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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball-Historie: BVC-Wirbelsturm verpufft gegen Lohne

20.03.2020

Cloppenburg /Lohne Die Fußballer des BV Cloppenburg spielten in der Saison 1953/1954 in der damaligen Amateurliga II groß auf. Sie fegten wie ein Wirbelsturm über ihre Gegner hinweg. Doch ein Team gab es trotzdem, dass ihnen große Probleme bereitete.

Es waren die Mannen von BW Lohne, die sowohl in der Hinrunde als auch in der Rückrunde stets ein passendes Gegenmittel zur Verfügung hatten, um die favorisierten Cloppenburger nebst ihrem gefürchteten Torjäger Adolf Scheidt auszubremsen. Die NWZ blickt auf die damaligen Duelle zurück.

Hinrunde

Am 1. November 1953 war es soweit. Der BVC gastierte als Spitzenreiter in Lohne. Jene Begegnung mobilisierte die Massen. Laut NWZ vom 2. November 1953 waren annähernd 3000 Zuschauer in Lohne, die sich das Prestigeduell nicht entgehen lassen wollten. Die Lohner schafften es, den BVC-Stürmer Scheidt an die Kette zu legen. Dafür verantwortlich war der Mittelläufer Lohmann. Dennoch kam der BVC zu zwei guten Gelegenheiten, die die BWL-Abwehr mit vereinten Kräften zunichte machte. In der 22. Minute bekamen die Lohner einen Foulelfmeter zugesprochen. Linksaußen Wienholt war von Friedrich zu Fall gebracht worden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Weghoff.

Lohne blieb am Drücker. Lohn der Mühen war das 2:0 durch Varelmann (32.). Die BVCer ließen danach erstmal die Köpfe hängen. Das nutzten die Lohner zum 3:0 durch Pundt. Nach dem Seitenwechsel kamen beide Mannschaften zu Möglichkeiten. Doch es gab nur noch einen Treffer. Eine Minute vor Schluss erzielte Franz Solowski ein Tor für die Gäste.

Rückrunde

Nach der Niederlage im Hinspiel hatten die Cloppenburger mit BW Lohne eine Rechnung offen. Sie legten am 20. Februar 1954 auch gut los. Doch die Hausherren, die ohne Josef Bockhorst aufliefen, hatten besagte Rechnung ohne den Lohner Torhüter Döllmann gemacht. Dieser hielt wie ein Teufelskerl. So parierte er gegen Scheidt, Hollitzner, Solowski und Koslowski. Die Lohner versuchten Entlastungsangriffe zu starten, kamen aber zunächst nicht richtig zur Geltung. Doch in der 63. Minute gelang ihnen durch Krogmann das Führungstor. Die Führung hielt nur sieben Minuten. Solowski verwandelte einen Handelfmeter zum 1:1-Endstand.

In der Endabrechnung der Tabelle belegten die Cloppenburger den ersten Platz. Ihr Vorsprung auf den Tabellenzweiten BW Lohne betrug satte 14 Zähler. Die Cloppenburger holten zwar die Meisterschaft, aber der Aufstieg war damit keineswegs gesichert. Sie mussten nach den Punktspielen eine Aufstiegsrunde bestreiten. Dort setzten sie sich durch und schafften somit den Aufstieg in die Amateuroberliga.

Der überragende Akteur jener Zeit war Adolf Scheidt. Der Stürmer dribbelte sich dank hervorragender Trefferquoten in die Notizbücher höherklassiger Clubs und wechselte später zu Preußen Münster.

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