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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Auf der Suche nach dem dritten Mann

28.10.2017

Cloppenburg Viertes Heimspiel an diesem Samstag (19.30 Uhr, Halle Schulstraße) für den Handball-Oberligisten TV Cloppenburg. Und zum ersten Mal zeigt TVC-Trainer Barna-Zsolt Akacsos Bedenken, ja sogar leichten Frust. Nicht der Gast, der ungeschlagene Zweite HSG Barnstorf/Diepholz, der seit September 2014 in sechs Duellen nicht mehr gegen den TVC verloren hat, sorgt für Sorgenfalten beim stets engagierten und optimistischen Trainer.

Die personelle Situation und die Trainingsbeteiligung machen es aus Sicht des Trainers enorm schwer, die Mannschaft weiter zu entwickeln und darüber hinaus, das zuletzt eher desolate 27:34 bei der SG HC Hastedt/Bremen zu verarbeiten. „Wie soll ich das Team aufbauen, wenn berufliche Verpflichtungen verhindern, dass genügend Spieler beim Training sind“, sagt Akacsos, den obendrein ein großes neues Problem in seinem Kader bewegt.

Nachdem Jannis Koellner schon vor Wochen ausfiel, in Varel am lädierten Knie operiert wurde und erst in einem halben Jahr eine erneute MRT-Untersuchung zeigen wird, wann er wieder Handball spielen kann, fällt mit Tobias Freese der nächste etatmäßige Mittelmann aus. Zwar nicht so lange wie Koellner, aber in diesem Jahr wird er nach einer Schambeinentzündung nicht mehr auflaufen dürfen.

So sucht der Trainer nach dem dritten Mann am Regiepult, gehen ihm zwar zahlreiche Ideen durch den Kopf. „Was nützen mir Ideen, wenn die Spieler zu selten beim Training sein können? Wie sollen wir notwendige taktische Umstellungen vollziehen“, fragt sich Akacsos, der das Problem durch Kleingruppentraining eher nicht zu lösen sieht. Marc Schulat, ein möglicher Kandidat, ist beruflich bedient zu sehr eingespannt, bleiben mit Erik Gülzow, Bence Lugosi und Chris Danielzik drei Möglichkeiten, wobei Lugosi zu jung und unerfahren ist, diese Rolle über die gesamte Spielzeit auszufüllen, Danielzik seine Schulterprobleme gerade überwunden hat, und Gülzow (ebenfalls Schulterprobleme) zuletzt mehr als Abwehrspieler, denn im Angriff zu finden war.

Aber der TVC-Trainer wird nicht aufgeben, die noch beste Möglichkeit zu finden. Die Aufgabe wird ohnehin schwer genug, denn da steht auf der Gegenseite ein Kontrahent, der mit 10:2-Punkten glänzend in die Saison gestartet ist und nach dem 32:26-Erfolg zuletzt im Spitzenspiel gegen den Aufsteiger TuS Rotenburg nur so vor Selbstvertrauen strotzt – wie beispielsweise Kamil Chylinski. Der 24-jährige Pole spielt im linken Rückraum und sorgte für 15 Treffer, aber auch Linksaußen Bastian-Carsten Frerichs und Torhüter Frederik Hohnstedt überzeugten. Doch vielleicht findet der TVC aus der Außenseiterposition heraus genau die richtigen Gegenmittel . . .

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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