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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

HSG Friesoythe bezwingt Spitzenreiter

29.10.2019

Cloppenburg Bis auf den BV Garrel gab es auf Landesebene nur Siege. Die HSG-Frauen erfüllten die wichtige Aufgabe gegen das Schlusslicht aus Wilhelmshaven.

Handball, Landesliga Frauen: TV Cloppenburg - HSG Phoenix 30:13 (12:6). Der Letzte war überfordert, hielt bis zum 7:4 (20.) mit, weil die Gastgeberinnen zwar in der Abwehr um ihre starken Torhüterinnen Lena Backhaus und Carolin Tiedeken bombensicher standen, aber das Tempospiel und die notwendige Konzentration beim Abschluss zunächst fehlten.

„Fünf Fehlwürfe im ersten Abschnitt sind gegen so einen Gegner zu viel. Aber nach der Pause hat die Mannschaft das Tempo verschärft und erheblich besser abgeschlossen“, sagte Trainer Theo Niehaus. Er freute sich auch über die Unterstützung aus der zweiten Mannschaft, denn Franziska Hohnhorst sprang ein, weil Maike Klein kurzfristig absagen musste. Hohnhorst nutzte ihr Tempo zu drei Treffern ebenso wie Franziska Germann, die ihre sieben Treffer meist aus der ersten und zweiten Welle erzielte. Da auch Lena Büssing von der Mittelposition aus die Bälle gut verteilte und selbst acht Tore erzielte, stand der deutliche Sieg nie in Frage.

TVC: Backhaus, Tiedeken - Klostermann (1), Büssing (8/3), Boch (2), Kohlsdorf (3), Hillmer (3), Lengutin (2), Kalvelage (1), Hobbie, Hohnhorst (3), Germann (7).

SV Höltinghausen - SpVgg Brandlecht-Hestrup 36:24 (19:11). Hatte der Besuch beim Tag des Handballs in Hannover tags zuvor die nötige Inspiration gegeben? Zumindest in der Höhe überraschend gelang dem SVH im dritten Versuch der erste Heimsieg gegen einen Gegner, der Titelaspirant GW Mühlen geschlagen hatte. „Heute entscheidet der Wille“, hatte Trainerin Kerstin Wichmann gesagt, und ihre Schützlinge folgten. Nach kurzer Anlaufphase wurde das Spiel des SVH immer souveräner, die 3:2:1-Abwehr arbeitete effektiv, die Zahl der technischen Fehler und unvorbereiteten Würfe hielt sich in Grenzen. „Eine geile Teamleistung“, lobte Wichmann.

Die von der Ex-Bundesligaspielerin Wiebke Kethorn trainierten Gäste mussten den SVH von 11:8 (20.) bis zur Pause auf 19:11 davonziehen lassen. Danach versuchte der Gast, mit offensiverer Abwehr Höltinghausen zu Fehlern zu zwingen, aber auch eine kurze Deckung gegen Lena Walter und Elisa Fangmann stoppte diesen SVH nicht mehr.

SVH: Reinke, Lampe - L. Walter (9), Menke (1), Brockhaus (9/7), Felstermann (3), Ebendt (2), Fangmann (3), Wienken (1), Greten (1), Grabowicz (1), Mattke (4), S. Walter (2).

Landesklasse, Männer: HSG Friesoythe - TS Hoykenkamp 38:31 (18:17). Das hat sich der Gast und Tabellenführer anders vorgestellt. Denn der Favorit strauchelte nach fünf zuvor klaren Siegen beim Tabellenzweiten, der taktisch sehr klug eingestellt war. Um die gefürchteten Rückraumschützen, vor allem Sebastian Rabe, zu stoppen, agierte die HSG mit einer 3:2:1-Deckung, nahm die Außenspieler sehr offensiv, ging aber das Risiko ein, dass am Kreis Malte Kasper für Gefahr und Tore sorgen konnte.

