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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

TVC behält im HSG-Wirbel die Übersicht

27.11.2018

Cloppenburg Am neunten Spieltag in der Handball-Landesliga gab es endlich für die Spielerinnen des TV Cloppenburg die lang ersehnte Wachablösung. Denn im Topspiel wurde die noch verlustpunktfreie HSG Osnabrück mit 27:10 (14:11) deutlich bezwungen und wegen des besseren Torverhältnisses vom ersten Rang verdrängt.

Der Sieg allerdings vor einer lebhaften Kulisse mit mehr als 200 Besuchern verlief wesentlich enger, als es das Ergebnis ausdrückte. Denn erst in den letzten gut zehn Minuten ging dem Gast sichtlich die Konzentration und die Kondition aus.

Vor allem im ersten Abschnitt wirbelte der Gast und Tabellenführer in der Abwehr doch gehörig, wechselte teilweise während eines Angriffs des TVC sogar die Abwehrformation, die immer wieder sehr offen ausgerichtet war. Von außen ergab sich der Eindruck, die Schützlinge von Trainer Theo Niehaus seien davon überrascht worden, doch der Coach verneinte. „Wir haben mit diesem Auftritt der HSG wohl gerechnet, dennoch muss man sich in einem Topspiel darauf erst einmal einstellen“, sagte er. So gelang es in einem sehr temporeichen Spiel zwar der HSG, sich auf 5:2 (10.) abzusetzen, doch dann fand vor allem Lea Hillmer die Lücken und brachte mit ihrer Wurfkraft den TVC heran und mit 6:5 in Führung (13.). Da Cloppenburg sich im Angriff nun nicht mehr so viele Ballverluste leistete, stockte das Konterspiel der Gäste, die im aufgebauten Angriffsspiel aus dem Rückraum heraus nur wenig Gefahr entwickelten. Dies wurde in den Schlussminuten vor der Pause deutlich, als sich der TVC von 11:11 auf 14:11 absetzte. Kurz vor dem Pausenpfiff riskierte Niehaus wohl durchaus bewusst eine Verwarnung. Denn das schon sehr betagte Schiedsrichter-Duo beging viele Fehler, war dem Tempo scheinbar nicht gewachsen. Da war eine Art Weckruf des Trainers, der auch von der anderen Seite von Jörg Elbel kam, der in der 48. Minute verwarnt wurde, durchaus angebracht. Allerdings war die Schiedsrichterleistung diesem Topspiel nicht angemessen.

Mit Tempo begannen die Gäste den zweiten Abschnitt, glichen zum 14:14 aus (37.). Doch der TVC blieb ruhig, konterte zum 17:14 und hatte gute Alternativen, als Spielmacherin Inka Bosmann von Carla Nikolaus (7 Tore) kurz gedeckt wurde. „Darauf hatten wir uns eingestellt und waren über diese Maßnahme sogar froh“, sagte Torwarttrainer Niklas Planck. Denn nun übernahm Lena Büssing die Regie, fand die Lücken für ihre Treffer aber auch für gute Angriffe über Außen. Exzellent, wie Tina Deeben auf Linksaußen sich zweimal zum 20:17 durchsetzte, oder auf der Gegenseite Franziska Germann mit messerscharfen Versuchen traf.

Da half auch die Auszeit der Gäste nichts mehr (49.). Die doppelte Deckung gegen Bosmann und nun zusätzlich durch Alexandra Reuter (6/3) gegen Büssing überstand der TVC, konterte mehrfach, nachdem Osnabrück mit Verzweiflungsversuchen an der starken Torhüterin Lena Backhaus gescheitert war, und sorgte mit vier Toren in Folge für den deutlichen 27:20-Erfolg.

TVC: Backhaus, Remme - Deeben (4), Büssing (5/1), Kohlsdorf (2), Hobbie (1), Bosmann (4), Neelen (1), Klein (2), Kalvelage, Hillmer (5/1), Maus, Klostermann, Germann (3).

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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