüle kann jedem Gegner fußballerisch sehr weh tun, das werden wir versuchen zu verhindern“, meint Wolff.

Philipp Hermes (Knie-OP), Halil Sat (Reha), Daniel Fink, Semir Becovic (beide im Urlaub) sowie Jonas Niemann und Cedric Mers sind beruflich verhindert. Ob die Nachzügler, die erst in dieser Woche ins Training einstiegen, so weit sind, zu spielen, werde an diesem Freitag im Abschlusstraining von Fall zu Fall entschieden, sagte Wolff.

Beim SV Thüle stellt sich die Mannschaft unterdessen fast von alleine auf. Alexander von Lewen, Maximilian Schulte, Robert Göken, Niklas Südbeck und Tobias Macke fallen verletzungsbedingt aus. „Dazu kommen die Ausfälle von Felix Speckmann und Leo Baal, die privat verhindert sind“, berichtet Thüles Trainer Henrik Hoten.

Auch Matthias Wedermann muss passen. Zu den Ausfällen gesellen sich Christian Boycu und Juri Cebotari. „Von Juri und Christian liegt die Spielerlaubnis noch nicht vor“, sagte Thüles Trainer.

Die Garreler schätzt er stark ein. Der BVG habe durch die Neuzugänge deutlich an Qualität zugelegt, so Hoten. „Dennoch werden wir alles versuchen, die zweite Runde zu erreichen“, sagt Hoten (Samstag, 18 Uhr).

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