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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Handball-Oberliga: Cloppenburg kassiert heftige Klatsche

02.03.2015

Cloppenburg Eine auch in dieser Höhe verdiente Niederlage mussten die Oberliga-Handballer des TV Cloppenburg am Sonnabend in eigener Halle quittieren. Gegen die nicht einmal überragend auftretende TSG Hatten/Sandkrug verlor die Mannschaft von Trainer Torsten Landwehr mit 24:43 (13:17) nach der mit Abstand schlechtesten Darbietung der Saison, wenn nicht gar der vergangenen fünf Jahre.

Entsprechend bedient waren die Cloppenburger Verantwortlichen. „Mir fehlen die Worte. Für den Auftritt im zweiten Durchgang schäme ich mich. Das war absolut nicht oberligatauglich. Da werden wir garantiert nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen“, kommentierte Landwehr äußerlich sehr ruhig. Dass es aber in ihm brodelte, war ihm anzumerken. Ähnlich sah es bei Teammanager Oliver Galeotti aus. „Man kann verlieren, aber definitiv nicht so. Wer sich so abschlachten lässt, hat sich aufgegeben. Das geht gar nicht. Wenn es nicht läuft, kann man kämpfen. Das war nicht der Fall, und darum müssen wir uns bei den Zuschauern für diesen peinlichen Auftritt entschuldigen. Jetzt ist die Truppe am Zug, ein Zeichen zu setzen“, hat Galeotti ganz einfache Erwartungen an die Mannschaft. Generell über einen Kamm scheren wollte er das Team nicht und fügte an: „Die Youngster Kim Pansing und Tobias Schmidt nehme ich raus.“ Pansing hatte vorher schon 60 Minuten im Reserveteam gespielt und alles gegeben. Und mit Tobias Schmidt hatte der TVC einen Spieler kurzfristig verpflichtet, da die Personalnot – mit Michael Siemer, Jannis Koellner, Lennart Witt und Niels Bötel fehlten vier Stammkräfte – wieder einmal groß war. „Schmidt ist ein Kollege von Torsten Landwehr, der aktuell vereinslos war. Die beiden kennen sich aus der Polizeiauswahl. So kam es zu dem Engagement. Mal schauen wie es da weiter geht, denn Tobias kommt aus Hannover“, erklärte Galeotti. Schmidt, der mit fast zwei Metern ein ordentliches Kaliber ist, machte von Beginn an richtig Stimmung in der Abwehr, seiner Paradedisziplin. Doch leider richteten sich seine Nebenleute nicht an ihm auf. So hatten die Gäste wenig Mühe mit der TVC-Abwehr. Da aber auch bei den Gästen nicht alles klappte, ging es mit einem 13:17 aus TVC-Sicht in die Kabinen.

Mit Wiederanpfiff verlor der eh schon wenig durchsetzungsstarke Cloppenburger Rückraum weiter an Substanz. Anstatt einmal auf die Abwehr zu gehen, wurde nur vor der Abwehr hin und her gespielt, ohne da hinzugehen, wo es weh tun kann. So produzierte der TVC einfache Fehler und Ballverluste, die die TSG dankend annahm. Mit hängenden Köpfen rannte der TVC nun in das Desaster und kassierte Tor um Tor. Die notwendige Rückwärtsbewegung fand bei den Cloppenburgern nicht mehr statt. „Zum Ende war es ganz schlimm. Da gab es keine Gegenwehr mehr und das ärgert mich richtig. Wir werden uns nun ganz schnell zusammenreißen müssen, denn sonst kann das noch ungemütlich werden“, schloss Landwehr.

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TVC: Albrecht, Buschmann - Balthazar (3), Niehaus (7/3), Willus (3), Aalderink, Jürgens (1), Neunzig, Gerasimow (6), Pansing (2), Schmidt (1), Koopmeiners (1).

Spielverlauf: 0:1 (3.), 3:4 (6.), 8:11 (17.), 13:17 (30.) - 17:23 (37.), 20:30 (45.), 24:38 (55.), 24:43 (60.).

Siebenmeter: TVC drei: Niehaus trifft dreimal - TSG zwei.

Zeitstrafen: TVC drei: Balthazar, Jürgens, Schmidt - TSG keine.

Zuschauer: 300.

Schiedsrichter: Bendtsen/ Peper (Horneburg).

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