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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Freude, Abschiedsschmerz und Tränen

18.09.2017

Cloppenburg Gut 5000 Zuschauer sahen am Freitagabend in Cloppenburg das Flutlichtrennen „Night of the Fights“. Der MSC Cloppenburg hat einmal mehr eine sehr gut organisierte Speedway-Veranstaltung über die Bühne gebracht, die der als Letzter gemeldete Mikkel Bech Jensen aus Dänemark gewann (siehe auch Seite 14).

Die Anstrengungen der letzten Wochen haben sich für die Verantwortlichen des MSC Cloppenburg gelohnt. Mit einem Klasse-Fahrerfeld, spannenden Rennen und einer Top-Stimmung im urigen Motodrom an der Boschstraße in Emstekerfeld belohnte der rührige Club das Kommen der vielen Zuschauer aus nah und fern.

„Wir wollten die Bahn und das Stadion noch weiter erneuern“, sagte Präsident Burkhard Timme in seiner Begrüßungsrede, „das haben wir bisher zwar noch nicht ganz geschafft, aber wir werden das tun, um zukünftig auch internationale Prädikatsrennen zu uns nach Cloppenburg zu holen.“

Der Club scheint genug Kraft zu haben, in der Zukunft eine große Rolle im Speedwaysport einnehmen zu können, sowohl von der Kraft seiner Mitarbeiter, als auch vom finanziellen Vermögen und vom Fahrerpotenzial her. Mit seinem Rennen „Night of the Fights“ trifft der MSC Cloppenburg auf jeden Fall den Nerv des Publikums mit einer ausgewogenen Mischung aus Sport und Unterhaltung.

Dazu gehörten am Freitag auch Tränen. Das Aushängeschild des Clubs, der vierfache Sieger des Rennens Tobias Kroner, wurde für sein letztes Rennen in der Soestestadt vom Vorstand verabschiedet und weinte gerührt. Das Publikum dankte herzlich und spendete Trost mit rauschendem Beifall.

Dass der Dohrener anschließend das Finale verpasste, tat der Stimmung im abendlichen Rund keinen Abbruch, denn er heizte das Publikum vor dem Endlauf mit dem Aufruf zur La-Ola-Welle kräftig an. „Hier in Cloppenburg stehen so viele Leute hinter mir, da fällt es mir wirklich nicht leicht, Good-Bye zu sagen“, erklärte Kroner und dankte anschließend vor allem seinem Vater und seiner Mutter, dass sie in den 18 Jahren Rennsport immer zu ihm gehalten hätten.

In dem starken 16-er-Feld der Internationalen Solisten, unter ihnen sechs aktuelle Grand-Prix-Fahrer, belegten die Clubfahrer des MSC am Ende mit Kroner und dem Briten Robert Lambert die Plätze 6 und 7. René Deddens wurde Elfter und Youngster Lukas Fienhage fuhr mit ehrenvollen drei Punkten auf Platz 15.

„Hier war wieder eine super Stimmung, da bekommst du echt Gänsehaut auf der Bahn“, gestand René Deddens am Ende. Lukas Fienhage war mit seiner Leistung im Konzert der Großen zufrieden: „Ich wollte hier nicht ohne Punkte rausgehen, das habe ich geschafft.“

Auch in den Nachwuchsklassen war der MSC Cloppenburg vorne mit dabei. Bei den Jüngsten in der Juniorenklasse A gewann Max Streller vor Carl Wynant. Dessen verletzter Bruder Jonny war vor der Veranstaltung vom Clubvorstand für seinen Weltmeistertitel in der Klasse bis 125 ccm geehrt worden. Bei den Junioren B gewann Marlon Hegener.

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