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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Nachruf: BVC-Legende Scheidt stirbt mit 87 Jahren

07.02.2018

Cloppenburg Die Cloppenburger Fußball-Legende Adolf Scheidt ist tot. Der ehemalige B-Nationalspieler Deutschlands starb am Sonntag im Alter von 87 Jahren in einem Seniorenheim in Erkelenz (Rheinland).

Sein Heimatverein BV Cloppenburg verliert mit dem einstigen Vollblut-Stürmer eine Ikone aus der Zeit, als der BVC noch eine große Nummer in Norddeutschland war. Bereits in jungen Jahren schrieb Scheidt Vereinsgeschichte. Er gehörte der erfolgreichen A-Jugend des BVC an, die in der Spielzeit 1946/1947 Bezirksmeister wurde. In der Entscheidung um die Norddeutsche Meisterschaft unterlag der BVC im Bremer Weserstadion der Mannschaft von Bremerhaven 93.

Nun nahm die Karriere des damaligen A-Jugendlichen Fahrt auf. Mit 17 Jahren debütierte er 1947 in der ersten Mannschaft auf Linksaußen gegen Kickers Offenbach. Gegen den haushohen Favoriten aus Hessen um den späteren Italien-Profi Horst Buhtz gewannen die Cloppenburger sensationell 2:1. Seine ersten Fußballschuhe hatte ihm übrigens ein Soldat der Royal Air Force geschenkt.

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Nur ein Jahr später, an Ostern 1948, gehörte Scheidt auch der Cloppenburger Mannschaft an, die den VfR Mannheim mit 3:2 schlug. Mit dem Erfolg machten die BVCer überregional auf sich aufmerksam, denn nur ein Jahr später gewannen die Mannheimer die Deutsche Meisterschaft.

Wenn Scheidt den Ball auf die Kiste pfefferte, sahen die gegnerischen Torhüter in der Regel keine Sonne mehr. In der Amateurliga-Spielzeit 1953/1954 markierte der beidfüßige Angreifer 54 Treffer. In der anschließenden Aufstiegsrunde gelang ihm mit dem BVC der Sprung in die Amateuroberliga. Seine Leistungen blieben auch großen Clubs nicht verborgen.

Im Jahr 1955 wechselte er schweren Herzens zum SC Preußen Münster in die seinerzeit erstklassige Oberliga West. Die Ablöse für Scheidt betrug 40 Mark für jedes Mitgliedsjahr beim BVC. Zudem durften die Cloppenburger die Gesamteinnahmen aus dem Ablösespiel gegen die Münsteraner behalten.

In Münster geriet Scheidt schnell in das legendäre Notizbuch des damaligen Bundestrainers Sepp Herberger. Dank seiner Tore nominierte ihn Herberger sogar für das vorläufige Aufgebot zur Weltmeisterschaft 1958 in Schweden. Doch schlussendlich packte er es nicht, bestritt aber immerhin ein B-Länderspiel gegen Luxemburg. Seinen Platz im WM-Aufgebot nahm der berühmte Schalker Spieler „Berni“ Klodt ein.

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