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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

TVC knackt Rivalen in der Schlussphase

19.02.2018

Cloppenburg Auch der ewige Rivale VfL Edewecht, angefeuert von seinen lautstarken Fans, konnte den Handballoberligisten TV Cloppenburg nicht stoppen, um den siebten Streich, sprich Sieg in Folge verhindern. Mit 31:26 (14:14) gewannen die Hausherren deutlicher, als dieses Derby tatsächlich ablief.

„Es war ein harterkämpfter Arbeitssieg. Ich bin glücklich und sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Edewecht hat toll gekämpft, seinen zweiten Platz bestätigt. Zur Pause habe ich gesagt, dass wir mehr Druck machen müssen, sonst gewinnen wir gegen so einen cleveren Gegner nicht“, sagte TVC-Trainer Barna-Zsolt Akacsos. Um drei, vier Tore zu hoch sei der Erfolg ausgefallen und der Tatsache geschuldet, dass den Gästen förmlich die Luft, die Kraft ausging. So konnte Edewecht sogar eine doppelte Überzahl in der Schlussphase nicht nutzen.

Sogar Gästetrainer Tobias Weihrauch wechselte sich in der zweiten Halbzeit ein, um seinen kleinen Kader zu entlasten. Ihm fehlten mit Tobias Silz, Theo Remmers, Tobias Meyer, Kevin Ritter und Martin Steusloff wichtige Stammkräfte – der TVC kennt dies aus der Hinrunde . . .

Aber Edewecht war im Gegensatz zum Spitzenreiter Altjührden 14 Tage zuvor sofort wesentlich präsenter. So wurde die Aufgabe, passend zu einem Derby, für den TVC enorm arbeitsreich. Zwar setzte sich Cloppenburg Mitte der ersten Halbzeit auf 10:6 ab, doch angeführt von Rückraumtorjäger Renke Bitter (7 Tore) und Louis Kamp (8/3) blieben die Gäste stets gefährlich, zumal die TVC-Abwehr und auch Torhüter Nils Buschmann nicht an die Altjührden-Partie anknüpfen konnten. So versuchte es Akacsos nach seiner Auszeit beim Stand von 11:9 kurz danach mit Niklas Planck im Gehäuse, der allerdings dreimal im Stich gelassen wurde und gleich drei Gegentreffer in Folge kassierte. Der VfL, noch voll Tempo und Kraft schaltete immer wieder auf eine offensive Deckung um, wodurch der Gastgeber merklich Probleme bekam. Hinzu kam, dass von den Außenpositionen noch zu wenig Gefahr ausging. Bence Lugosi auf der linken Seite scheiterte mit seinen ersten fünf Versuchen, Eddy De Raad wurde bis zur Pause auf der rechten Seite gut abschirmt.

So war mit dem 14:14 bis zur Halbzeit alles offen. Spannung pur wurde garantiert, und sie hielt an. Aber Mitte der zweiten Hälfte übernahm der TVC immer mehr das Kommando. Tobias Fresse, der erneut starke Marc Schulat und Lennart Witt fanden im Rückraum immer wider Lücken. So gar in doppelter Unterzahl fing der TVC einen Angriff ab, konterte De Raad zum 19:19.

Doch die Nerven hielten nicht bei bei allen stand. Thore Linda auf Linksaußen, der sich einige Rededuelle mit Gegenspieler De Raad lieferte, soll im Vorbeilaufen Co-Trainer Torsten Landwehr die Unterlagen aus der Hand geschlagen haben. Großer Trubel, als die Papiere auf dem Feld lagen, doch die Gemüter beruhigten sich wieder.

Aber noch dauerte das Zittern bei den TVC-Fans an, als Bitter zum 20:19 traf (44.). Doch als er seine zweite Zeitstrafe nach Foul an Ole Harms erhielt, Harms per Siebenmeter auf 23:23 ausglich, wurde der Widerstand der Gäste von Minute zu Minute schwächer. David Albrecht im Tor zog dem VfL mit wichtigen Paraden endgültig den Nerv.

Auf der Gegenseite zeigte Chris Danielzik, nun auf Linksaußen eingesetzt, mit zwei blitzsauberen Treffern zum 27:24 (56.) zurecht, wer an diesem Abend die besseren Alternativen auf der Bank sitzen hatte. Der Rest war für Cloppenburg nun die Kür, untermalt von Fan-Gesängen.

TVC: Buschmann, Planck, Albrecht - Tapken, Niehaus (1/1), Lugosi (1), Witt (3), Danielzik (3), Freese (4), Schmidt, Schulat (5), Harms (7/2), Gülzow (2), De Raad (5).

Spielstationen: 2:4 (8.), 10:6 (18.), 14:14 (30.), 19:20 (44.), 25:23 (53.), 29:24 (58.), 31:26 (60.).

Jürgen Schultjan
Lokalsport
Redaktion Münsterland
Tel:
04471 9988 2806

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