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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Eins-A-Leistungen auf dem Einrad

13.06.2019

Cloppenburg Auf einem Bein kann man nicht stehen, sagen einige. Auf einem Rad kann man nicht fahren, denken andere. Aber diese Mädchen und jungen Frauen können sogar mit einem Bein auf einem Rad stehen: So manchem Zuschauer dürfte die Kinnlade herunterklappen, wenn er einen Auftritt der Einradfahrerinnen des TV Cloppenburg verfolgt. Die Sportlerinnen beherrschen ihre Einräder so sicher, als hätten sie mindestens vier Räder unter sich.

Die Gruppe von Trainerin Gaby Steinkamp, die es schon seit 2004 gibt, zeigt nun auch auf Wettkämpfen, wie man selbst in schwierigsten Posen die Balance halten kann. Und das lohnt sich: So konnten die beiden 17-jährigen Einradfahrerinnen Eva Dalinghaus und Louisa Vaske mit ihrer Kür zum Film-Thema „Frozen“ Platz eins beim Freestyle-Cup in Bad Zwischenahn belegen. „Wir haben diese erste niedersächsische Meisterschaft zusammen mit dem TuS Ekern und dem Unicycle Team Harpstedt ins Leben gerufen und organisiert“, berichtet Steinkamp.

Die zweitägige Veranstaltung hatte ihnen viel Arbeit gemacht. So mussten unter anderem auch Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeiten der Gäste bereit gestellt werden. „Das hat nur geklappt, weil die Großen aus unserer Gruppe viel mithelfen“, so Steinkamp.

Die langjährigen Einradfahrerinnen zeigen beim Training in der Turnhalle an der Bahnhofstraße mittwochs zwischen 15.30 und 16.30 Uhr sowie freitags zwischen 14.30 und 17.30 Uhr viele Tricks. Einige von ihnen sind längst beides: Fahrerinnen und Trainerinnen.

Wie man mit dem Einrad auf Platz eins fährt, konnten die Kleinen bei Eva Dalinghaus und Louisa Vaske beobachten. Die beiden Teenager hatten nicht nur ihre Kür selbst entwickelt, sondern auch reichlich Arbeit in ihre Kostüme gesteckt. „Es macht einfach Spaß, die Zuschauer mit seinen Tricks zu begeistern“, erklärt Vaske die Faszination Einradfahren.

Dalinghaus, die schon als Fünfjährige mit dem Einradfahren begonnen hatte, nachdem ihre Mutter einen Artikel über die Sportart in der Zeitung gelesen hatte, brauchte etwa ein Jahr, bis sie auf ihrem Sportgerät ganz sicher war. Aber zu kleinen Unfällen kommt es trotzdem noch hin und wieder. Meist gibt es nur blaue Flecke, aber einmal hatte sie sich auch schon einen Finger gebrochen. „Über das, was passieren kann, darf man sich keinen Kopf machen“, sind sich die Einradfahrerinnen einig.

So bleiben zwar Verletzungen nicht aus, dafür aber die männlichen Einradfahrer. Kein einziger Junge ist in der Gruppe. „Die fahren wahrscheinlich lieber durchs Gelände“, vermutet Steinkamp. Allerdings tritt ihre Gruppe auch auf Veranstaltungen auf, vielleicht lässt sich so ja auch der ein oder andere Junge begeistern. Die nächste Chance, sich beeindrucken zu lassen, besteht schon an diesem Wochenende. Die Einradfahrerinnen wollen beim Radfestival in Cloppenburg einen tollen Eindruck hinterlassen.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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