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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball: Polen-Power glänzt mit Torinstinkt

25.03.2020

Cloppenburg Im Oldenburger Münsterland setzen zahlreiche Vereine auf ausländische Fußballimporte. Die Liste der Namen, die in ihren Mannschaften die Akzente setzen, ist lang. Beim Fußball-Kreisligisten SV Harkebrügge sorgt der ausgebuffte polnische Torjäger Piotr Dziuba dafür, dass die Torjingle im Waldstadion in einer Endlosschleife laufen. Der mittlerweile 37-jährige Mittelstürmer spielt seit rund sechs Jahren für den „kleinen HSV“. In diesem Zeitraum traf er bereits im dreistelligen Bereich. In der laufenden Saison „knipste“ er schon 15-mal. Nur Arthur Janzen vom VfL Löningen hat bisher öfter getroffen.

Ebenfalls ein Ausnahmekönner aus Polen ist der 44-jährige Waldemar Kowalczyk. Bei ihm scheint es wie mit einer Flasche Wein zu sein: „je älter, desto besser.“

Kowalczyk, der zusammen mit Rene Ostendorf das Spielertrainer-Duo beim SV Petersdorf bildet, führt derzeit mit 22 Treffern die Torjägerliste in der Kreisklasse an. Mit dem ambitionierten SV Petersdorf befindet sich der Routinier auf Meisterschaftskurs. Der SVP ist Tabellenführer. Zudem stehen die Petersdorfer im Kreispokal-Achtelfinale.

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Dass Vereine aus dieser Region ihre Teams mit ausländischen Spielern „garnieren“, ist jedoch kein Phänomen dieser Tage. Bereits in den 50er-Jahren gingen Spieler aus anderen Nationen im Landkreis Cloppenburg auf Torejagd. Zu den ersten Clubs mit „Legionären“ gehörte der BVC in der Amateuroberliga-Spielzeit 1956/1957. So tauchen in der damaligen Kaderliste die Namen Harris, Howlett und Hill auf. Dabei handelte es sich um drei Engländer. Diese waren bei der Royal Air Force in Ahlhorn stationiert gewesen. Zu den Spielen und zum Training wurde das Trio per Jeep aus Ahlhorn nach Cloppenburg gefahren.

Beim VfL Löningen spielte auch ein Engländer. Dies geht aus der Chronik „40 Jahre NFV-Kreis Cloppenburg“ hervor. In den 60er-Jahren waren bei der DJK Elsten, seinerzeit in der II. Kreisklasse beheimatet, die Brasilianer Elmiro Ritt, Oscar Rech und Egidio Huppes aktiv. Die Elstener brauchten allerdings nicht ihren Geldspeicher anzuzapfen, um die Jungs vom Zuckerhut zu ködern. Die Brasilianer machten in Elsten eine landwirtschaftliche Ausbildung. Der Kontakt kam über die damalige Landwirtschaftskammer zustande. Mit der Verständigung haute es auch ganz gut hin, weil die Brasilianer allesamt deutscher Abstammung waren.

Für Huppes war die Zeit in Elsten und auf den Fußballplätzen der Region prägend. Vor allem ein Spiel auf Schnee. „Das erlebt man als Brasilianer ja nicht alle Tage“, erinnerte sich Huppes im Jahr 2011 im NWZ-Gespräch.

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