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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

SV Höltinghausen prallt an HSG ab

11.12.2018

Cloppenburg In der Handball-Landesliga Weser-Ems der Frauen hat der TV Cloppenburg das Spitzenspiel gewonnen. Die auf Rang eins liegenden Cloppenburgerinnen besiegten in eigener Halle den Tabellendritten HSG Barnstorf/Diepholz 35:30 (20:18). Für den SV Höltinghausen setzte es dagegen in der gleichen Liga eine Heimschlappe. Der SVH unterlag der HSG Osnabrück deutlich 21:34.

landesliga der Frauen

TV Cloppenburg - HSG Barnstorf/Diepholz 35:30 (20:18). Es sei das erwartet schwere Spiel gewesen, sagte TVC-Coach Theo Niehaus in der Rückschau. Am Ende sei jedoch der Sieg seiner Mannschaft verdient gewesen, sagte er. Allerdings taten sich die Cloppenburgerinnen im ersten Abschnitt schwer mit ihrem Gegner. „Wir haben keinen Zugriff auf den beweglichen HSG-Angriff bekommen“, sagte Niehaus. 18 Gegentore sprachen da eine deutliche Sprache und trieben Niehaus zugleich die Zornesröte ins Gesicht.

Niehaus, als aktiver Spieler selbst in der Abwehr tätig, war in der Halbzeitpause wenig begeistert vom Abwehrverhalten seiner Mannschaft. „Dies habe ich den Mädels in der Kabine auch mitgeteilt“, sagte er. Diese hatten die „Lauscher“ gespitzt und verteidigten nach dem Seitenwechsel deutlich besser, obwohl die Gäste eine Spur offensiver agierten. Doch der TVC hatte eine gute Antwort auf die offensive Spielweise der HSG parat. „Wir waren ohne Ball viel in Bewegung, das hat der HSG nicht geschmeckt“, so Niehaus.

Ein weiterer Nackenschlag für die HSG war die Treffsicherheit von Cloppenburgs Kim Klostermann. Sie erzielte gegen ihren Ex-Club zehn Tore. Maike Klein verdiente sich auch Bestnoten. Mit der Abwehrarbeit in Hälfte zwei konnte Niehaus gut leben. Zwölf Gegentore in einer Halbzeit seien okay, meinte er.

TV Cloppenburg: Backhaus, Remme - Deeben, Büssing (5/3), Kalvelage (1), Kohlsdorf (1), Hobbie (2), Bosmann (2), Neelen, Klein (3), Maier (1), Hillmer (6), Klostermann (10), Germann (4).

SV Höltinghausen - HSG Osnabrück 21:34 (13:17). Höltinghausens Trainerin Kerstin Wichmann hatte eine hochmotivierte Mannschaft ins Rennen geschickt, doch mit Beginn der Begegnung kam der SV Höltinghausen nicht so in die Gänge, wie es sich die Gastgeberinnen vorgenommen hatten. „Wir haben das Gaspedal nicht gefunden und daher nicht viel zusammenbekommen“, sagte Wichmann. Zudem machte sich das Fehlen der starken Kreisläuferin Ann-Katrin Felstermann bemerkbar. Es gelang der Heimelf nicht, den Ausfall Felstermanns zu kompensieren.

Darüber hinaus trafen die Höltinghauserinnen auf einen Gegner, der groß auftrumpfte. Die HSG stand wie eine Eins in der Abwehr und fackelte im Offensivspiel nicht lange. „Irgendwie gab es für uns kein Durchkommen gegen einen Gegner, der verdammt gut war“, sagte Wichmann. Ende der ersten Halbzeit habe ihr Team zwar eine ganz gute Phase gehabt, aber das sei es auch schon gewesen, sagte sie. Nun gelte es, schleunigst die Köpfe nach oben zu bekommen, um sich auf den nächsten Gegner SG Neuenhaus/Uelsen vorzubereiten, so Wichmann.

SV Höltinghausen: Reinke, Lampe, Schreider, Brinkmann, Meyer (2), Lena Walter (2), Brockhaus (1), Ebendt (9/5), Wienken, Greten (2), Grabowicz, Böckmann (1), Sarah Walter (4).

landesliga der Männer

TV Dinklage - HSG Friesoythe 33:18 (15:9). Die Friesoyther lagen zwar anfangs dreimal (1:0, 2:1 und 3:2) vorne, doch aufgrund der Ausfälle von Heiner Robbers, Jonas Albers und Kevin Laskowski hatten sie insgesamt zu wenig Körner, um dem TVD schlussendlich gefährlich werden zu können. Zudem haderten die Friesoyther zu Beginn kurzzeitig mit drei Entscheidungen des Referees und lagen prompt 3:6 hinten. „Danach war schon zu merken gewesen, dass bei uns die Köpfe langsam nach unten gingen“, so Friesoythes Coach Günter Witte.

Der TV Dinklage spielte indes eine starke 6:0-Deckung und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Sicherlich ärgere ihn die Höhe der Niederlage, sagte Witte, doch dies sei auch der aktuellen Situation geschuldet, so Witte. Friesoythes Trainer wechselte im Spiel ordentlich durch, damit alle Akteure Erfahrungen sammeln konnten.

HSG Friesoythe: Fröhlich, Fründt, Willmann (3), Witte (1), Block, Albers (8/1), Kühn, Binder, Deeken, Stefan Wilhelm, Christian Wilhelm (6), Sawizki.

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