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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BVC-Käpt’n Westerveld hat keine Angst

01.09.2017

Cloppenburg Drei Runden sind in der Fußball-Oberliga Niedersachsen absolviert. Die Zwischenbilanz: Die Rote Laterne leuchtet beim BV Cloppenburg. Keine Frage, ein unschönes Erscheinungsbild. Und keine Frage: Nach dem klassischen Fehlstart – nach drei Partien stehen für die Soestekicker drei Niederlagen zu Buche – muss an diesem Sonntag (Anstoß 15 Uhr) gegen den MTV Gifhorn ein Dreier her, um zumindest ansatzweise Entwarnung geben zu können in Bezug auf die Qualität des Kaders und gegenüber den sich sorgenden Anhängern.

„Natürlich sind wir Spieler vom Start enttäuscht. Aber die ersten Niederlagen sind zu hoch ausgefallen. Und in Oldenburg hatten wir wieder die Probleme, das Netz zu finden. Aber unser Weg passt“, macht Kristian Westerveld, der im Hauptberuf in seiner Heimat hochwertige Fahrräder aus Cloppenburg an den Mann bringt, in Optimismus.

„Unser neuer Trainer Petar Kosturkov ist menschlich ein super Typ. Und fachlich stehe ich mit ihm als spielender CoTrainer in einem guten Austausch,“ lobt „Weste“ seinen bulgarischen Chefcoach.

Auf dem Platz ist die Sehnsucht nach der ersten Führung groß. „Wir müssen die entscheidenden Szenen endlich für uns entscheiden“, so Westervelds Credo. „Beim VfL Oldenburg war eine 3:0-Führung locker möglich. Aber wir verlieren am Ende mit 1:2.“

In der Vorsaison gelangen gegen Gifhorn – fast unglaublich – zwei Dreier. Auswärts gewann der BVC 1:0, zu Hause folgte ein 4:0. „Gifhorn ist nicht schlecht. Aber vor diesem Gegner brauchen wir keine Angst zu haben“, kokettiert Westerveld mit dem ersten Sieg. An der Personalfront hat sich Fänger „Didi“ Bangma zurückgemeldet. Auch Benny Boungou ist wieder fit. Offen ist, ob Linksfuß Dennis Mooy und Verteidiger Sebastian Plog rechtzeitig fit werden. Derweil hat Neuzugang Solace Uyi-Olaye seinen Vertrag aus privaten Gründen wieder aufgelöst. Aushilfskeeper Arne Torliene schließt sich wieder dem TuS Bersenbrück an. Dies gab der Sportliche Leiter Sebastian Schütte bekannt. Schütte dementierte zudem, dass der BVC am Neu-Essener Ivo Tomas Interesse gehabt habe. „Das ist Blödsinn.“

Derweil lobt Westerveld das neue Klima im Club. „Es läuft intern vieles besser. Vor allem Peter Kenkel haut sich voll rein. Jetzt müssen wir Spieler etwas zurückgeben.“

MTV Gifhorn legt fast perfekten Saisonstart hin – Erkenbrecher auf Erfolgskurs

Der Männerturnverein (MTV) Gifhorn von 1861 scheint weiter auf dem Vormarsch zu sein. Nach dem Aufstieg in die fünfte Liga musste das Team aus Ostniedersachsen zwar zunächst lange um den Klassenerhalt bangen, startete im finalen Saisondrittel aber voll durch und lief noch als Siebter ein. Und das, obwohl nur 35 Tore erzielt wurden, was ligaweit den letzten Platz bedeutete. Coach Uwe Erkenbrecher (62) – der in Delmenhorst geborene Fußball-Lehrer zählt national zu den Trainern mit den meisten Vereinen – sitzt im dritten Jahr auf der MTV-Bank und will den Club etablieren.

In der Sommerpause wurde kräftig am neuen Kader gefeilt. Neun Spieler gingen, zwölf neue wurden geholt. Darunter befindet sich mit Karsten Fischer von Eintracht Northeim ein echter Kracher. Der langjährige Profi agiert als spielender Co-Trainer.

In der Meisterschaft kamen die Gifhorner fast perfekt aus den Startlöchern. Zum Auftakt gelang ein 1:0-Erfolg beim VfL Oldenburg. Bei der Heimpremiere beim 2:2 gegen Neuling TuS Sulingen wurde allerdings eine schnelle 2:0-Führung noch aus den Händen gegeben. Besser lief’s zuletzt im zweiten Heimspiel in Folge. Der hoch gehandelte Regionalliga-Absteiger Lupo Martini Wolfsburg wurde mit 1:0 in die Knie gezwungen. Das ungeschlagene Erkenbrecher-Team schob sich auf Rang fünf vor. Im Pokal war derweil in Runde zwei Endstation. Vor eigenem Anhang gab’s ein 3:5 nach Elfmeterschießen gegen Ligakonkurrent Arminia Hannover.

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