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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

„BVC-Lok“ pfeift aus dem letzten Loch

30.11.2018

Cloppenburg Wäre der Fußball-Oberligist BV Cloppenburg eine Lokomotive, so würde er wohl in diesen Tagen aus dem letzten Loch pfeifen. Den Trainern Olaf Blancke und Torsten Bünger gehen vor der letzten Begegnung des Jahres beim MTV Wolfenbüttel (Sonntag, 14 Uhr) die Spieler aus.

Neuester Patient auf der Krankenstation des BVC ist der Offensivspieler Kevin Grammel. „Bei ihm besteht der Verdacht auf Haarriss im Fuß. Eine genaue Untersuchung wird dann zeigen, was genau Sache ist“, so Bünger. Angesichts der eh schon langen Liste an Ausfällen, werden Blancke und Bünger erneut auf Spieler aus der A-Jugend zurückgreifen müssen.

Viele Verletzte, dazu hat das Schlusslicht der Liga sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Die aktuellen Voraussetzungen sind nicht gerade die Besten, um in Wolfenbüttel durchzustarten. „Wir wissen, dass wir uns in einer schwierigen Situationen befinden. Aber das ist nur eine Momentaufnahme“, sagt Bünger. „Es kommen auch wieder andere Zeiten. Olaf und ich sind weiterhin der Meinung, dass wir den Klassenerhalt packen können“, so Bünger.

Ob die Cloppenburger personell nachlegen können, steht weiter in der Schwebe, genau wie ein Verbleib der Trainer über den Winter hinaus. „Wir konzentrieren uns jetzt erstmal auf Sonntag, und dann wird sich wohl in der nächsten Zeit bestimmt ein Termin finden, an dem wir uns mit Herbert Schröder zusammensetzen werden“, sagt Bünger. Dass es in der jüngsten Zeit keine Grabenkämpfe hinter den Kulissen gegeben hat, begrüßt Bünger: „So haben alle mal die Chance gehabt, in Ruhe zu arbeiten.“

Unterdessen sieht es danach aus, dass der BV Cloppenburg in der Wintervorbereitung komplett auf eine Teilnahme an Hallenturnieren verzichten wird. „Wir haben einfach zu viele Verletzte und einen kleinen Kader“, so Bünger.

Hätte man zum jetzigen Zeitpunkt 22 topfitte Spieler im Kader gehabt, wäre die Lage anders gewesen, sagt Bünger. „Aber dem ist nicht so. Von daher werden wir auch kein Verletzungsrisiko eingehen. Zumal man sich ganz schnell eine Bänderverletzung in der Halle abholen kann, und dann wären wir bei unserem kleinen Kader ziemlich angeschmiert“, so Bünger.

Um angesichts möglicher widriger Witterungsbedingungen auf den Straßen kein Risiko einzugehen, brechen die Cloppenburger am Spieltag zeitig in Richtung Wolfenbüttel auf. Sie dürften auf einen Gegner treffen, der sich für die 1:4-Hinspielniederlage revanchieren will.

Eine Partie, die die Herzen der BVC-Fans bis heute höherschlagen lässt. „Es war bis jetzt eine unserer fußballerisch besten Leistungen gewesen. Aber da hatten wir auch noch unseren kompletten Kader weitestgehend beisammen gehabt“, erinnert sich Bünger.

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