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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Handball: Stolz über drei tolle TVC-Jahre

02.06.2021

Cloppenburg Fast zwei Wochen ist es her, da sagte Barna-Zsolt Akacsos „Tschüss“, leider ohne Publikum, das sich bestimmt mit langanhaltendem Beifall beim Trainer des Handball-Drittligisten TV Cloppenburg bedankt und und ihn gefeiert hätte. Aber die Pandemie zerstörte eigentlich den größten Erfolg, eine coronafreie Drittliga-Saison, wie Akacsos direkt auf seine Art und Weise bilanzierte.

Zur Person

Barna-Zsolt Akacsos wurde am 12. September 1967 in Sfantu Gheorghe (Rumänien) geboren. Er lebt mit Ehefrau Elisabeth, einer ehemaligen Handballerin, in Bockhorn bei Varel. Für Rumänien bestritt er 34 Länderspiele. In Deutschland hat er für Frisch auf Göppingen, CSG Erlangen, SG VTB/Altjührden, SV Wilhelmshaven, ATSV Habenhausen und die HSG Varel-Friesland II gespielt. Als Trainer begann er bei der HSG Varel-Friesland II, trainierte 2016/17 die SG HC Bremen/Hastedt, ehe er zum TV Cloppenburg wechselte. Platz drei im ersten Jahr (32:20-Punkte, 748:721-Tore), folgte 2018/19 Rang vier (33:19, 760:698), ehe 2019/20 punktgleich hinter dem ATSV Habenhausen der Aufstieg in die Dritte Liga Nord-West gelang, die abgebrochen wurde.

„Es waren drei herrliche Jahre, meine schönsten als Trainer mit viel Spaß, tollen Zuschauern und Spielern. Doch die letzte Saison war grausam“, so Akacsos. Es sei angesichts mehrere Quarantänen einfach unmöglich gewesne, sportlich vernünftig in eine Saison zu kommen. Und trotz zu Beginn großem Rückstand sein Team beim damaligen Spitzenreiter Baunatal damals sogar vor einem Sieg. Als danach nach nur drei Spielen für den Aufsteiger der erste Stopp kam war Anfang 2021 endgültig der traurige Abschluss perfekt.

Schwärzeste Stunde

Daran habe, so Akacsos, auch der DHB-Liga-Pokal nichts ändern können. „Eigentlich hätte man verzichten sollen, aber ich verstehe das professionelle Management des TVC, das für die Teilnahme war, so Akacsos, der ausgerechnet zum Pokal-Auftankt dann den für ihn schwärzesten Moment erlebte mit dem 21:47-Debakel beim TSV Altenholz, wofür er sich, was wichtig für ihn sei, ausdrücklich entschuldigte.

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Aber angesichts vieler Verletzungen und vorzeitiger Abgänge habe das Team sich achtbar aus der Affäre gezogen. Viele lieber erinnert sich Akacsos aber an die drei erfolgreichen Jahre davor, „Auch wenn ich sehr streng mit mir selber bin, so bin ich doch mega-zufrieden mit diesen drei Jahren. Wenn wir zu meinem Start vielleicht 20 Prozent Spieler mit Drittliga-Niveau hatten, so sind es jetzt mindest 80 Prozent“, so Akacsos, dessen schönster sportlicher Moment der Sieg im Aufstiegsjahr bei der SG VTB/Altjührden war. „Gegen ein Topteam zu gewinnen, das nur drei Kilometer von meinem Wohnort entfernt spielt, und wir für viele Außenseiter waren, macht besonders stolz“, denkt er gerne zurück .

Das bezieht er auch komplett auf den TVC, dem er eine gute Zukunft in der Dritten Liga vorhersagt. „Sie haben mit Leszek Krowicki einen sehr erfahrenen Trainer für den großen Umbruch, ein professionelles Umfeld und ein handballverrücktes Publikum, das auch die große Halle in der Leharstraße zum Bollwerk machen kann“, sagt Akacsos.

Lob an Saalmann

Wobei ihm in seinen vier Jahren viele gute, auch menschlich sehr starke Persönlichkeiten begegnet sind, greift Akacsos mit Linksaußen Vincent Saalmann einen heraus. „Ein unheimlich positiver Charakter, der immer ruhig seine Arbeit macht, enorm fleißig ist. Im Innern ist er wie ein Vulkan, bleibt aber stets gefasst und clever“, lobt Akacsos ihn, will aber den Gülzows, Harms’ oder Koellners nicht minder gerecht werden.

Handball ohne Akacsos gibt es zwar nicht, für die Saison 2021/2022 als Trainer aber definitiv, wie er betont. „Ich habe nun Zeit, mich in Ruhe um Handball zu kümmern, zu lesen, meine Lizenz zu verlängern und dabei die Ruhe genießen, die mir die Jahre gefehlt hat“, sagt er und wird ohne Stress, so Corona es erlaubt, kommende Saison den TVC besuchen und den Jungs auf der Platte die Daumen drücken . . .

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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