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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Heimspiel in ungewohnter Umgebung

19.01.2019

Cloppenburg Es soll ein Heimspiel der besonderen Art werden: Der Rückrundenstart des TV Cloppenburg in der Handball-Oberliga Nordsee am Samstag, 26. Januar, findet ausnahmsweise mal nicht in der vereinseigenen Halle an der Schulstraße statt. Zum Spitzenspiel gegen den Tabellenführer OHV Aurich (Beginn: 19.45 Uhr) bittet der TVC diesmal in die rund 2000 Zuschauer fassende Sporthalle an der Leharstraße.

„Nachgedacht haben wir darüber schon seit rund eineinhalb Jahren“, sagt der Sportliche Leiter der ersten Herrenmannschaft, Maik Niehaus. Anfängliche, vereinzelte Bedenken wegen geringerer Stimmung in der größeren Halle habe an schnell ausgeräumt. „Das kriegen unsere Fans auch in der großen Halle hin“, sagt Niehaus und erinnert sich an ein Auswärtsspiel gegen die TSG Hatten/Sandkrug vor einigen Jahren, zu dem die Gastgeber in die Oldenburger EWE-Arena eingeladen hatten. „Das war für uns ein unglaubliches Erlebnis und wir dachten uns: Warum sollten wir hier nicht auch einmal eine größere Halle füllen?“ Die Zeichen dafür stehen gut, denn der Andrang auf die Karten ist groß. „Die Vorverkaufsstellen melden uns eine riesige Nachfrage“, freut sich Niehaus. Und die Abendkasse wird noch dazukommen. Damit haben wir so selbst nicht gerechnet.“

Bis dahin muss aber noch einiger Aufwand betrieben werden. Zum einen gibt es offizielle Auflagen. So müssen zum Beispiel wegen der höheren Zuschauerzahl eigene Rettungskräfte vor Ort sein. Außerdem will der TVC den Zuschauern und den Aktiven auch optimale Bedingungen bieten. So wird für das Spiel etwa ein neuer Boden verlegt.

„Der Hallenboden dort ist ziemlich rutschig, weil sich dort viel Staub absetzt“, sagt Niehaus. „Wir haben deshalb eine Firma aus Westfalen engagiert, die für den DHB arbeitet. Die verlegt dort einen Boden, der auch für Bundesliga- und WM-Spiele genutzt wird.“ Außerdem wird eine LED rund um das Spielfeld aufgebaut. „Das wirkt interessanter und professioneller, und man muss nicht die Werbebanner aus unserer Halle um- und wieder zurückhängen. Das würde allein eine Woche dauern“, so Niehaus.

Auch so sei mit dem Umzug schon eine Menge Arbeit verbunden. „Das wird ein später Freitag und ein sehr langer Samstag werden in der nächsten Woche“, ist Niehaus sicher. „Zwei bis drei Tage werden wir wohl brauchen, um alles nach unseren Vorstellungen zu schaffen. Gleichzeitig wollen und dürfen wir ja auch den übrigen Spielbetrieb in der Halle nicht stören.“

Auch ein eigenes Parkkonzept hat der TVC ausgearbeitet. „Die Straße Hemmelsbühren wird zum Spiel gesperrt“, sagt Niehaus. „Die Zuschauer können die Parkplätze am ZOB und bei Famila nutzen und haben zur Halle nur einen kurzen Fußweg. Wir sind damit von uns aus auf die Polizei zugegangen, um Stress mit den Anwohnern gleich zu vermeiden. Ich wohne selbst in dem Gebiet und kann den Ärger der Nachbarn verstehen, wenn ihre Wohnstraßen zugeparkt werden.“

Ob der Umzug ein Zukunftsmodell werden könnte, lässt Niehaus offen. „Jetzt wollen wir erst mal dieses Spiel abwarten“, sagt er. „Wenn es gut angenommen wird, werden wir sicher nicht gleich mit wehenden Fahnen umziehen. Aber man könnte überlegen, in der nächsten Saison vielleicht auch zwei Spiele dort auszutragen.“ Die Leharstraße könnte vielleicht mittelfristig zur Option bei einem Aufstieg in die dritte Liga werden. Immerhin stuft der DHB die Halle für Spiele bis einschließlich der zweiten Liga für geeignet ein. Davon will der Verein jetzt aber erst recht noch nichts wissen. „Unser Ziel ist zwar mittelfristig die dritte Liga, aber dafür müssen wir uns erst einmal sportlich qualifizieren. Und als momentan Vierter ist da noch einiger Spielraum.“

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