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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball: Kultobjekt weicht voranschreitender Digitalisierung

23.03.2020

Cloppenburg Zur kommenden Saison 2020/2021 wird im Fußball der digitale Spielerpass eingeführt. Im dritten und letzten Teil der Serie beschäftigen wir uns erneut mit dem Frage- und Antwortkatalog des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) zu diesem Thema. Der NFV stellte uns den Katalog mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung.

Zudem hat die NWZ beim Kreisschiedsrichterobmann Sebastian Möller (NFV-Kreis Cloppenburg) nachgefragt, was er von der Einführung des digitalen Spielerpasses hält.

Fallen die „Passgebühren“ bei der Einführung des digitalen Spielerpasses weg?

Das sagt der NFV: „Gemäß Anhang 1 Ziffer 3.2.1 der NFV-Finanz- und Wirtschaftsordnung handelt es sich um Bearbeitungsgebühren für die Spielerlaubniserteilung und nicht um Gebühren für die Erstellung eines Spielerpasses in Papierform. Die Bearbeitungsgebühren für die Spielerlaubniserteilung werden dementsprechend nicht wegfallen.“

Um auch die Schiedsrichter in Sachen digitaler Spielerpass auf dem Laufenden zu halten, hat der NFV eine Extra-Rubrik für die Referees in dem Frage- und Antwortkatalog eingebaut.

Was ändert sich bei der Passkontrolle?

Die Kontrolle der Spielerlaubnis erfolgt vom Schiedsrichter vorzugsweise über das DFBnet. Hierzu loggt sich der Schiedsrichter auf seinem Handy oder auf dem vom Heimteam zur Verfügung gestellten mobilen Gerät mit seinen Zugangsdaten ein. Über die Aufstellung kann jede Spielerlaubnis einzeln eingesehen und kontrolliert werden. Ersatzweise kann eine aktive Spielerlaubnis aber auch über die ausgedruckte Spielerpassmappe nachgewiesen werden, teilt der NFV mit.

Was passiert, wenn bei der digitalen Spielerlaubniskontrolle festgestellt wird, dass Fotos fehlen?

Die Antwort des Niedersächsischen Fußballverbandes: „Die Identität eines Spielers kann im Zweifelsfall über einen Lichtbildausweis oder auch ersatzweise mit dem alten Spielerpass nachgewiesen werden.

Im Spielbericht ist dann durch den Schiedsrichter zu vermerken, dass kein Spielerfoto hochgeladen ist, so dass der Staffelleiter auf das zeitnahe Hochladen hinwirken kann.“

Müssen die Vereine einen ausgedruckten Spielbericht zur Verfügung stellen?

Laut NFV muss der Spielbericht von den Vereinen nicht mehr ausgedruckt werden, sofern die Passkontrolle direkt mit einem mobilen Gerät stattfindet. Findet die Passkontrolle aber anhand der ausgedruckten Spielerpassmappe statt, muss weiterhin der Spielbericht ausgedruckt werden.

Die NWZ hat bei Sebastian Möller nachgefragt, was er von der Einführung des digitalen Spielerpasses zur Saison 2020/2021 hält. Möller ist Kreisschiedsrichterobmann des NFV-Kreises Cloppenburg und begrüßt die Entscheidung. Mit dem digitalen Spielerpass werden viele Dinge vereinfacht, meint er. „Es ist einfach weniger Aufwand“, sagt er.

Torsten Kliefoth vom TuS Emstekerfeld ist ebenfalls ein Befürworter der Einführung des digitalen Spielerpasses. Allerdings ist er dafür, die Pässe aufzubewahren. „Es schockt halt, sich von Zeit zu Zeit die alten Dinger mal anzusehen“, sagt er und lacht.

Zudem könne durch die Digitalisierung so eine Passmappe bei Auswärtsspielen nicht mehr vergessen werden. Er erinnert sich an eine Anekdote: „Unsere Pässe für die Ü-48 lagen mal gefühlte zwei Jahre in Barßel.“

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