So lief der Hausherr bis fast zur Pause seinem knappen Rückstand nach und führte mit 18:17. Da die HSG komplett war, früh durchwechselte und sich Torwart Tim Lüthje immer stärker wurde, übernahm die HSG das Kommando. Hoykenkamp fand gegen die Abwehr kaum Lösungen, so dass Rabe auch das Torjägerduell mit 11/3 gegen Nils Albers, der 15 Feldtore markierte, ebenso verlor wie das Topspiel, das die HSG über 26:22 (41.), 30:24 (48.) bis zum 38:31 souverän gewann.

HSG: Fründt, Lüthje - Willmann (2/1), H. Binder (1), Albers (15), Kühn (1), Laskowski, G. Binder (7), Hinrichs (1), Robbers (4), St. Wilhelm, Chr. Wilhelm (3), Böckmann (2), Sawizki (2).

TSG Hatten/Sandkrug II - BV Garrel 29:24 (18:9). Eine Halbzeit lang war es wie bislang für das punktlose Schlusslicht aus Garrel. In der Abwehr wurde nicht genug zugegriffen, wurden im Angriff zu viele Chancen vergeben. Ein 9:18 war die Folge. Spielertrainer Michael Siemer stellte um, agierte nun selbst vorgezogen vor der Deckung, die nun die einfachen Wege zum Torerfolg versperrte. So konnte Garrel zumindest einen moralischen Erfolg erzielen, den Rückstand bis zum 22:25 (54.) verkürzen. „Mit der Einstellung der zweiten Halbzeit werden wir auch bald wieder Siege einfahren“, sagte Siemer nach dem Spiel.

BVG: Tebben - Ph. Kettmann, Wienken (1), S. Grotjan (1), Kröger, Th. Grotjan, van Schaik (6), J. Kettmann (12/7), Meyer, Marks (1), Siemer (1/1), Endemann (2).

Frauen: HSG Friesoythe - Wilhelmshavener SSV II 31:27 (14:15). Eine Halbzeit lang war es ein beschwerlicher Weg zum Erfolg gegen das weiter punktlose Schlusslicht. So führte die HSG bis zur Pause nur zweimal und musste bis zum 24:24 (52.) bangen. Dann griffen die taktischen Änderungen, sorgte die offensive Abwehr für mehr Tempogenstöße und einfache Tore. So wechselte Alina Kühn für Anne-Sophie Punke von halbrechts auf halblinks, übernahm deren Position Anna-Lena Faust, was die entscheidende Führung begünstigte.

HSG: Möller, Block - von der Heide, Kruse (8), Hilker (10/2), Plate, Lamping, Kühn (5), Punke (1), Faust (7), Schulte, Kleinmann, Albers, Budde.

HSG Emden - BV Garrel II 30:35 (15:19). Nach gutem Start (10:7, 14.) konnte Emden zwar ausgleichen (12:12, 21.), aber zur Halbzeit führte Garrel mit 19:15 deutlich. Zu diesem Zeitpunkt hatte Alisha Aumann, die alle neun Siebenmeter verwandelte, bereits elf ihrer 15 Tore erzielt und wurde danach kurz gedeckt. „Damit haben wir uns zunächst etwas schwergetan, aber mit Kreisläuferin Lisa Fehlinger, die dann im Rückraum sehr gut die Fäden gezogen hat, das Problem gelöst“, sagte Coach Franz-Josef Kettmann, der die erkrankte Trainerin Lena Marks vertrat.

Nachdem Emden auf 24:25 verkürzt hatte (41.), setzte sich Garrel entscheidend ab und gewann auch dank einiger hervorragender Paraden von Torfrau Lina Fischer.

BVG II: Fischer - L. Hogeback (5), Hochartz (2), Hempen (2), Hülskamp, Meininger (3), Aumann (15/9), Gerken (1), Burhorst, Roelfes (3), Fehlinger (4).

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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