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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

TV Cloppenburg nicht zu bremsen

26.02.2018

Cloppenburg Wie sich eine Handball-Saison verändern kann. Lähmendes Entsetzen und auch Frust nach der in letzter Sekunde kassierten 27:28-Heimspielpleite gegen den TV Neerstedt – nun am vergangenen Samstagabend Jubelgesänge und Standing Ovations der vielen Fans des TV Cloppenburg in Neerstedt.

Mit 35:27 (18:16) gewann die Mannschaft von Trainer Barna-Zsolt Akacsos das achte (!) Spiel in Folge – wäre nicht die schwache Hinrunde gewesen, der Spitzenreiter SG VTB/ Altjührden müsste sich warm anziehen. Das galt zu Beginn der Partie nicht für Neerstedt, denn die Gastgeber erwiesen sich zunächst einmal als harter Brocken. Vor allem die gewohnt souveräne TVC-Deckung erwies sich als großzügiger Gast, kassierte viel zu leicht zu erzielende Gegentore. Vor allem Rückraumhüne Eike Kolpack (zehn Treffer) durfte sich austoben, markierte bis zum 6:6 (12.) vier Neerstedter Treffer.

Ehrgeizig und vom Ex-Cloppenburger Andrej Kunz angetrieben, nutzte Neerstedt die Unzulänglichkeiten im TVC-Abwehrgebilde und führte plötzlich mit 12:9 (20.), darunter ein Doppelpack von Niklas Lüdeke, dem Hinspielschützen zum 28:27. „Danach hätten wir cleverer agieren, das Tempo vielleicht herausnehmen müssen“, sagte TVN-Trainer Björn Wolken. Denn geschockt war der TVC keineswegs, hielt sein hohes Tempo aufrecht. reduzierte nun aber die Fehlerquote. Vier Minuten später war das 12:12 und zur Pause eine 18:16-Führung hergestellt, weil der Gast einfach die besseren Alternativen besaß.

So griff der Torwartwechsel – für Niklas Planck kam David Albrecht – traf vor allem Marc Schulat mit knallharten Würfen und erzielte seine fünf Treffer alle vor der Pause. Er hätte sein Konto sicher erhöht, doch kurz nach dem Seitenwechsel wurde er am Fuß erwischt, humpelte vom Feld und musste zuschauen. „Ich habe die Lust meiner Mannschaft auf dieses Spiel gesehen, habe nach dem Rückstand keine Sorgen gehabt und konnte für Marc Schulat mit Lennart Witt eine starke Alternative einwechseln. Es passt momentan alles bei uns“, zeigte sich Akacsos sehr zufrieden.

Sofort nach der Pause nutzte der Gast die Schwächen bei Neerstedt gnadenlos aus, blockte mehrere Angriffe ab und traf mit zahlreichen Kontern. So jagte der Gast auf 25:18 (44.) davon, begleitet von ersten Jubelgesängen. Und die kamen nicht zu früh, denn die Mannschaft der Stunde hatte alles im Griff, konnten lediglich Kolpack und der technisch versierte Linkshänder Kyan Petersen dafür sorgen, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

TVC: Planck, Albrecht, Buschmann - Tapken, Niehaus (1), Harms (8/2), Lugosi (4), Witt (4), Danielzik, Freese (7), Schulat (5), Gülzow, De Raad (6).

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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