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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball-Landesliga: Viel Optimismus in Bevern und in Essen

23.12.2019

Cloppenburg Die heimischen Fußball-Landesligisten gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in der Rückrunde. Der SV Bevern will oben mit angreifen.

SV Bevern

Der amtierende Landesliga-Meister befindet sich nach 16 Spielen und 27 Punkten in Lauerstellung auf das Führungsduo BW Lohne und SC Melle. „Wir wollen die Rückrunde sehr konzentriert angehen, um von Stolperern der Spitzengruppe zu profitieren oder um sie selbst einzuleiten“, sagt Trainer Matthias Risse, wobei er an den Auftakt am 23. Februar (14 Uhr) denkt mit dem Duell beim SV Holthausen/Biene. Der Tabellendritte, von vielen als Geheimtipp gehandelt, wäre beim einem Gästeerfolg nur noch einen Punkt entfernt und das bei einem mehr absolvierten Spiel. In der vergangenen Saison war es übrigens Gastgeber Holthausen-Biene, der die Endstation war für die sagenhafte Serie des SV Bevern mit zehn Erfolgen nacheinander.

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Diesmal schien das Team um Kapitän Jakub Bürkle daran anknüpfen zu können, gab es vier Siege in Folge, ehe eine 1:3-Heimschlappe gegen GW Mühlen folgte. Vor allem nach dem enttäuschenden 1:1 zu Hause gegen den VfR Voxtrup, als dann vier Auswärtsspiele in Serie absolviert werden mussten, stimmte trotz einiger Verletzungsprobleme meist die Leistung nur das Ergebnis nicht. Negativhöhepunkt war das 1:2 beim VfL Wildeshausen, als der SVB Torchancen besaß, die glatt für drei Siege gereicht hätten.

Doch mit dem 3:1-Heimerfolg gegen den damaligen Spitzenreiter SC Melle hat Bevern wieder die Erfolgskurve eingeschlagen, wozu auch die Systemumstellung auf eine Abwehr-Dreierkette beitrug. Personell sind keine Veränderungen geplant, zumal die kleineren und größeren Verletzungen auskuriert sind. „Der Abstand zur Spitze ist nicht unüberwindbar, da kann noch einiges passieren“, ist Risse optimistisch, kräftig im Meisterschaftsgeschehen mitwirken zu können.

Nach drei Hallenturnieren am 3. Januar (Emstekerfeld), 5. Januar (Emstek) und 10. Januar (BV Cloppenburg) geht es am dem 20. Januar dann wieder auf den dann hoffentlich wieder bespielbaren Rassen, Fünf Testspiele – die NWZ wird sie demnächst veröffentlichen – sind vorgesehen.

BV Cloppenburg

BVC-Wolfgang Steinbach hatte nur wenig Zeit, um sein Team auf die Saison vorbereiten zu können. Von daher seien die Startschwierigkeiten anfangs auch zu erwarten gewesen, meint er und erinnert an die beiden Niederlagen daheim vor 1000 Zuschauern gegen den SV Bevern (1:2) und eine Woche später in Papenburg (1:3). „Danach klappten die Abläufe besser, die Mannschaft agierte eingespielt und war auch lange ungeschlagen“, betonte Steinbach. Er freute sich vor allem über die gute Entwicklung der jungen Spieler. Wie zum Beispiel der junge Mittelfeldspieler Jan-Ole Rahenbrock. Er hatte bereits in der Sommervorbereitung auf sich aufmerksam gemacht.

Doch im Laufe der Hinserie, so Steinbach, gerieten die Cloppenburger aus der Erfolgsspur, weil abseits des Spielfeldes Probleme auftraten. Der Verein geriet – wie berichtet – mit den Gehaltszahlungen in Rückstand. „So kam dann eins zum anderen, und das hat die Spieler schon belastet. Wofür ich vollstes Verständnis habe. Denn Versprechungen sollten auch eingehalten werden“, sagte Steinbach. So verloren die Cloppenburger ihre vergangenen fünf Ligaspiele allesamt. Nun überwintert der BVC als Tabellenneunter. Wie es mit der Männermannschaft weitergeht, ist ungewiss. Zumal einige Spieler den Club bereits verlassen haben (Dio Ypsilos, Lukáš Godula, Benny Boungou, Quendrim Krasniqi und Michael Lohe). Steinbach vermochte im Gespräch mit der NWZ auch nicht zu sagen, wie es ab 2020 weitergeht.

