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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Aushängeschilder mit glänzender Bilanz

09.10.2019

Cloppenburg /Garrel Vier Punktspiele, vier Siege, jeweils Tabellenführer in den Oberligen Nordsee bei Männern und Frauen – der TV Cloppenburg und der BV Garrel haben einiges gemeinsam. Folglich werden sie ihren Funktionen als Aushängeschilder der Region vollauf gerecht.

Bei den Männern des TVC kommt noch hinzu, bislang bei nur einem Heimspiel sich schon dreimal in fremden Hallen bewähren zu müssen. Entsprechend fällt das Urteil des Trainers Barna-Zsolt Akacsos aus. „Es ist optimal gelaufen, zumal wir erst zuletzt beim VfL Fredenbeck die komplette Mannschaft stellen konnten“, sagt der Coach nicht ohne Stolz, blickt er auf seinen langfristigen Zeitplan.

So konnte er es sich problemlos erlauben, die intensivste der vier Abwehrformationen erst in der letzten Trainingseinheit einzuüben, um in der Kabine kurz vor dem Anpfiff in Fredenbeck die 4:2-Formation abzurufen. „In der Saison zuvor haben ich das System auch auf Kosten von Punktverlusten getestet. Jetzt können wir damit Spiele gewinnen“, sagt Akacsos. Hätte dies nach den ersten drei Angriffen des VfL nicht funktioniert, die Spieler ihm dies signalisiert, wäre blitzschnell umgestellt worden.

Doch es gelang wie so vieles, wie auch mit den Neuzugängen. So habe Matthias Andreßen auf der halbrechten Position voll eingeschlagen. Der junge Rechtsaußen Max Borchert erweist sich schon jetzt, wie sein Trainer lobt, als glänzende Ergänzung zu Eddy de Raad. „Max hat in der zweiten Halbzeit gegen den VfL durchgespielt, in der Abwehr bestens agiert, traf dort häufig auf den besten VfL-Schützen“, sagt Akacsos. Janik Köhler als Abwehrchef habe voll überzeugt, denn nach Verletzungen und Trainingsrückstand müsse er erst zur Topform finden, zumal er zuvor beim Zweitligisten Wilhelmshaven wenig im Angriff zum Einsatz kam. „Janik hat in der Abwehr das volle Vertrauen seiner Mitspieler, die wesentlich ruhiger agieren, wenn er auf der Platte steht“, hat Akacsos festgestellt.

Ein dickes lob spricht er Mark Schulat aus. „Er hat enorm viel für seine Fitness getan, hat so ein noch größeres Potenzial und setzt sein Supertalent auf der Mittelposition voll ein, bedient seine Mitspieler sehr gut“, sagt der Coach. Vincent Saalmann habe gegenüber der Vorsaison nochmals einen großen Schritt vorangemacht. Der Linksaußen sei vor allem auch in der Abwehr stärker geworden, so der Trainer, der seinem Kreisläufer Ole Harms ein besonderes Kompliment macht. „Ole ist immer gut bis sehr gut und wie selbstverständlich enorm konstant in seinen Leitungen.“

Da sich trotz des weiter erhöhten Spieltempos die Quote an technischen Fehlern – im Vorjahr bis zu 17 und mehr, in Fredenbeck waren es nur vier – enorm reduziert wurde, gilt es eher, an kleinen Stellschrauben zu drehen. „Wir müssen in der Abwehr noch mehr zupacken und den richtigen Moment erkennen, wann wir herausrücken müssen. Im Angriff sollten wir mehr Tempo mit Köpfchen spielen – das heißt, die gegnerische Abwehr noch mehr in Bewegung setzen“, steht bei Akacsos auf dem Plan für die nächsten Trainingseinheiten, die dank der Herbstferien, erst ab Montag, 14. Oktober, wieder anstehen, ehe am Samstag, 26. Oktober, zum zweiten Heimspiel der Elsflether TB erwartet wird.

Für den Frauen-Oberligisten BV Garrel lief es mit ebenfalls vier Siegen kaum minder gut, was angesichts des Abstiegs aus der Dritten Liga nicht selbstverständlich war. „Wir wussten zunächst überhaupt nicht, wo wir stehen in dieser Liga“, sagt Trainerin Renee Verschuren, die mit Lena Faske, Lena Lötgering, Steffi Aumann und Merle Osterthun viel Erfahrung verlor und vier A-Jugendliche des BV Garrel einbauen musste. Die extreme Verjüngung ist sehr gut gelaufen, wenngleich für Verschuren das Team sich immer noch in einem permanenten Lernprozess befände, wie sich zuletzt zu Hause gegen den Wilhelmshavener SSV zeigte. Nach Problemen im ersten Abschnitt (14:13) drehte Garrel zum 35:21-Erfolg richtig auf.

Dies gehöre aber zum Erfahrungsschatz, der sich später, vor allem gegen Topteams wie VfL Stade, MTV Tostedt oder HSG Hude/Falkenburg, auszahlen könnte. „Wir müssen uns weiter steigern, in der Abwehr konsequenter gegenhalten gegen körperlich überlegene Gegner“, verlangt Verschuren von ihrer jungen Truppe. Nach der Pause geht es am Samstag, 26. Oktober zum punktlosen Schlusslicht TV Neerstedt. Hier besteht die vornehmliche Aufgabe darin, den Gegner ernst zu nehmen und sein Tempohandball durchzuziehen. Eine Woche später folgt mit dem VfL Stade (8:2-Punkte) im Heimspiel dann eine knallharte Prüfung.

Zuvor geht es am Sonntag, 20. Oktober, im HVN/BHV-Pokal nach Edewecht, wenn der BVG auf Werder Bremen II, die SG Friedrichsfehn/Petersfehn II und die SG Neuenhaus/Uelsen trifft.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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