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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Gesundheitssport: Viel Laufarbeit für Projektteilnehmer

20.09.2019

Cloppenburg Am Cloppenburger Himmel erstreckte sich am Mittwochabend ein großer Regenbogen. Perfekte Bedingungen für das Schautraining des Präventionsprojekts „3 F – Fit und Fun mit Fußball“ im Stadion an der Friesoyther Straße. Die Organisatoren Deutscher Fußball-Bund, Institut für klinische Forschung am St.-Josefs-Hospital und Gesundheitsregion des Landkreises Cloppenburg konnten fünf Männermannschaften aus Cappeln, Emstekerfeld, Essen, Garrel und Sedelsberg sowie das Cloppenburger Frauenteam, die an die örtlichen Fußballvereine angeschlossen sind, begrüßen.

Zu den Gästen zählte auch DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg. Er wünschte den Teilnehmern nicht nur viel Erfolg, sondern gab ihnen noch mit auf den Weg: „Lebensqualität durch Bewegung zu erhalten, ist der Sinn des Programms.“ Ziel des Präventionsprogramms ist es, Frauen und Männer mit Bluthochdruck im Alter von 45 bis 70 Jahren zu motivieren, mit Fußball ihre Gesundheit zu fördern.

Um das Verletzungsrisiko möglichst kleinzuhalten, waren bei den Spielen Grätschen und sonstige Tacklings verboten. Die Balleroberung durfte nur läuferisch erfolgen. „Wir nehmen auch extra leichte Bälle“, erläutert Professor Dr. Joachim Schrader vom St.-Josefs-Hospital, der das Projekt wissenschaftlich begleitet.

Der Ärztliche Direktor des Cloppenburger Hospitals hat für die Zukunft einen Wunsch. Ein Angebot für Gesundheitssport im Fußball gibt es nämlich bislang noch nicht. „Wenn die Studie in einem Jahr durchgeführt ist, wäre es ganz toll, wenn die Vereine das Angebot weiterführen würden.“

Beim Schautraining kickten die Teams allesamt gegeneinander. Die Frauengruppe wurde indes geteilt und duellierte sich mit ihresgleichen. Im Modus Fünf-gegen-Fünf mussten beide Mannschaften in acht Minuten jeweils zwei kleine Tore sauberhalten. Dafür gab es keine Torhüter. Die erzielten Treffer wurden nicht gezählt. Die spielten aber auch keine große Rolle. Gewinner sind die Projektteilnehmer – aus gesundheitlicher Sicht – nämlich alle.

Niklas Grönitz Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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