Als Tabellenachter mit 40 Punkten soeben noch die Liga gehalten im „Haifischbecken Landesliga“, doch vor dem nunmehr dritten Jahr in dieser Liga stand der Club zunächst ohne Trainer und bei 14 Abgängen quasi ohne Mannschaft dar. Mohammad Nasari übernahm als Coach und Manager, holte dank seiner vielen Kontakte 15 neue Spieler. Diese Muli-Kult-Truppe, mit der es dank längeren Zugehörigkeit in den Regionen um Oldenburg und Bremen sprachlich keine Probleme gab, musste sich sportlich erst finden.

Das unterstrichen die drei Niederlagen zum Auftakt. Nach dem 0:3 zu Hause gegen den Neuling VfL Wildeshausen, dem 1:3 beim zum Titelaspiranten gewachsenen SV Melle und dem 0:4 beim Aufsteiger VfR Voxtrup sah es nicht gut aus.

„Aber nach dem Spiel in Voxtrup, das neben unserer Niederlage im November bei BW Papenburg unsere schlechteste Saisonleistung war, hat die Mannschaft den Kampf um den Klassenerhalt so richtig aufgenommen“, sagt Nasari, der im Großen und Ganzen mit der bisherigen Saison und Platz zehn bei sechs Siegen, drei Remis und sieben Niederlagen und 22:24-Toren durchaus zufrieden ist. Er betonte aber auch, dass es ausschließlich um den Klassenerhalt geht, der zwar möglichst schnell gepackt werden solle, aber angesichts der Ausgeglichenheit in einer Liga, in der Jeder jeden schlagen könne, wie Nasari betont, vielleicht auch erst wie 2018/19 gegen Saisonende in trockenen Tüchern sei.

Nach dem großen Umbruch vor der Saison gab es auch während der Spielzeit größere Veränderungen, als sich aus unterschiedlichen Gründen von sieben Spielern wieder getrennt wurde (Kevin Muslimi, Gezim Hyska, Brixhile Brahimaj, Erald Kolgega, Lars Scholz, Mazlum Orke, Nfamara Sanneh). Doch bereits vier Neuzugänge konnten diese Abgänge einigermaßen auffangen mit David Pankratz, Rückkehrer Qendrim Krasniqi und den beiden Spielern vom BV Cloppenburg Leon Walles und Michael Lohe. Möglicherweise werden noch zwei Offensivkräfte hinzukommen, da eventuell ein Akteur aus beruflichen Gründen den Club noch verlassen wird. Ansonsten, so betonte Nasari, hat bereits 90 Prozent des montanen Kaders für die kommende Saison zugesagt. Und um dann auch wieder in der Landesliga präsent zu sein, wird es nach dem Trainingsauftakt am Samstag, 11. Januar, insgesamt acht Testspiele geben:

18. Januar, 14 Uhr: Kickers Emden - BVE; 24. Januar, 20 Uhr: Heidmühler FC - BVE; 26. Januar, 13.30 Uhr: JFV Nordwest - BVE: 2. Februar, 13 Uhr: TuS Schwachhausen - BVE; 5. Februar, 19 Uhr: BVE - BSV Rehden; 7. Februar, 20 Uhr: FC Rastede - BVE; 12. Februar, 19.30 Uhr: SV Petersdorf - BVE; 16. Februar, 13 Uhr: SFN Vechta - BVE.

Am Sonntag, 23. Februar, um 14 Uhr steht das erste Punktspiel an beim Aufsteiger und Tabellensiebten Germania Leer an. Jenem Team, gegen das nach der Niederlagenserie zum Saisonstart der BV Essen im Hinspiel mit 2:0 die ersten Punkte verbuchte.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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