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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BVC: Letzter Akt im Schmierentheater?

08.11.2018

Cloppenburg Während die Spieler des Fußball-Oberligisten BV Cloppenburg eigentlich nur dem runden Kunstleder hinterherjagen wollen, brennt hinter den Kulissen des Clubs weiterhin der Baum. Im Schmierentheater scheint nun allerdings der letzte Akt bevorzustehen. Die NWZ hatte bereits in ihren vorherigen Ausgaben darüber berichtet, dass an der Ablösung des Notvorstandes gearbeitet wird. Nun soll Anfang dieser Woche beim Oldenburger Amtsgericht ein von BVC-Mitgliedern verfasstes Schreiben eingetroffen sein, welches die Ablösung des Notvorstandes fordert. Darin sollen die Mitglieder auf mögliche Verfehlungen des Notvorstandes beim Abschließen von Verträgen hinweisen.

Ob das Schreiben wirklich eingetroffen ist, darüber wollte die Justizbehörde am Mittwoch auf telefonische NWZ-Nachfrage keine Stellungnahme abgegeben. Auf die schriftliche Anfrage am Mittwoch gab es bisher keine Rückmeldung des Oldenburger Amtsgerichtes. So oder so: Die Strippenzieher im Hintergrund haben in Form des Schreibens ihre Kettenhunde von der Leine gelassen, die Notvorstand Yilmaz Mutlu nun wegbeißen sollen. Besagter Mutlu sieht in dem Schreiben einen Schlag gegen das Ehrenamt. „In meinen Augen sind das Vandalen, die auf Zerstörung aus sind. Man sucht hier ganz aktiv jeden einzelnen Fehler.“ Die Jungs, die das initiieren, wollen dem BVC maximal schaden, so Mutlu. „Sie ziehen es vor in das Auto einzubrechen, obwohl sie den Schlüssel dafür bekommen können“, sagte Mutlu.

Sein Ding sei es, den Verein zu stabilisieren, während die Kräfte im Hintergrund die maximale Zerstörung des Clubs vorantrieben, sagte er. Kein Verständnis zeige er auch dafür, dass die Leute nicht den Mumm hätten, es ihm offen ins Gesicht zu sagen, was ihnen nicht passe. „Sie schicken ihre Laufburschen los. Aber vielleicht sollte ich einfach mal Ross und Reiter nennen. Denn ich weiß, wer dahintersteckt“, so Mutlu. Zum stets aufkommenden Gerücht in der Fanszene, dass Mutlu nur eine Marionette des alten Vorstandes sei, konnte er auf Nachfrage nur den Kopf schütteln. „Jeder, der mich kennt, weiß, dass das nicht stimmen kann“, sagte er. Es sei richtig, so Mutlu, dass Bernhard Dorissen, Markus Weigel sowie Markus Lüske und der Professor Dr. Joachim Schrader (ehemals Wirtschaftsrat) den Verein auch weiterhin unterstützen. „Das erwarte ich auch von ihnen. Sie sind als Netzwerker immer noch sehr wichtig“, sagte Mutlu. „Doch ich werde nicht von denen gesteuert“, stellte er klar.

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