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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Von Langeweile kann keine Rede sein

01.03.2019

Cloppenburg Fußball-Mannschaften, die das kettenrasselnde Abstiegsgespenst im Nacken sitzen haben, brauchen sich über mangelnde Arbeit nicht zu beklagen. Von Langeweile kann auch keine Rede sein.

Somit steht der Kessel des abstiegsbedrohten Fußball-Oberligisten BV Cloppenburg auch vor dem wichtigen Heimspiel an diesem Sonntag, 15 Uhr, gegen den Traditionsclub Arminia Hannover gehörig unter Dampf. Um dem besagten Abstiegsgespenst ein Schnippchen zu schlagen, muss gepunktet werden – am Besten dreifach. Mit dem jüngsten 2:2 beim Tabellenzweiten HSC Hannover, der rund 50 Minuten in Unterzahl agierte, gelang dem BVC ein Schritt in die richtige Richtung.

Cloppenburgs Trainerin Imke Wübbenhorst hofft, dass ihr Team an die gezeigte Leistung anknüpften wird – vor allem was Einstellung, Kampfgeist und Defensivverhalten betrifft. „Jeder hat sich in die Zweikämpfe geworfen. Nur so können wir den Klassenerhalt packen, wenn sich alle reinhängen“, sagte Wübbenhorst.

Die Arminen nahm Wübbenhorst am vergangenen Samstag bei deren 1:2-Heimniederlage gegen die Braunschweiger Reserve unter die Lupe. Sie sah eine Hannoveraner Mannschaft, die viel mit langen Bällen operierte und körperbetont spielte. „Zudem verfügt die Arminia über gute Spieler im Zentrum“, berichtete Wübbenhorst.

Einer der besten im Arminen-Dress ist der brandgefährliche Außenbahnspieler Jovan Hoffart, der bisher in 18 Ligaspielen sieben Tore erzielte. „Auf den Burschen müssen wir aufpassen, der macht ordentlich Wirbel“, sind Wübbenhorst die Stärken von Hoffart nicht entgangen.

Derweil werden die Cloppenburger wohl die gleiche Marschroute einschlagen wie gegen HSC Hannover. „Die Taktik wird sich nicht großartig ändern. In dieser Woche haben wir am Feinschliff gearbeitet“, so Wübbenhorst. Durch die Rückkehr von Alexander Dreher, der seine Gelbsperre abgesessen hat, besitzt die Trainerin eine Option mehr. Doch es wird wohl darauf hinauslaufen, dass die gleiche Elf auflaufen wird wie am vergangenen Wochenende. „Die Jungs haben es hervorragend gemacht. Von daher gibt es eigentlich keinen Grund, etwas zu ändern“, sagt Wübbenhorst.

Einen glänzenden Job erledigte auch der erst 19-jährige Torhüter Janne Kay, der für Diederik Bangma im Kasten stand. „Er hat eine souveräne Leistung gezeigt und viel Sicherheit ausgestrahlt“, freut sich Wübbenhorst.

Die BVC-Trainerin hofft derweil, dass sich der Medien-Hype um ihre Person legen wird. Nach dem Spiel am Sonntag prasselte doch einiges auf die 30-Jährige ein. Nun müsse es auch mal gut sein, meint sie. „Immer die gleichen Fragen. Dabei ist eigentlich alles gesagt worden“, so Wübbenhorst. In dieser Woche schaute auch der Team-Ausrüster des BVC mit einer Abordnung aus Baden-Württemberg beim Training vorbei.

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