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Russland von Olympischen Spielen 2020 und 2022 ausgeschlossen
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Aktualisiert vor 6 Minuten.

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Russland von Olympischen Spielen 2020 und 2022 ausgeschlossen

NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

TVC-Handball-Gala vor 1200 Zuschauern

11.11.2019

Cloppenburg Nach dem hart erarbeiteten Heimsieg vor 14 Tagen gegen den Elsflether TB sagte TVC-Trainer Barna-Zsolt Akacsos mit Augenzwinkern, er habe taktisch alles richtig gemacht – diesmal waren seine Jungs dran, denn sie machten in der Sporthalle Leharstraße alles richtig. „Wir wollen nicht nur auswärts, wie zuletzt in Delmenhorst, tollen Handball zeigen, sondern auch zu Hause“, sagte der Coach und schwor an neuer Wirkungsstätte sein Team ein, ehe die Post abging.

Mit nahezu unbeschreiblichem Tempo trug der TVC seine Angriffe vor, nach Videostudium wissend, dass der Gast dank seiner Riesen Marc Blum und Torben Lemke aus dem aufgebauten Spiel kaum zu überwinden war. Wie sagte nach dem Spiel Torwart Hendrik Legler, der mit spektakulären Paraden dem Gästeangriff früh die Zähne zog: „Außer Eric Gülzow haben wir im Rückraum keinen, der so einen Block einfach mal überwindet.“ Doch per Düsenjet fegte der TVC durch die Halle, gab dem Gast so keine Gelegenheit, seinen Abwehrblock überhaupt zu positionieren, zumal überraschend Torben Lemke aus privaten Gründen fehlte.

„Wir mussten das Zentrum umbauen mit Nils Goepel und Niels Huckschlag“, sagte HSG-Keeper Niklas Planck nach dem Spiel. Der Ex-Cloppenburger war zuvor noch als Co-Trainer der TVC-Frauen aktiv, wurde von seiner Abwehr schmählich allein gelassen. So hatte die „Demonstration Oberliga-Handball“ nur einen kleinen Makel: Etwa nach zwölf Minuten beim 10:4 wich die Spannung, die mit jedem Treffer der Gastgeber bis zur Unkenntlichkeit verflog. Denn nach einer 24:13-Pausenführung hätte nur ein unerklärlicher Einbruch die Gastgeber gefährden können.

Doch wie gegen Elsfleth brachte Akacsos quasi seine Zweitbesetzung, die ebenfalls Extraklasse darstellt. So übernahm Nils Buschmann das Tor, traf – „Mein erstes Punktspieltor überhaupt“ – in der 56. Minute zum 42:25 ins leere Tor. Seine unorthodoxe Spielweise raubte den HSG-Schützen die letzten Nerven. Chris Danielzik, für Torjäger Ole Harms – „Ich bin froh, auch mal Pause zu haben“ – traf sechsmal; einmal nach einem No-Look-Pass von Linksaußen Jannis Koellner. Da auch Bence Lugosi im Rückraum seine Wurfkraft demonstrierte, Max Borchert für Eddy de Raad auf Rechtsaußen blitzsauber traf, auf der anderen Seite hatte Vincent Saalmann im ersten Abschnitt mit sechs Toren geglänzt, war dieser Mannschaft zu keiner Phase irgendwie beizukommen. So zauberten sie per Kempa-Trick, spielte nach der Pause Abwehrchef Jannik Köhler auch im Angriff und dürfte prompt für sein 40:24 (53.) um den obligatorischen Kasten Bier nicht herumkommen.

Mit Riesenapplaus wurde die Mannschaft für diese Gala gefeiert, während dem Gast das Kompliment gilt, angesichts der Überlegenheit des Gastgebers fair geblieben zu sein – auch ein Verdienst der Unparteiischen Max Eilers/Phillip Jandt (TSG Hatten/Sandkrug), die angesichts des enormen Tempos keine leichte Aufgabe hatten.

TVC-Trainer Barna-Zsolt-Akacsos: „Dank an dieses unglaubliche Publikum. Dann macht es Spaß. Meine Jungs waren gut vorbereitet. So wie heute stelle ich mir Handball vor. Aber wir dürfen nicht nachlassen, müssen arbeiten, arbeiten, arbeiten und auf dem Boden bleiben. Nächste Woche kommt mit dem TV Bissendorf/Holte ein ganz harter Brocken zu uns.“

HSG-Trainer Andreas Szwalkiewicz: „Der TVC hat einen enorm starken Kader, ist auf allen Positionen doppelt stark besetzt. Wir als Neuling wollten hier so lange wie möglich dran bleiben, um den Favoriten nervös zu machen. Das ist uns nie gelungen. Schade, uns haben Torben Lemke, Tim Palinat auf Außen und Marco Wilhelms sehr gefehlt. Mit ihnen hätte es enger werden können.“

TVC: Legler, Buschmann (1) - Koellner, Harms (6/4), Borchert (3), Danielzik (6/1), Andreßen (2), Schulat (4), Köhler (1), Hansen (3), Gülzow (4), Saalmann (6), de Raad (3), Lugosi (5).

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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