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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Klärungsbedarf: Saisonende wirft einige Fragen auf

14.03.2020

Cloppenburg Der Coronavirus legt in allen Sportarten den Spielbetrieb lahm, teilweise wie im Volleyball (zuvor im Eishockey) ist im März bereits das Saisonende gekommen. Mit vielen Konsequenzen aber auch Fragen, vor allem, wie diese abgebrochenen Spielzeiten gewertet werden?

Verantwortung

Tomislav Ristoski, Trainer des Volleyball-Drittligisten TV Cloppenburg, ist hin- und hergerissen zwischen Frust, Enttäuschung und Erleichterung. „In erster Linie bin ich als Trainer für die Gesundheit meiner Mannschaft verantwortlich. Daher bin ich froh, dass diese Tortur beendet ist. Aber sportlich gesehen, bleibt noch viel im Unklaren.“

Wie wird gewertet?

Lutz Wessel, Teammanager der Volleyballerinnen des TVC, spricht von drei möglichen Szenarien, wie die Saison 2019/20 gewertet werden könnte. „Wann die Verbände entscheiden, ist offen. Diese Situation ist völlig neu“, sagte Wessel. Möglichkeit eins: Der TVC ist zurzeit Elfter und wäre der Absteiger.

Er hat bei Punktgleichheit gegenüber Platz zehn (BW Aasee) aber ein Spiel weniger absolviert, so dass Möglichkeit zwei, ein Vorschlag aus der Dritten Liga Nord, möglich wäre, den Koeffizienten aus Punkten und absolvierten Spielen zu bilden. Möglichkeit drei: Es gibt weder Aufsteiger noch Absteiger, wenn der Vorschlag aus der Ersten Liga sich durchsetzt, ganz darauf zu verzichten. „Eine heikle Situation“, sagt Wessel.

Wie geht es weiter?

Zunächst findet kein Training mehr statt, was angesichts des vorzeitigen Endes der Volleyballsaison nicht tragisch sondern angesichts der Infektionsgefahr nachvollziehbar ist. „Vielleicht werden demnächst ja sogar die Sporthallen gesperrt“, sagt Ristoski, der gerne weiter gespielt hätte. „Wir waren nach dem wichtigen Sieg im Nachholspiel gegen Aasee mental sehr gut drauf. Das Momentum sprach für uns, umso enttäuschter sind die Spielerinnen, nicht auf dem Spielfeld um den Klassenerhalt spielen zu dürfen“, sagt Ristoski.

Und im Handball?

Hier ist die Lage anders, da der Spielbetrieb bis zum Sonntag, 19. April gestoppt wurde. Ob der Zweikampf in der Oberliga zwischen dem TV Cloppenburg und dem ATSV Habenhausen fortgesetzt wird, ist noch offen, das direkte Duell am 21. März in Cloppenburg fällt aber zunächst einmal aus. Trainer Barna-Zsolt Akacsos hat Verständnis. „Es ist für alle eine völlig neue Situation, aber die Gesundheit hat Vorrang. Ich denke natürlich auch dran, dass wir nach 26 Wochen auf Platz eins und nun nur wegen des Torverhältnisses hinter Habenhausen als Zweiter den Aufstieg verpassen könnten. Dies wäre sehr traurig“, so der Coach, der übrigens nicht damit rechne, dass die Saison ab dem 19. April zu Ende geführt werde.

Wie sollte die Saison 2019/20 abgerechnet werden? Eine Möglichkeit wäre ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz um den Titel zwischen dem TVC und dem ATSV. „Da wir nur das Hinspiel in Habenhausen absolvieren konnten, keine Chance auf das Rückspiel hätten, wäre es auch möglich, das verlorene Spiel in Habenhausen aus der Wertung zu nehmen, dann wäre wir mit zwei Punkten vorne“, sagt Akacsos. Aber auch ein Saisonende ohne Auf- und Absteiger wäre möglich . . .

Um auf eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes vorbereite zu sein, plant Akacsos in der vereinseigene Sporthalle zweimal pro Woche Training, wobei jeder Spieler selbst frei entscheidet, ob er teilnimmt. „Wir besprechen dies am kommenden Mittwoch. Spezielle Pläne für Einzeltraining würde jeder an die Hand bekommen“, so Akacsos.

Tischtennis pausiert

Der Tischtennis-Verband Niedersachsen reagierte auf den Coronavirus mit der Aussetzung des Spielbetriebes bis Freitag, 17. April, auf Landes- bis hinunter auf Kreisebene für alle Altersgruppen. Betroffen sind Punkt- und Pokalspiele, weiterführende und offene Turniere, alle TTVN-Races, Schulwettbewerbe wie Mini-Meisterschaft und Rundlauf-Team-Cup.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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