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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Handball: Personalsorgen sorgen für Zusammenrücken

05.09.2017

Cloppenburg Es ist ja schon unangenehm genug, mit einer Niederlage in die Saison zu starten. Noch bitterer ist es allerdings, wenn man gleich das erste Spiel wegen Personalproblemen verlegen muss. In dieser Situation waren die Oberliga-Handballerinnen des TV Cloppenburg. Da zu den Verletzungssorgen, die ihnen schon eine schwierige Rückrunde der abgelaufenen Spielzeit eingebracht hatten, noch Ausfälle hinzugekommen waren, musste Trainer Theo Niehaus um einen neuen Termin für das auf den ersten Spieltag angesetzte Derby bitten. Dank des Entgegenkommens des BV Garrel, zu dem das Verhältnis ja zuletzt nicht durchgehend spannungsfrei war, wird die Partie nun am Donnerstag, 21. September (20 Uhr), nachgeholt – aufgrund eines Heimrechttausches in der Cloppenburger Schulstraße. Dort beginnt für den TVC auch die Punktspielsaison. An diesem Samstag ab 17.15 Uhr messen sich die Cloppenburgerinnen mit dem ATSV Habenhausen.

Zwar dürfte sich die Personalsituation des TVC bis dahin verbessert haben, aber problematisch wird sie noch zwei, drei Wochen lang sein. „Wir müssen nun erst einmal durchs Loch kommen“, sagt Niehaus. „Personell sieht es immer noch mager aus, und wir haben ein hartes Auftaktprogramm. Wir müssen versuchen, einen Negativlauf zu verhindern und dürfen, wenn wir es nicht schaffen sollten, die Köpfe nicht hängen lassen.“

Wenn viel Personal fehlt, ist es natürlich schwierig, einen Fehlstart zu verhindern – aber es ist möglich, da es nicht an Engagement fehlt. „Die, die da sind, trainieren richtig gut. Alle sind total engagiert“, freut sich Niehaus. Die enge Personalsituation hat dafür gesorgt, dass die TVC-Spielerinnen noch enger zusammengerückt sind. „Als sich dann auch noch Eugenia Maier und Maria Kalvelage verletzt haben, haben wir die Köpfe oben gehalten und weitergemacht“, berichtet der Cloppenburger Coach.

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Der musste sich schon so seine Gedanken machen, wie er das Laufbahn-Ende zweier seiner Langzeitverletzten auf Dauer kompensieren kann. Mit Laura Lübbe hörte eine Führungsspielerin auf, die Niehaus als „typische Kreisläuferin“ bezeichnet. „Eine Option ist es, Maria Kalvelage an den Kreis zu stellen“, sagt der TVC-Trainer. Aber auch die besonders vielseitige Anna-Lena Büssing und Johanna Koopmeiners können die Position ausfüllen.

Tatjana Hofmann ist ebenso schwer zu ersetzen. „Es gibt nicht viele, die wie sie ohne Angst in die Deckung gehen“, sagt Niehaus. Nun sind Eugenia Maier, Maria Kalvelage und Lea Hillmer Kandidatinnen für den linken Rückraum.

Auch sie sollen dafür sorgen, dass der TVC kein Abstiegskandidat wird. „Wir wollen den eingeschlagenen Weg weitergehen: Junge Spielerinnen einbauen, und mit einer gesunden Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, sagt Niehaus. „Diese Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen in unserem Team gefällt mir unheimlich gut.“ Der Teamgeist sei groß. So habe sich Neuzugang Anna Boch, obwohl sie vorher nur Lea Hillmer kannte, gleich beim TVC wohlgefühlt.

Das heißt aber auch, dass auf die erfahrenen Spielerinnen wie Inka Bosmann oder auch die beiden nach Meniskusverletzungen noch nicht bei 100 Prozent stehenden Eugenia Maier und Wiebke Neelen einiges zukommt. Schließlich sind alle neuen Spielerinnen jung. Maike Klein stuft Niehaus aber schon als „oberligatauglich“ ein. Die aus der A-Jugend SFN Vechtas nach Cloppenburg gekommene Rückraumspielerin soll beim TVC flexibel eingesetzt werden. „Sie hat eine gute Körperbeherrschung, ist sicher im Passspiel und schnell“, lobt der Cloppenburger Coach.

Torfrau Leonie Remme, die vom TV Dinklage kommt, sagt er eine gute Entwicklung voraus. Zuletzt hatte sie allerdings eine Meniskusverletzung zurückgeworfen. Und vom Talent Anna Bochs, die über ein Doppelspielrecht auch weiter für die TSG Hatten-Sandkrug (A-Jugend) aufläuft, ist Niehaus eh überzeugt. „Aber wir brauchen Geduld“, sagt er.

Bleibt zu hoffen, dass der TVC nicht auch Geduld braucht, bis die ersten Punkte eingefahren sind. Dass die ersten Zähler schon nach dem Habenhausen-Spiel auf der Habenseite sind, ist durchaus möglich. Schließlich haben die Bremerinnen (zwei Langzeitverletzte) auch Personalsorgen. Allerdings ist der ATSV mit einem 27:17-Heimsieg gegen den Elsflether TB stark gestartet.

Es folgt das schwere Spiel bei der HSG Hude/Falkenburg und das verlegte Derby, das Niehaus als riesige Herausforderung ansieht. Traut er den Garrelerinnen doch eine ähnliche Rolle wie Überflieger VfL Stade in der vorherigen Spielzeit zu: „Garrel ist für mich Titelfavorit Nummer eins.“

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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