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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Frauen feiern in der Landesliga jeweils Siege

30.10.2018

Cloppenburg /Höltinghausen /Friesoythe Handball-Landesligist SV Höltinghausen gelang ein wichtiger Heimerfolg. An diesem Mittwoch ab 13 Uhr holen die Frauen des SVH in eigener Halle die verlegte Partie gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg nach, dem Schlusslicht der Liga.

Landesliga, Frauen: Elsflether TB - TV Cloppenburg 20:21 (10:12). Trainer Theo Niehaus war insgesamt mit der Vorstellung seiner Mannschaft zufrieden, ein Sonderlob sprach er Torfrau Lena Backhaus aus. „Sie hat uns in der engen Schlussphase mit starken Leistungen den erforderlichen Rückhalt gegeben“, sagte Niehaus. Er versuchte auch auf dem Elsflether Parkett, Varianten auszuprobieren. So spielte die junge Kim Klostermann bis zur Pause erstmals in der Innenverteidigung, agierte Tina Deeben auf der Halbposition.

Der TVC startete sehr gut, führte 9:4 (17.), ehe technische Fehler dafür sorgten, dass der Vorsprung schmolz, und nach der Pause die Ex-Garrelerin Laura-Sophie Lissewski mit dem 15:15 (42.) für Elsfleth eine spannende Endphase einläutete. Nach dem 17:17 (47.) war es Wiebke Neelen mit zwei Treffern und Lena Büssings Nervenstärke vom „Punkt“ mit zu verdanken, den knappen Auswärtserfolg zu sichern. Kritik gab es für den zweiten Teil der ersten Halbzeit vom Trainer und außerdem dafür, dass nach dem 21:20 (57.) eine Überzahl nicht besser genutzt wurde.

TV Cloppenburg: Backhaus, Gerst - Deeben (3), Büssing (6/3), Kohlsdorf, Bosmann, Neelen (2), Klein (2), Maier (2), Hillmer (2), Klostermann (1) Hofmann, Maus (2), Germann.

SV Höltinghausen - BW Lohne 28:23 (14:12). Einer gehörigen Steigerung nach der Pause verdankten es die Gastgeberinnen, nach zuletzt zwei Niederlagen wieder einen Erfolg feiern zu dürfen. „In der ersten Halbzeit war unser Zweikampfverhalten nicht konsequent genug“, sagte Trainerin Kerstin Wichmann, die schon an diesem Dienstag beim Abschlusstraining vor dem Nachholspiel gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg diese Fehler klar ansprechen wird.

So fehlte es im Angriff an Tempo und an Kontertoren, wurde Torhüterin Andrea Möhlmann, in der vergangenen Saison noch im Tor des SVH, mit zu vielen Versuchen auf halber Höhe nicht hart genug geprüft. Die Quote vom „Punkt“ aus war erschreckend, denn nur drei von acht Siebenmetern wurden verwandelt.

Dass es dennoch am Ende zu einem souveränen Sieg reichte, lag einerseits an einer stark verbesserten Abwehr und einer exzellenten Theresa Böckmann auf Außen, die sieben Tore markierte, andererseits am Zwischenspurt nach der Pause auf 17:12 (33.). Der Vorsprung beruhigte, die Aktionen waren klarer und damit erfolgreicher, so dass Lohne nur zum 21:23 (49.) noch einmal bedrohlich verkürzte.

SV Höltinghausen: Reinke - Schreider (1), Brinkmann, Meyer (5), L. Walter (4/2), Menke, Brockhaus, Felstermann (4), Ebendt (3/1), Wienken, Greten, Grabowicz, Böckmann (7), S. Walter (4).

Männer: TuRa Marienhafe - HSG Friesoythe 27:26 (16:15). Gut gekämpft, aber dennoch keine Punkte mitgenommen. Etwas unglücklich unterlag Friesoythe knapp beim Verbandsliga-Absteiger. „Da Jonas Alberding ausfiel, fehlten uns besonders die Alternativen im Rückraum“, sagte Trainer Günter Witte, der dennoch seine Mannschaft spielerisch auf einem richtigen Weg sieht.

So startete der Gast gut, führte nach elf Minuten 6:4, ehe eine unglückliche doppelte Unterzahl, als ein Missverständnis zwischen Trainer und Jan Sawizki, der eingewechselt werden sollte, für die zweite Hinausstellung sorgte. Marienhafe nutzte diese und zog auf 10:6 (19.) davon. Von diesem Vorsprung zehrte der Gastgeber lange, doch Friesoythe kämpfte und glich durch Gerrit Binder zum 16:16 aus (31.). Und es kam noch besser, denn Friesoythe führte 20:18 (36.), ehe TuRa eine Auszeit nahm. Es blieb bis zum Spielende eng, allerdings vergab die HSG in dieser Phase drei gute Gelegenheiten von Außen und einen ganz freien Wurf, hätte damit die Partie für sich entscheiden können. So rächte es sich, als Mathis Witte beim Stand von 25:25 (53.) eine Zeitstrafe erhielt (54.), in den letzten beiden Minuten nach dem 26:27 der HSG kein Tor mehr gelang und es ein fragwürdiges Verhältnis bei Siebenmetern gab – Marienhafe bekam acht, Friesoythe vier.

HSG Friesoythe: Fründt, Fröhlich - Willmann (3), M. Witte (1/1), Albers (12/2), Kühn (1), Laskowski, Binder (3), Deeken, St. Wilhelm, Chr. Wilhelm (6), Sawizki.

Jürgen Schultjan
Lokalsport
Redaktion Münsterland
Tel:
04471 9988 2806

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