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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Frauenfußball: Cloppenburger Kopfbälle treffen Turbine hart

18.11.2019

Cloppenburg /Potsdam Das Spiel war kurios und die Aufholjagd furios: Die Zweitliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg haben am Sonntag bei Turbine Potsdam II aus einem 0:3-Rückstand noch einen 3:3-Endstand gemacht und sich so auf den drittletzten Platz verbessert (siehe auch Seite 18). „Wäre das Spiel fünf Minuten länger gelaufen, hätten wir auch noch gewonnen“, war sich Tanja Schulte, die sportliche Leiterin des BVC, nach der erfolgreichen Aufholjagd sicher. „Ich ziehe den Hut vor den Spielerinnen“, zeigte sich Trainer Sven Thoß von der Moral des Teams beeindruckt.

Zumal er zwischenzeitlich die Sorge haben musste, dass sein Team in Potsdam untergeht – obwohl die Mannschaften auf Augenhöhe spielten. So kam das 2:0 für das Turbine-Team, nachdem Marlene Müller für die frühe Führung gesorgt hatte (4. Minute), umstritten zustande. „Natsuki Kishikawa soll im Strafraum gefoult haben. Aber keine Potsdamerin hat einen Elfer gefordert. Die Entscheidung kam für alle wie aus heiterem Himmel“, ärgerte sich Schulte.

Laura Lindner verwandelte zum 2:0 (25.), und kurz darauf köpfte Müller zum 3:0 ein (27.). Dabei waren die Cloppenburgerinnen nach Spielanteilen gleichwertig. Und so hatte Schulte in der Halbzeit durchaus noch Hoffnungen auf eine Wende. Thoß meinte: „Wenn wir das vierte Tor kassieren, machen wir hinten dicht, um nicht 0:7 oder 0:8 zu verlieren. Machen wir das 1:3, ist noch alles möglich.“

Allerdings sah es zunächst so aus, als würde es auf die erste Variante hinauslaufen. Schließlich hatte Potsdam nach der Pause zwei gute Chancen, und in der 63. Minute gab es erneut Elfmeter für die Turbine-Reserve. Diesmal unumstritten, hatte doch Sarah Geerken den Zeitpunkt verpasst, zu dem sie zu Torhüterin Vanessa Fischer hätte zurückspielen können. So musste sie ins Dribbling, verlor den Ball und foulte. Doch statt des vierten Treffers für Potsdam gab es in Form einer Parade Fischers neuen Schwung für den BVC.

Und der war nun nicht mehr zu stoppen, auch dank der eingewechselten Martha Müller und Emily Schmolke, die für frischen Wind sorgten. In der 70. Minute köpfte Jannelle Flaws dann eine Freistoß-Flanke Nora Clausens aus spitzem Winkel ein. Sechs Minuten später war Flaws nach einem Eckstoß erneut per Kopf erfolgreich (76.).

Doch das erlösende dritte Tor ließ auf sich warten. Erst in der fünften Minute der Nachspielzeit – und damit in letzter Sekunde – köpfte Anna Johanning ein. Anschließend wurde gar nicht mehr angepfiffen. „Ausgerechnet Anna“, sagte Schulte lachend. „Sie weiß eigentlich gar nicht, wo das Tor des Gegners steht. In ihren vielen Jahren beim BVC hatte sie bisher erst einmal getroffen.“ Keine Frage, Johanning hat sich nicht den schlechtesten Zeitpunkt ausgewählt, um herauszufinden, wo des Gegners Tor steht . . .

BVC: Fischer - Luker, Clausen, Geerken, Tomari - Johanning, Kishikawa - Reck (67. Schmolke), Radosavljevic - Prica (61. Müller), Flaws.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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