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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Cloppenburg geht mutig ins Kellerduell

06.11.2010

CLOPPENBURG Die Fußballerinnen des BV Cloppenburg treten am Sonntag um 14 Uhr bei Tennis Borussia Berlin an. Und eigentlich sollte man ja jede Fahrt in die Hauptstadt genießen. Doch ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht, worum es für die Mannschaft des Trainer-Teams Tanja Schulte/Ludwig Ferneding geht: Cloppenburg ist mit fünf Punkten Elfter, Berlin mit drei Punkten Zwölfter. Es werden sich also die derzeit schlechtesten Teams der Liga messen.

Zudem treffen zwei Mannschaften aufeinander, die zumeist die gleiche Strategie verfolgen – sagt zumindest Ferneding. „Beide wollen erst einmal sicher stehen.“ Doch es könnte sein, dass der BVC am Sonntag etwas offensiver spielen wird. Ferneding: „Es macht Sinn, das Spiel etwas weiter in die Hälfte des Gegners zu verlagern, weil die Berlinerinnen vorne nicht ganz so gefährlich sind.“

Obwohl die Cloppenburgerinnen das Hinspiel – es war zugleich das Zweitliga-Debüt des BVC – mit 0:1 verloren haben, glaubt Ferneding, dass sie das bessere Team sind. „Damals haben die Berlinerinnen in der 15. Minute nach einem vollkommen unnötigen Eckball das Tor geschossen. Aber danach haben die nichts mehr gemacht. Wir haben dagegen fünf Hochkaräter vergeben.“

Allerdings hat er schon registriert, dass die Berlinerinnen zuletzt beim 0:1 gegen Gütersloh knapp an einem Achtungserfolg vorbeigeschrammt sind. Das entscheidende Tor war erst in der 90. Minute gefallen.

Doch auch die Cloppenburgerinnen haben am Wochenende einen forschen Auftritt gegen einen etablierten Gegner hingelegt – und im Gegensatz zu den Berlinerinnen sind sie für diesen belohnt worden. Das 1:1 gegen Gersten habe Mut gegeben, sagt Ferneding. „Wir haben in der ersten Halbzeit noch ein wenig verhalten gespielt. Aber in der zweiten Hälfte haben wir toll dagegengehalten und selbst die Initiative ergriffen.“ Das heißt: An diese Leistung müssen die Cloppenburgerinnen anknüpfen, wenn sie in Berlin gewinnen wollen.

Allerdings hat der BVC in der Fremde noch keinen Punkt geholt. Die Cloppenburgerinnen sind das schlechteste Auswärtsteam der Liga. Doch Bangemachen gilt nicht, sind die Berlinerinnen doch – ebenfalls mit null Punkten – die schlechteste Heimelf.

Cloppenburgs Defensiv-Ass Daniela Diers wird am Sonntag wieder auflaufen können. Sie hatte gegen Gersten wegen einer Sperre gefehlt.

Nadine Luttmann wird dagegen wegen einer Oberschenkel-Verletzung ausfallen. „Sie fehlt uns als wichtige Alternative im Mittelfeld und im Angriff“, sagt Ludwig Ferneding.

Überdies fallen noch sieben langzeitverletzte Spielerinnen aus: Sabrina Vagelpohl, Mareike Kleene, Stephanie Hake, Andrea Mählmann, Birgit Niemeyer sowie Ulrike Sommer und Lydia Wolter.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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