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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Handball: Einbruch zu Beginn von Halbzeit zwei

26.10.2020

Cloppenburg Sie hatten sich so sehr auf ihr erstes Heimspiel in der Dritten Handball-Liga gefreut, auch wenn gegen Team HandbALL Lippe II Zuschauer in der Sporthalle Leharstraße nicht erlaubt waren. Am Ende gab es mit 26:31 (17:13) eine dicke Enttäuschung, während die Gäste in ihrem bereits vierten Punktspiel nach drei Niederlagen nun den ersten Sieg feierten.

Die Vorbereitungen in und um die Halle waren vom TVC bestens erledigt worden, wie auch das Hygienekonzept passte. Und bis zum Beginn der zweiten Halbzeit stimmte es mit dem 17:13 auch sportlich beim Gastgeber. Die begannen allerdings nervös. Zwei technische Fehler, am Ende sollten es zwölf werden – beim Spiel in Hagen war es nur sieben –, nutzte der Gast eiskalt und führte 3:0 (4.).

Tolle Legler-Paraden

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Doch schnell fing sich der TVC, Hendrik Legler parierte zweimal exzellent, die Abwehr stand nun sicher, so dass nach dem schnellen 3:3 (7.) die Partie ausglichen wurde. Als Legler danach einen Siebenmeter von Fynn Hangstein entschärfte und ihm auch den Nachwurf verdarb, war dies beim TVC beim Stand von 7:6 (16.) das Signal, die Partie in die Hand zu nehmen. Vor allem mit Kreisläufer Ole Harms – zirkusreif, wie er per Rückhand den Ball zum 13:9 in den Winkel zauberte (23.) – bekam das Team HandbALL Probleme. Außerdem sorgte Linksaußen Vincente Saalmann mit drei sauberen Treffern plus einem Siebenmeter vor der Pause dafür, dass im Gegensatz zum Spiel in Hagen diesmal mehr Gefahr von den linken Angriffsseite drohte.

Es lief rund beim TVC. So kam Neuzugang Nils Goepel erstmals zum Einsatz, als Harms eine Zeitstrafe abbrummen musste und holte wenige Sekunden später den von Saalmann genutzten  Strafwurf heraus zum 15:10 (26.). Und als Matthias Andreßen, kurz zuvor für Adam Pal eingewechselt, innerhalb von nicht einmal einer Minute per Doppelschlag die Führung auf 17:12 schraubte, war eigentlich alles in Ordnung beim TVC.

Doch nach der Pause schien Gästetrainer Matthias Struck den Stecker beim TVC gezogen zu haben. „Wir mussten präsenter agieren, vor allem Kreisläufer Ole Harms besser isolieren und zu ihm hin aggressiver decken“, sagte der Gästecoach, der den baumlangen Linus Geis von der linken Rückraumposition nun häufig an den Kreis beorderte. Die Anweisung, geduldiger zu spielen, beherzigte der Gast nun fast wie ein Uhrwerk. Auch wenn die guten Unparteiischen häufig ein Zeitspiel anzeigten, gelang es den Gästen oft, die noch verbliebenen Pässe geschickt und erfolgreich auszuspielen. Beim Gastgeber lief im Angriff nun so gut wie gar nichts mehr zusammen. Jeppe Villumsen, in Hagen herausragender Schütze, blieb blass wie überhaupt die rechte Angriffsseite.

2:8-Serie entscheidend

Als dem Gast bei einem Freiwurf noch ein Pass erlaubt war, gelang Geis per Gewaltwurf zum 18:18 nach langer Zeit der Ausgleich (40.). Eine TVC-Bilanz von 2:8 nach der Pause bis zur 44. Minute zum 19:21 zeigt, wo es nun beim TVC mangelte. Zahlreiche Fehlpässe im Angriffsspiel, technische Patzer häuften sich, zumal der Hausherr immer nervöser und hektischer wurde. Auch Pech war manchmal dabei, als Mark Schulat, der nun Mikkel Beck entlastete, den Pfosten traf und Saalmann den Abpraller anschließend vorbeijagte (45.). Als Harms und Saalmann einen Tempogenstoß verdaddelten, stand es bereits 19:23 (47.), hatte auch der Torwartwechsel – Nils Buschmann spielte zwischen der 42. und 49. Minute – keine Wende mehr gebracht. Die Gäste zogen ihr Spiel konsequent durch, fanden gegen die immer offensiver agierende TVC-Deckung geschickt die Lücken meist am Kreis und bauten den verdienten Sieg locker bis zum 31:26 aus.

Brauchen noch Zeit

„Nach der Pause hat bei uns das Tempo und die Durchschlagskraft gefehlt. 17 Fehlwürfe und zwölf technische Fehler sind in dieser Liga zu viel. Fakt ist, dass wir wegen unserer Zwangspause noch einiges aufzuholen haben und Zeit brauchen“, sagte TVC-Coach Barna-Zsolt Akacsos.

TVC: Legler, Buschmann - Koellner, Harms (6/1), Lugosi, Borchert (1), Beck (5), Pal (2), Villumsen (2), Andreßen (3), Schulat, Goepel, Hansen, Saalmann (6/1) de Raad (1).

7-m: TVC 2 (beide verwandelt); Team 5 (Fynn Hangstein verwandelt 4 und scheitert einmal an Legler).

Zeitstrafen: TVC (Saalmann 3, letzte 50:56; Harms, Lugosi je 1); Team 1 (Reitemann).

Schiedsrichter: Daniel und Simon Adam (Hofgeismar).Telefon

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Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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